18 November, 2014

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Waldfest der Österreicher: Sonnig und mollig

Angeführt vom Schützenverein ging die Fahnen Parade los.

Macomb Township - Präsident Horst Griesser strahlte freudig wie die Sonne am Firmament.  Er wußte mit standfester Gelassenheit, das Waldfest des Vereins der Österreicher war Schnurstracks am Weg zum sicheren Erfolg. 

  Am 26. Juni, früh am Morgen gingen die letzten Vorbereitungen los, wie Kartoffel schälen, welche viele unserer Damen schon daheim gekocht, spendierten.  Dutzendweis wurden Semmerln von Mitgliedern halbiert und bereitgemacht für Bratwurst oder Knackwurst.  Die Profigrills der Wurstbar streubten sich erst und wollten auch nach gutem Zureden des Autor‘s (moi), nicht brennen.  Eine Katastrophe schien sich anzubahnen.  „Was?  KEINE WURST?” ...für die Arbeiterbienen des Vereins?  Die Welt stolperte aus ihrer Laufbahn.  „Das hat es noch nie gegeben,” lamentierte mit Entsetzen im Gesicht ein bärtiger Vereinshistoriker!  „Na dann ess-ma-halt a Schnitzerl”, offerierte eine Dame gelassen.  Über den Lautsprecher kam, „..Jaaaa, mir san min Radl da”, gefolgt von, „Geh Oide schau mi net so depert an”.  Jetzt ging es um die Wurst!  Die unhaltsame Pionierlust des hartgeprüften Alpenvolkes gewann den Tag.  Endlich eine Lösung, nachdem die Spinnen aus den Leitungen geblasen wurden, die sich da über den Winter in schamloser Weise und ohne Miete zu bezahlen in den Gasschläuchen einquartierten.  Die Grills wurden endlich angefeuert. Ein Malheur von kapitaler Reichweite wurde zur elften Stunde verhindert. 

Mittlerweile ging es in der Bierbar rund, es wurde probegezapft und Eis gefüllt, Eis gefüllt und probegezapft, (also da bleib ich immer hängen).  Die richtige Temperatur muß gefunden werden, laut Team Kokal.  In der Weinbar, das Stockinger Revier, dort wurden die besten Rebläuse zum Kosten eingesetzt.  Also zum Stand der Reblaus hab ich’s auch noch nicht geschafft, ganz egal wie oft ich dem Hans Moser zuhör.  Frau Monika Mathy hatte die Popbar bereit für den ersten Ansturm von Jung und Jünger!  Aber das Herz oder soll ich sagen der Magen des Vereins der Österreicher gehört der Küche, dort hielt Frau Fina kulinarischen Hof zusammen mit Randy Mathy und unzähligen emsigen Mitarbeitern, da wurden Schnitzerl geklopft, gesalzt, gestaubt in Mehl, getränkt in Ei, gerollt in Brösel und dann ganz behutsam in die heiße Pfanne gelegt, usw..  Ein Gerücht scheint zu wissen, das Henry Ford als Kind mal bei so einem österreichischem Schnitzelförderband zusah.  (Also Bitte, fragen Sie Henry ob das stimmt, falls er nein sagt und ich glaube nicht dass er sehr gesprächig ist zur Zeit, dann fangen wir dieses Gerücht hier an).  Weitere Stationen waren der Verkauf von Tickets vom Damenteam Marta Geiblinger-Louise Busch und Eintritt zum Park unter der Leitung von Dieter Busch.  All das geschieht unter dem organisatorischem Auge von Erster Vizepräsidentin Elfriede Sopfe, ihre Leistung ist am wenigsten im Blickpunkt des öffentlichen Auge, da es hinter den Kulissen des Clubs geschieht.  Als Unterhaltungsboß stellt sie aber ihren Mann, sie ist in allen Phasen des Organisieren eingeschaltet und, in gutem Englisch, „tough as nails”, wenn es um Termine und zum Kostenaushandeln mit Lieferanten kommt. 

Dieser schöne Park ist Curt Kitter’s Baby, zusammen mit seinen Helfern ist er immer in tip-top Form und manikürt, (der Park ist gemeint).  Es ist eine wahre Freude, herauszukommen. 

Fußballspiele gingen von morgens bis zum späten Nachmittag.  Die Band, ‚The Tradewinds’, spielten munter auf zum Tanz. 

   Nach 15 Uhr fing der offizielle Teil an.  Angeführt vom Schützenverein ging die Fahnen Parade los. 

Die National Hymnen von USA, Deutschland und Österreich wurden von Annette Koerner und Wilfried Mozer stilvoll gesungen, begleitet an der Klarinette von Herbert Gruber. 

Begrüßung der Gäste von Präsident Griesser:  Honorar Konsul der Republik Österreich Dr. Aloys Schwarz, Präsidentinnen des G.A.C.C. Marianne Krenzer und des GBU Edith Kuplent; Präsidenten des Schützenvereines James Binder und des Austrian Club, Windsor, Frank Sieberer; Ehrenpräsident des Schwäbischen Männerchores Ernie Steudle; Vizepräsident der Carpathia, Mike Talan; German American of the Year Helen Gassel; Schützenkönig, Robert Waltenspiel und Gattin; stellvertretend für  G.A.C.C. Tischtennis Rudi Walter, sowie eine Gruppe vom Germania Club Downriver wurden begrüßt. 

Darauf hin folgten all die ge’s: Es wurde ge-tanzt, ge-plaudert, ge-gessen, ge-küßt, noch ein ge.., oh ja ge-trunken, aber so wie es sich gehört, mit Zurückhaltung, für sicher, denn mit Vorhaltung läuft ja nichts den Schlund hinunter. 

Die Volkstanzgruppe ‚Echoes of Ukraine’, amüsierte das Publikum mit flotten Tänzen in bunten Kostümen zu rauschendem Applaus. 

Die Kinderparade ging los mit Herbert „Steirerbua” Gruber und seiner überdimensionalen Flöte, (Klarinette), welcher munter an der Spitze dahinmarschierte als wäre er der Rattenfänger von Korneuburg, gefolgt von einer bunten Kinderschar.  Dann gab es lustige Spiele inszeniert von Ingrid Stein, unterstützt vom neuen Vorstandmitglied und zweiter Vizepräsident Guenther Braeuner.  Laut meiner Enkerln: auch ein voller Erfolg! 

Später unterhielten Herb und Herb, das geeichte Gruber-Langegger Team, zu dem sich ein junger Musikus mit Tuba gesellte, alle Leute die sich am Deck versammelt hatten mit altvertrauten volkstümlichen Weisen. 

Es war ein schöner, erinnerungswerter Tag, der bis zur späten Abendstunde rundum unter Freunden genossen wurde. 

   Ein großes Dankeschön an alle Freunde und Gönner des Vereins der Österreicher wünscht Präsident Griesser, der Vorstand, sowie die gesamten Mitglieder des Vereins der Österreicher, auch denen (uns Allen), gebührt ein herzhaftes Dankeschön für einen höchst gelungenen Tag

Na Serbas (is hoit a bisserl lang wurn),  bis zum nächsten Mal.

Mit lieben Grüßen.

P.H. Koppi

K. S. A. S.

Die Volkstanzgruppe ‚Echoes of Ukraine’ amüsierte das Publikum mit flotten Tänzen in bunten Kostümen.

 

 

Last modified on:02/25/2014

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