18 November, 2014

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Kirchweihfest in Cleveland, Ohio

Pfarrer Peter Zillich, Pfarrer Michael Franz und Landesverband Präsident Robert Filippi (von links)

Von Karoline Lindenmaier (Hetzel)

Unsere “Kerweih” wurde in diesem Jahr am 8. September 2013 anstatt Ende September auf dem Lenaupark abgehalten.  Das hatte einen Grund, nämlich unser Ehrengast, Pfarrer Peter Zillich aus Regensburg, Deutschland, war am 1. September  beim Landestreffen der Donauschwaben der USA in Detroit, Michigan, anwesend und wurde von seinen Verwandten eingeladen, unseren Kirchweihgottesdienst in Cleveland zu zelebrieren.

Im Holzersaal des Deutsch-Amerikanischen Kulturzentrums der Donauschwaben war alles festlich geschmückt, das Mittagessen wurde eingenommen und der Festgottesdienst konnte um 13.30 Uhr nachmittags beginnen.  Mit dem Eingangslied “Lobet den Herren,”  gesungen von der Gemeinde und einem gemischten Chor, zogen die Jugendlichen in ihrer Festtracht ein.  Sie trugen Banner mit der Aufschrift:  “Die Ersten der Tod”, “Die Zweiten die Not” und “Den Dritten das Brot”, zur Ehre unserer Ahnen.  Die Bühne war mit einem großen Holzkreuz aus Birkenholz, einem Altar mit Kerzen, Rosmarinsträußen und Trachtenpuppen geschmückt.

Pfarrer Zillich zelebrierte die Andacht mit Hilfe von Pfarrer Michael Franz der katholischen St. Stephenskirche Cleveland. Herr Robert Filippi und Herr Albert Juhasz brachten die Lesungen aus der Bibel, und Frau Hilde Hornung sprach die Fürbitten vor.  Pfarrer Zillich verstand es in seiner Predigt, die Gemeinde an die alte Heimat zu erinnern und beschrieb den Zerfall der Gotteshäuser und die Verwahrlosung dieser einst schönen Kirchen.  Meine Gedanken flogen zu meinem Heimatort, wo gleich nach unserer Vertreibung im Jahre 1944-45 unsere evangelische und unsere reformierte Kirche beide zerstört und völlig abgerissen wurden.  Wie wir erfuhren, ist kein einziges Zeichen mehr vorhanden, dass an jenem Ort einst Deutsche fast 200 Jahre lang gelebt haben.

Der Gottesdienst war sehr schön und feierlich.  Wir freuten uns, dass Pfarrer Zillich unter anderem auch das vertonte Gedicht von Herrn Nikolaus Franzen  “An die Donauschwaben”  vorgesungen und mit seinem Akkordeon begleitet hatte.  Doch wir Protestanten haben unseren Pastor Hoyer der evangelischen Immanuelskirche vermisst, der zwar anwesend war, aber nicht beim Gottesdienst mitgewirkt hatte.

Anders war es jedoch bei der Totengedenkfeier im Memorial Garten.  Dort sang der Banater Chor, die D.S. Frauengruppe und die Jugendgruppe gemeinsam das Lied “So nimm denn meine Hände”, das Lied “Donauschwaben werden wir genannt”  und, begleitet von der D.S. Blaskapelle, das Lied  “Ich hatt’ einen Kameraden”. 

Präsidentin Margot Maurer sprach die Begrüßung, die Geistlichen, Pfarrer Zillich, Pastor Hoyer und Pfarrer Franz sprachen Gebete, und Hilde Hornung las ein Gedicht vor, während die Jugendlichen Kränze am Gedenkstein und an den Gedenktafeln niederlegten.

Im heiteren Teil spielte die Blaskapelle die Hymnen, Margot Maurer erzählte von der Tradition der Kirchweih und Ingrid Pejsa führte durch das restliche Programm der Kinder und Jugendlichen, die beschwingte Volkstänze vorführten, und die Kulturgruppe führte ebenfalls zackige Tänze vor, die vom Publikum mit kräftigem Applaus belohnt wurden.

Man freut sich, dass man Mitglied einer solchen Gemeinschaft ist, die hier in der Fremde gemeinsam eine neue Heimat aufgebaut hat und nun von den nächsten Generationen weitergeführt wird.

DS Kulturgruppe, Jugendguppe und Kindergruppe.

 

 

Last modified on:08/25/2014

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