18 November, 2014

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16. Maskenball beim GBU Saxonia/Rheingold Chor

16. Maskenball beim GBU Saxonia/Rheingold Chor Photo Gallery

Sterling Heights- Pünktlich um 19:11, am Sonnabend vor Aschermittwoch, begrüsste unser Zeremonienmeister Peter Herrmann mit einem kräftigen „Prosit“ alle Narren und Närrinnen (von nun an N & N bezeichnet) in der Carpathia Halle. Das war das Startzeichen zum fröhlichen, abwechslungsreichen und närrischen Kostümfest 2011. Für die Musik waren „The Enzians“ zuständig. Es wurde erstmal eine Runde getanzt, dann marschierte der Elferrat ein. Es folgten Mitglieder der Gastvereine aus Ann Arbor, Plymouth und Sarnia, die herzlich begrüsst wurden. Mit Schunkelliedern, mit Helau, Alaaf und Prosit sangen sich alle N & N in Stimmung. Die Spannung nahm zu, denn als nächstes kündigte der Zeremonienmeister den Einzug des diesjährigen Prinzenpaares an. Begleitet von seinem Elferrat, angeführt vom Marschall und zwei Kanonieren, wurde das Prinzenpaar auf seinem Wagen in den Saal gebracht. Das Publikum jubelte und Prinz Joseph II. und seine Prinzessin Mary Ann strahlten und warfen als Dank Blumen, Ketten und Bonbons unters „Volk“.

 Zum weiteren Zeremoniell gehörte die Antrittsrede vom Prinzen, der Prinzessin wurden Blumen überreicht und der Prinz bedankte sich später bei ausgewählten „Untertanen“ mit der Überreichung vom Orden. Dann wurde dem scheidenden Prinzenpaar, unserem Prinz Dieter und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Helga, für ihre Regentschaft gedankt, und herzlicher Applaus begleitete ihren Abgang.

 Der diesjährige Orden zeigt ein mittelalterliches Stadttor, darüber flattern Fahnen und im Hintergrund erkennt man die bayerischen Farben. Dieses Stadttor würden Sie in Sopron (Oedenburg) in der Nähe vom Neusiedler See in Ungarn finden. Das ist nur eine der Gegenden, aus denen Vorfahren unseres Prinzenpaares stammen. Die Farben der Fahnen deuten ausserdem an: Elsass-Lothringen, Wuerttemberg, Bayern. Auf dem Stadttor ist eine grosse Uhr zu sehen, die nun die Verbindung zur heutigen Zeit darstellt. Das Prinzenpaar ist seit vielen Jahren mit dem Sammeln und Reparieren von Uhren aller Grössen,  jeden Alters oder auch Herkunft vertraut.

 Als es nun zur Huldigung des Prinzenpaares durch den Saxonia/Rheingold Chor kam, war eine reparaturbedürftige Kuckucksuhr der Mittelpunkt. Nach vielen Versuchen die Uhr (von Karl Flammersfeld gebaut) zu reparieren, erwachte sie schliesslich wieder zum Leben und so konnte die „geheilte“ und „reparierte“ Uhr dem Prinzenpaar als Andenken überreicht werden.

Zum weiteren Programm gehörte der Auftritt der Funkengarde aus Sarnia. Ihre erste Nummer war in den traditionellen Kostümen als Funkenmariechen, die zwei folgenden Nummern, schmissig und mitreisssend, waren Schautänze. Sie bekamen viel Applaus.

Es wurde die Bauchtänzerin Safrah Zea angesagt, „direkt aus Bagdad eingeflogen“ - so behauptete jedenfalls unser Zeremonienmeister. Aber, liebe Leser, es ist ja Karneval, da kann man viel behaupten. Sie trat, zur Freude des Publikums, zweimal auf. Beim 2. Auftritt hatte sie plötzlich, ganz überraschend, einen Partner neben sich. Es war ein „Narr“ aus dem Publikum (Michael Haase), der zufällig in einem passenden - arabischen - Kostüm steckte und genau wie Safrah „direkt aus Bagdad“ zu kommen schien. Diese beiden auf der Tanzfläche: das war spontan und gekonnt und N & N spendeten entsprechend spontanen Beifall. 

Nächster Höhepunkt: Auswahl und Preisverteilung für die schönsten und originellsten Kostüme. Hier sind die Preisträger:

„The Enzians“ luden dann noch zur Polonaise ein und der 1. Teil des Festes war damit beendet. Es wurde aber natürlich weiter getanzt, gelacht, ein Gläschen getrunken, Erbensuppe gegessen, bis der fröhliche Abend nach Mitternacht ausklang.

Ist es eigentlich ein Plagiat, wenn man bei sich selbst abschreibt? Vor einem Jahr schrieb ich wörtlich: Ehe wir uns nun mit einem letzten Alaaf und Helau verabschieden, geht unser Dank an alle N & N, die mitgefeiert haben und für so eine wunderbare Stimmung sorgten. Unser Dank geht auch an alle Chormitglieder, die bei den Vorbereitungen unermüdlich zugreifen. Und ein besonderer Dank an Peter Herrmann, unseren Zeremonienmeister, und an Ingrid Heinze. Sie ist für unsere N & N eigentlich unsichtbar, steht hinter den Kulissen, hält aber alle Fäden in der Hand und sorgt für den reibungslosen Ablauf des Abends. - Das gilt auch für dieses Jahr, weshalb ich nichts geändert habe, weil ich nichts zu ändern brauchte. Auf Ehre und Gewissen hab ich nur mich selbst zitiert.

  E.H.

 

 

Last modified on:02/23/2014

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