18 November, 2014

161st YEAR - THE AMERICAN NEWSPAPER WRITTEN IN THE GERMAN LANGUAGE

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An die Teilnehmer am letztjaehrigen Fragebogen, Amerika, du hast es besser Hat Goethe immer noch recht?

Zuerst einmal herzlichen Dank für Ihre Teilnahme am Fragebogen. Es sind insgesamt rund hundert Antworten aus acht Ländern eingegangen, wobei naturgemäß der größte Teil aus Amerika stammt. Die qualitative und quantitative Auswertung der Antworten finden Sie in dem Essay „Transatlantischer Fragebogen: Aus den Erfahrungen deutschsprachiger Auswanderer – A Musical History Tour“, der jetzt im online Journal Glossen, Nummer #35 unter der folgenden Adresse abrufbar ist: www.dickinson.edu/glossen. In diesem Essay werden Sie vielleicht auch einen oder mehrere Ihrer Kommentare wiederfinden. Durch ihre essayistische Kombination ist ein regelrechter Bewusstseinsstrom deutscher Auswanderungserfahrungen aus vier Generationen entstanden.

Erwartungsgemäß haben die einzigartigen Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ihre vielfachen Schatten in den Erinnerungen so mancher Teilnehmer hinterlassen, sie werden jedoch auch ergänzt durch den erstaunlichen Wandlungsprozess im modernen, wiedervereinigten Deutschland. Auch diese zeitgeschichtliche Wende spiegelt sich in den vielfachen Kommentaren zu dem Fragebogen wider und findet schließlich in internationalen Umfragen ihre weitere Bestätigung. So steht zum Beispiel in der jährlichen Enquete der BBC, die in gewisser Hinsicht eine Art britisches Modell zu unserem transatlantischen Fragebogen darstellt, Deutschland auf der internationalen Popularitätsskala der Nationen nun schon zum wiederholten Mal an erster Stelle. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt der „Nation Brands Index“, ebenfalls eine weltweite Umfrage zur Attraktivität von Staaten, in der Deutschland erneut unter fünfzig teilnehmenden Nationen auf dem zweiten Platz rangiert, während die USA die erste Stelle einnimmt. Auf diese Weise sind wir, die aus der deutschsprachigen Alten Welt stammen und hier in Nordamerika eine neue Heimat gefunden haben, mit unserer so wechselreichen und widersprüchlichen Geschichte letztendlich im mehrfachen Sinne bestens aufgehoben.

Da mich weiterhin Zuschriften zu diesem Thema erreichen, plane ich mit Mitgliedern der „Society of Contemporary American Literature in German“ (SCALG) die erweiterte Version dieses Fragebogenprojekts in einem Sammelband herauszubringen. Ich möchte Sie daher einladen, mir weitere Kommentare oder auch entsprechende Bilddokumente, die Ihre persönlichen Auswanderungserfahrungen widerspiegeln, zu senden. Prosastücke von mehreren Seiten oder auch lyrische Texte schicken Sie bitte direkt an Irmgard Hunt, die Herausgeberin des Journals Trans-Lit2, des Publikationsorgans von SCALG (ihunt@colostate.edu) und fügen sie ihnen bitte eine Kopie an mich bei (flubich@odu.edu). Auch für die Vermittlung weiterer interessierter Teilnehmer am Fragebogen oder auch geeigneter Interviewpartner aus dem Erfahrungsbereich transatlantischer Beziehungen wäre ich Ihnen dankbar.

Ich freue mich von Ihnen zu hören und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Frederick A. Lubich

Professor of German, Old Dominion University, Norfolk, VA 23529

President of the Society for Contemporary American Literature in German

Phone: 757-683-3981 (o), 757-440-1044 (h), Fax: 757-683-5659, e-mail: flubich@odu.edu

 

 

Last modified on:02/23/2014

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