18 November, 2014

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Frühjahrskonzert des Schwäbischen Männerchores

Der Schwäbische Männerchor sang mit romantischem Text und beschwingter Melodie von schönen jungen Mädchen und gutem altem Wein.

Sterling Heights - „Blow the Trumpet” erscholl es laut am 28. April 2012 im Carpathia Saal. Unterstützt von einem Trompetenspieler - und wie immer am Klavier begleitet von Lisa Meredith - eröffnete der Männerchor mit diesem Lied sein diesjähriges Konzert. Präsident Franz Sinz konnte ungefähr 250 Gäste, darunter viele Honoratioren befreundeter deutscher Klubs, in der Carpathia Halle begrüßen. Die Schwaben Ladies hatten den Saal mit auserlesenen Blumen geschmückt und damit dem Konzert einen frühlingshaften Charakter verliehen. Die Sänger kamen nach wenigen Takten immer besser in Fahrt, und die Stimmung im Saal war mit freudiger Erwartung erfüllt.

„Wahre Freundschaft soll nicht wanken” - mit diesem bekannten alten deutschen Lied wurde das Programm fortgesetzt. Direktor Erwin Aufdemberge und das Musikkomittee hatten für das Konzert fast ausschließlich dem Gehör gefällige und bekannte deutsche Lieder gewählt, die so manche Besucher zum Mitsingen zu animieren schienen.

„Von Luzern auf Wäggis zua”, mit dem lustigen Schweizer Jodler, gefolgt vom bekannten „Jägerchor” aus dem Freischütz von Carl Maria von Weber, brachten freudigen Schwung ins Programm. Imposant wie der Schwäbische Männerchor die manchmal nicht sehr leichten musikalischen Phrasen des beliebten Stückes meisterte. In den folgenden Nummern „Spielmannsblut”, „Schifferlied”, und „Goldmarie” wurden, - wie kann es bei einem Männerchor anders sein - schöne junge Mädchen und guter alter Wein mit romantischem Text und beschwingter Melodie besungen. Der oft wiederholte Refrain „Schmucker Bursch und schöne Maid” setzte so richtig den Ton.

Nach der Pause wurde das gleiche Thema - manchmal lustig - manchmal etwas wehmütig besungen.

Beim Lied „ Wein und Liebe” konnte man schmunzeln, weil der Wirt den jungen Zecher auf Kredit trinken läßt, aber jeden Freitag das Geld einfordert; der junge Mann aber hält sich mit zahlreichen Küssen von der hübschen Tochter des Wirtes hinter dessen Rücken schadlos. Wehmut klang  aus dem Lied „Mägdelein am Spinnrad”, da der gesponnene Faden und die knospende Liebe zerbricht, der Blumenstrauß verwelkt. „Horch was kommt von draußen rein” führt zu einem glücklichen Ende - nach anfänglich freudigem, dann bangendem Erwarten.

„Schwäbische Suppe” war sicher ein Höhepunkt des Abends. In diesem Lied wird beschrieben, wie die vielgeachteten Handwerker des Schwabenlandes von Stadt zu Stadt ziehen, um ihr Handwerk auszuüben. Es macht ihnen nichts, daß die Arbeit hart und die Stunden lang sind solange noch Zeit zum Flirten mit jungen Mädchen bleibt und die Bezahlung gut genug ist, daß man sich etwas ersparen kann. Nach einiger Zeit wird das Reisen aber doch eine Last: „das Essen hier (im fernen Land) ist fürchterlich”! Was ist ein Abendessen ohne Schwabasupp’: „Flädlesupp” (Fridattensuppe) oder „Leberspätzlesupp” bevorzugterweise von einem hübschen Schwabenmädle serviert, das ist die wahre Himmelslust!

Es folgten „Fein sein, beinander bleiben” und zum Abschluß „Heimat”, ein Loblied and unsere alte Heimat in Europa und „This is my Country” eine Ode an unser neues Heim in Amerika. Alles in allem ein gelungenes Programm, das von den Gästen mit anhaltendem Beifall belohnt wurde.

Die Vagabonds spielten nach dem Singen zum Tanz auf. Es war eine Freude zu sehen, daß der Tanzboden nach zaghaftem Beginn bis Mitternacht gut besucht blieb. Der Tanz wurde kurz von der Verlosung der 50/50 Tombola unterbrochen.

Die rührigen Schwaben Ladies hatten fleißig Kuchen und Torten gebacken und allen Gästen - sozusagen als leckere Draufgabe zu den musikalischen Genüssen - kostenlos - angeboten. Es wird wohl niemanden verwundern, daß diesem großzügigen Angebot rege zugesprochen wurde. Nochmals ein herzliches Dankeschön, Schwaben Ladies!

Franz Sinz

 

 

Last modified on:02/25/2014

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