18 November, 2014

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18. Maskenball beim GBU Saxonia Rheingold Chor

Die Preisträger: Herren: 1.  Klaus Kummer, Pascha; 2.  Ulli Wiedmann, Dr. Weinstein; Damen: 1.  Lore Kopp, Miss Piggy; 2.  Erika Wagner, Miss Valentine; Paare: 1.  Michael und Lorena McDowell/Parker, Bad Guy and Girl;2.  Tim und Ann Heidt, Bird Watcher; Gruppen: 1.  Walter und Gail Scherer, Puzzles; 2.  Boomers, Bikers; Sonderpreis für das originellste Kostüm: Ruth Kracker, Farmer’s Piggy Man

Sterling Heights - Schon am 9. Februar kamen Narren und Närrinnen (N & N) in der Carpathia zusammen, um ausgelassen zu feiern. Ostern ist in diesem Jahr früh, also auch die Karnevalszeit und es ist ja Tradition, dass am Sonnabend vor Aschermittwoch gefeiert wird. Mit dem angekündigten Beginn des Faschingsfestes um 19:11 klappte es nicht ganz. Doch bald danach erklang das erste Helau und Alaaf des Abends und unser Zeremonienmeister, Peter Herrmann, begrüsste die Gäste sehr herzlich . “Die Sorgenbrecher” begannen mit der Musik, lockten nicht nur die Tanzwütigen gleich aufs Parkett, sondern sorgten auch wie immer dafür, dass man den Alltag vergass. Der Elferrat marschierte ein und der Gemütlichkeit wurde zugeprostet. Danach wurden die Gastvereine aus Ann Arbor, Plymouth und Sarnia begrüsst. Es war uns eine besondere Freude Prinz Manfred II. und Prinzessin Susan aus Sarnia in unserer Runde zu haben. Sie waren im Januar in Las Vegas zum diesjährigen GAMGA Prinzenpaar gekürt worden. (GAMGA = German American Mardi Gras Association). Der Elferrat musste dann schon wieder den Saal verlassen, um das neue Prinzenpaar beim feierlichen Einzug zu geleiten. 2 Kanoniere geben die richtige Richtung an! Die N & N jubelten dem Prinzenpaar zu und seine Tollität Prinz Stefan und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Elisabeth bedankten sich beim Narrenvolk, warfen Blumen, Ketten und Bonbons unters Volk und nahmen dann auf der Bühne Platz. Nach dieser ersten Strapaze wird dem Prinzenpaar dennoch keine Pause gegönnt. Wie in der grossen Politik muss auch beim Fasching sofort eine Antrittsrede gehalten werden. Hier der Wortlaut:

 

Meine lieben guten Narren Leute

Habt Spass und gute

Laune heute.

Denn wer weiss, was uns der Morgen bringt.

So amüsiert euch,

tanzt und trinkt.

 

Ob jung, ob alt,

arm oder reich,

Die Narren sind

hier alle gleich

Und dürfen heut Nacht alles tun

Was erlaubt ist,

nur nicht ruhn!

 

Trübsal blasen ist auch nicht erlaubt,

Dafür verliert man schnell sein Haupt.

Das Thema Politik

ist auch Tabu

Und lass mich mit

Religion in Ruh.

 

Für heut vergesst all

eure Sorgen

Und sorgt euch nicht

um morgen,

Denn Aschermittwoch kommt früh genug.

Hebt die Gläser und trinkt einen Schluck!

 

Das sind Vorschriften, mit denen N & N leben können. Es kostet keinerlei Steuern, von unmittelbar bevorstehenden Kürzungen oder Preiserhöhungen ist keine Rede - man braucht sich nur zu amüsieren und ab und zu einen Schluck zu nehmen. Kein Problem! Die nächste Aufgabe von Prinz Stefan und Prinzessin Elisabeth war die Verabschiedung des ausscheidenden Prinzenpaares. Prinz Heinz II. und Prinzessin Adele wurden unter herzlichstem Applaus aus dem Saal geleitet. Mundschenk Karin kümmerte sich darum, dass die Gläser vom Hofstaat gefüllt blieben - und schon gab es die nächste Arbeit fürs Prinzenpaar: die Verteilung von Orden für “besondere Dienste”. Von Bestechung wurde nichts bekannt, schliesslich handelt es sich um Karneval! Wer sich den Orden genau ansieht, erfährt etwas über Prinzessin Elisabeth. Sie stammt aus der Schweiz. Das war der Anlass für die GBU Girls der Prinzessin die Ehre zu erweisen und als Emmentaler und Appenzeller Käse übers Parkett zu rollen. Eine angenehme Pflicht steht dem Prinzenpaar noch bevor: der Ehrentanz vor allen N & N. Ihnen allein gehört die Tanzfläche, bis der Zeremonienmeister auch den Elferrat aufs Parkett bittet - und schliesslich dann auch alle N & N tanzen dürfen. 

Die Funkengarde aus Sarnia gab uns wieder die Ehre. Sie waren mit 9 quicklebendigen Mädels gekommen. Ihr erster Auftritt war schmissig getanzt, in den traditionellen Uniformen. Jamie Thomas und Courtney Gardner traten etwas später zu zweit auf, mit einer fabelhaften Nummer. Jamie und Courtney führten uns Spagat, Radschlagen und Sprünge vor, als sei es das Alltäglichste von der Welt. Da denken die älteren N & N, dass man doch nochmal 20 sein müsste um wenigstens Kniebeugen hinzukriegen. Bei der 3. Nummer waren wieder alle 9 Mädels beteiligt. Es war eine elegante Choreographie und es gab viel Applaus und wir bedanken uns sehr herzlich.

 Als dann zur Polonaise aufgespielt wurde kamen (fast) alle N & N in Bewegung. Eine schier endlose Schlange zog kreuz und quer durch den Saal. Manchmal wurde etwas gepiesackt, es wurde viel gelacht und alle hatten Spass. Dann wurde es spannend. Es ging um Auswahl und Preisverteilung für die schönsten Kostüme. Wie in jedem Jahr waren ausgefallene und witzige Ideen zu bewundern und wir gratulieren den Preisträgern.

Wer inzwischen Appetit auf etwas Herzhaftes verspürte, konnte sich mit Erbsensuppe stärken und konnte dann weiter tanzen und sich amüsieren. Nach Mitternacht klang das fröhliche Fest schliesslich aus.

 Die Zeit der Narrenfreiheit ist damit offiziell vorbei. Dennoch besteht kein Grund Trübsal zu blasen. Unserem Prinzenpaar wünschen wir für ihre Regentschaft alles Gute, bedanken uns bei allen N & N für ihr Kommen und freuen uns auf ein Wiedersehen im Februar 2014.

Ein besonderer Dank nochmal an unseren Zeremonienmeister Peter Herrmann und alle anderen vom GBU Chor, die vor und hinter den Kulissen mit vorbereitet und gearbeitet haben.

 E.H.

Tollität Prinz Stefan, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Elisabeth und Enkeltochter Courtney

Die Käsefrauen vom GBU: v.l. Marianne Krenzer, Doris Walter, Irmgard Krause, Lore Kopp, Inge Arndt, Hedy Sheridan, Adele Reinke, Edith Kuplent, Heidi Wolff, vorne Ingrid Stein, Helga Gaiser, und Rosel Pilath, hinten versteckt Resi Walter

 

 

Last modified on:02/25/2014

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