18 November, 2014

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Mittagessen mit Programm der Deutschen Sprachschule Cleveland

Die Bremer Stadtmusikanten

Olmsted Falls - Am Sonntag, dem 28. April 2013 fand die 1. Benefizveranstaltung des Jahres der Deutschen Sprachschule im Deutsch-Amerikanischen Kulturzentrum der Donauschwaben statt.  Mit einem schmackhaften Mittagessen von 12 bis 13.30 Uhr wurde diese eingeleitet.

Um 2 Uhr Nachmittags wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, auf den Stühlen vor der Bühne Platz zu nehmen.  Frau Heike Haddenbrock, die Schulleiterin begrüßte die Anwesenden herzlich und bat um eine Gedenkminute für die verstorbene ehemalige Unterrichtsleiterin, Frau Gerda Juhasz und für den kürzlich verstorbenen langjährigen Präsidenten der Donauschwaben Josef Holzer.  Sie gab bekannt, dass die Schulleitung zur Erinnerung an Frau Gerda Juhasz eine Leihbücherei eröffnet, die den Namen von Frau Juhasz tragen wird, um ihr hiermit ein ehrbares Denkmal zu setzen für ihre Verdienste im Laufe von 45 Jahren als Lehrerin, Unterrichtsleiterin und Beraterin.

Frau Lindenmaier hatte die Ehre, eine Plakette zu überreichen an Herrn Albert Juhasz und seine Kinder Nikola, Annette, Christina und Markus.  Herr Juhasz bedankte sich und trug ein Gedicht von Schiller vor.

Das Programm der Schule folgte mit dem Titel:  „Die wahre Geschichte der Brüder Grimm”.  Frau Haddenbrock und die Lehrerin Astrid Julian erläuterten, was ein Märchen eigentlich ist und erzählten, dass es Kunst- und Volksmärchen gibt und wie sie entstanden sind.  Da die Schülerinnen und Schüler zum Teil Samstag Vormittags und z.T. Mittwoch Abends zur Schule gebracht werden, ist es erstaunlich, wie sie trotzdem gemeinsam diese Vorführungen vollbrachten.  Eine Szene wurde vorgeführt vom „Nussknacker und dem Mausekönig”  mit passenden Liedchen gesungen von allen Klassen und Klavierbegleitung von Professor Metz.

Eine Gruppe sang und spielte das Märchen von „Dornröschen”.  Eine andere Gruppe brachte das Märchen von den “Bremer Stadtmusikannten”,  denen verschiedene Märchengestalten über den Weg liefen, wie z.B. eine Fee, der Froschkönig, Rumpelstilzchen und Aschenputtel.  Dann folgten die Brüder Grimm, Wilhelm und Jakob, die von zwei Brüdern unserer Schule hervorragend gespielt wurden.  So lernten die Zuschauer so manche Tatsache über die Entstehung verschiedener Märchen.  Zur Belustigung der Kinder verwechselten dann die Klassen der Oberstufe die beiden Märchen von Hänsel und Gretel und Rotkäppchen miteinander.  Dabei wurden mehrere Lieder wie „Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald” und „Knusper, Knusper Knäuschen”  usw .gesungen und eine Strophe entstand: Doch als die Hexe zum Fenster schaut hinaus, ward sie gefressen vom bösen Wolf und Hänsel, Gretel und das Rotkäppchen gingen nach Haus.   Nun ist das Märchen vom Wolf und der Hexe aus.  Und die Erzählerin freute sich, dass ein neues Märchen entstanden ist und sagte: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!”

Die gute deutsche Aussprache der meisten Kinder möchte ich besonders loben und den Lehrkräften und den Eltern und der Schulleitung herzlich gratulieren!

Zuletzt wurde noch das Wiegenlied von Brahms: „Guten Abend, gut’ Nacht” gesungen vom Schulchor und vom Publikum.

Karoline Lindenmaier (Hetzel)

Hänsel und Gretel treffen Rotkäppchen im Wald.

Die Kinder von Gerda Juhasz empfangen die Bücherei-plakete zum Gedenken an ihre Mutter.

 

 

Last modified on:08/25/2014

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