18 November, 2014

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Abend in Wien 2012, erfolgreich gefeiert!

Motto des Abend in Wien ist die Aufrechterhaltung der Sitten und Gebräuche der alten Heimat.

Von P.H.Koppi

Am Samstag den 3. Nov. 2012 servierte der Verein der Österreicher wieder ein echtes Wiener Bonbon, seinen Abend in Wien.  Der große Saal der Carpathiahalle verwandelte sich in einen Prunksaal der alten Donaustadt.  Rosen und Luftballons in den rot-weiß-roten Farben der über neun Jahrhunderte alten Fahne Österreichs, schmückten die Tische.  Von der Bühne blickte der alte „Steffl“, wie die Wiener liebevoll ihren Steffansdom schon seit Eh und Je nennen, geflankt von den Flaggen und Wappen der neun Bundesländer.

 Unterhaltungsobmann und VP, Horst Griesser, begann die Feierlichkeiten mit dem Willkommensgruß aller Gäste und Ehrengäste:  GACC Präsidentin Marianne Krenzer und GBU Präsidentin Edith Kuplent; für GACC Tischtennis: Siegfried Charrow, Schwäbischer Männerchor: Franz Sinz, Detroit Schwaben Unterstüzungsverein: John Horlacher, Deutsch-Amerikaner des Jahres: Fritz Stockinger, Ehrenpräsident der Carpathia: Franz Pelwey, GTEV Edelweis: Joe & Helen Gassel, Swiss Society: Elisabeth Herster, GBU 630: Klaus Kummer.  Vom Continental Austrian Club of Burlington Ontario: Josef und Katie Spitzbart sowie Gabriele und Franz Schuster. 

Herr Griesser stellte dann Präsident Günther Bräuner den Gästen vor.  Präsident Bräuner bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und die ungebrochene Unterstüzung dieser Gesellschaft, dessen Motto die Aufrechterhaltung der Sitten und Gebräuche unserer alten Heimat ist.  Ein herzliches Dankeschön ging auch an alle Mitglieder und all die, die für den Erfolg dieser Veranstaltung handkräftig beitrugen. Frau Ingrid Stein wurde speziell für den Kartenverkauf geehrt.  Er began das Program mit einer kurzen Lesung aus dem Leben des Kaiser Franz Josef I. 

Die Wienerleut spazierten in den Saal zu den Klängen des Radezkymarsches, an der Spitze Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth, dargestellt von Dr. Gary und Frau Helga Benninger, nach zwei Runden nahmen die Herrschaften platz.  Die Isadora Duncan Dance Company folgte unter der Leitung Dr. David B. Mahons und Frau Hariett Berg, mit drei Tänzerinnen, die barfuß in duncan‘scher Weise zwei Tänze interpretierten.  Aber erst klang zum Auftakt die k.u.k. österr.-ungar. Kaiserhymne der Donaumonarchie, mit Musik von Josef Haydn.  Jene bekannte Melodie, die auch heute noch als musikalische Untermalung der Hymne des modernen Deutschlands dient. Großen Anklang und rauschenden Beifall fanden die drei lieblichen „Donauweibchen“ getanzt zu Musik von Johann Strauss II, mit Donauwellen im Hintergrund, als sie den gestiefelten Fischer in die Tiefe der Donau lockten.  Dr. Mahon bedankte sich zum Abschluß und nahm einen Blumenstrauß für seine Tanzgruppe entgegen.  Nachdem das Kaiserpaar samt Hofstaat zum Kaiserwalzer antraten, ging es auch für den restlichen Saal zum Tanze auf, zu den munteren Klängen der ‚Tradewinds‘ Band. 

Eine Kurze steirische Einlage folgte etwas später, wobei Herbert „Steirabua“ Gruber mit syntätischer Begleitung eines der Tradewind Musikers, nicht nur W.A. Mozarts musikalischen Witz auf Klarinette spielte, aber auch erklärte wo dieses Instrument herkam.  Auch am Maurerklavier (im Wiener Volksmund so genannt), ich meine, die steirische Ziehharmonika, zeigte Herbert sein extra-kada-frada-listisches Talent und belehrte uns, dass es eigentlich in Wien entwickelt wurde. HA!  Diesen Verdacht habe ich ja schon immer gehabt.  So, das heist eigentlich, nicht nur Schnitzel, Sachertorte und ich, sondern auch das steirische Maurerklavier kommt aus Wien!!!  Das ist die größte Nachricht, seitdem der Wurstel sich zum Prater gesellte!  Ein lokaler Wiener Glas-scherben-insel-witz, bitte nicht im Duden nachschlagen.  Herbert spielte dann noch am Saxophon Schuberts ‚Ave Maria‘.  Mit viel Applaus wurde er auch mit einen Blumenstrauß belohnt.  Der Mann ist unglaublich, er hat mir versprochen, das nächste Mal spielt er drei Trompeten, ein Xylophone und eine zehntausend Pfeifen große Orgel zu Wagners Tannhäuser, alles zur gleichen Zeit!!!  Ich kann‘s kaum erwarten! 

 Nachdem mehr getanzt wurde, folgte die Tombola mit Preisen von Geld, Wein-und Geschenkkörben usw..  Der Hauptpreis, ein Flachbildschirm TV, gewonnen von Marta Geiblinger.  So eine Dreistigkeit!  Hab ich‘s erwähnt? Ich habe nicht‘s gewonnen, nicht ein Ding!  Das nächste Mal hör ich auf Helga und kaufe auch Tombolatickets, das hilft vielleicht.

Das weitere Programm unseres Vereines folgt mit dem Ball der Bälle, unser Straußball im Jänner 2013.  Junge Damen und Herren im rechten Alter werden benötigt für die Polonaise.  Ein schönes, unvergeßliches Erlebnis, nicht nur für die Debutanten, auch für deren Familien.  Bitte erkundigen Sie sich beim Klub, Erika Wagner, Tel. (586) 725-8485 oder im Internet unter: AustrianSociety.org

Dr. Gary und Frau Helga Benninger als Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth.

 

 

Last modified on:02/25/2014

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