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Anlässlich des
Festival of Sail San Francisco" vom 23. bis 27. Juli 2008 sind Einladung des
Deutschen Konsulats wird das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven neben
anderen deutschen Institutionen aus der Bay Area" mit einer Ausstellung im
Deutschen Pavillon vertreten sein. Circa eine Million Besucher werden zu dem
Festival in Kalifornien erwartet. In diesem Rahmen ist auch der Kurzfilm
Welcome Home", exklusiv für das Deutsche Auswandererhaus von dem
Grimme-Preisträger Ciro Cappellari in den USA gedreht, zu sehen, u.a. darin
auch die Geschichte des Schlachters Dittmer Bubert nahe San Francisco. Die
Stadt Bremerhaven präsentiert sich zudem mit dem neuen Tourismusressort
Havenwelten Bremerhaven" und der Sail 2010", dem internationalen Festival
der Windjammer.
Zeitgleich zum
Festival of Sail San Francisco" findet am Ufer des Michigansees das
Milwaukee German Fest" statt, das sich als wichtigsten kulturelles Ereignis
der deutsch-amerikanischen Gemeinschaft im Mittleren Westen der USA
etabliert hat. Auch dort wird das Deutsche Auswandererhaus mit einer kleinen
Ausstellung und Informationen zur Seestadt Bremerhaven vertreten sein. In
diesem Jahr findet das Festival zum 28. Mal statt. In den Bundesstaaten
Wisconsin, Minnesota, Nord- und Süd-Dakota, Iowa und Nebraska ergab eine
Befragung im Rahmen der letzten Volkszählung, dass sich fast die Hälfte der
Einwohner auf deutsche Vorfahren beruft.
Dittmer Bubert
...die
Immigranten, die haben das Land hier eigentlich gemacht"
Exklusiv für das
Deutsche Auswandererhaus drehte Ciro Cappellari in den USA den Kurzfilm
Welcome Home", der regelmäßig im Museumskino Ocean Cinema" zu sehen ist.
Verdichtet in eindrucksvollen Bildern stellt der Film sechs Vertreter
verschiedener Einwanderergenerationen vor. Der von der Filmbewertungsstelle
Wiesbaden als besonders wertvoll" eingeschätzte Film zeigt die
unterschiedlichen Erwartungen und Träume, Erfahrungen und Erlebnisse dieser
Menschen in ihrer neuen Heimat. Einer der Amerika- Auswanderer aus dem Film
st Dittmer Bubert, der seit 1961 in der Nähe von San Francisco, Kalifornien,
lebt.
Der Tod des Vaters,
die schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre prägen Kindheit und Jugend von
Dittmer Bubert. Nach seiner Metzgerlehre (Ich bin Fleischer geworden, weil
ich immer Hunger auf Wurst und Fleisch hatte") wandert der 19jährige aus
Hamburg deshalb zunächst nach Kanada aus. 1961 lässt er sich in der Nähe von
San Francisco nieder, wo er seine Frau Margarethe heiratet, die ebenfalls
aus Deutschland, bei Bielefeld, stammt. Schritt für Schritt verwirklicht
Dittmer Bubert hier seinen Traum. 1978 eröffnete er seine eigene Metzgerei,
wo heute zwölf Angestellte tätig sind Immigranten wie er und seine Frau.
Ihr Sohn und die zwei Töchter gingen auf deutsche Schulen; die Kinder
sollten zu Hause Deutsch sprechen, sie haben aber eher auf Englisch
geantwortet. |