18 November, 2014

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Kirchweih bei den Clevelander Donauschwaben

Pfarrer Michael Franz mit Posaunenchor

Von Karoline Lindenmaier (Hetzel)

Am 30. September 2012 feierten die Donauschwaben im Deutsch-Amerikanischen Kulturzentrum ihr traditionelles Kirchweihfest.  Um 12 Uhr mittags wurde das Essen, bestehend aus Rindergulasch mit Beilagen oder Bratwurst mit Sauerkraut und Beilagen von den Mitgliedern der Frauengruppe aufgetischt, welches von Chef Weiss mit seinen Helferinnen zubereitet worden war.

Um 1:30 Uhr nachmittags begann der ökumenische Gottesdienst.  Der Altar war auf der Bühne des Holzersaales aufgebaut mit Kreuzen, Kerzen und Mikrofonen.  Die Kindergruppe, Jugend- und Kulturgruppe zog in den Saal ein, mit Bannern, die die Aufschrift trugen:  “Den Ersten der Tod, Den Zweiten die Not, Den Dritten das Brot”, um an unsere Ahnen zu erinnern.  Auf der Bühne war auch der Posaunenchor der evangelischen Immanuelskirche platziert, die Pastor Horst Hoyer dirigierte, und spielte das Eingangslied.  Pastor Hoyer und Pfarrer Michael Franz der katholischen St. Stephenskirche zelebrierten abwechselnd die Andacht.  Nach den Gebeten, Lesungen, der Predigt und den Liedern “Grosser Gott wir loben dich” und “Lobe den Herren”, von der Gemeinde gesungen, sammelten die Jugendlichen in den rot samtenen Klingelbeuteln das Opfergeld ein, welches an die beiden Kirchen verteilt wird.  Mit den Liedern:  “So nimm denn meine Hände” und  “Ich hatt’ einen Kameraden”, gespielt vom Posaunenchor, wurde der Toten gedacht.  Mit dem Ausgangslied:  “Nun danket alle Gott” wurde der gemeinsame Kirchweihgottesdienst beendet.

Die Gedenkfeier am Gedenkstein mit Kranzniederlegung konnte leider nicht stattfinden, da alles durchnäßt war vom Regen, der vormittags niedergegangen war.  Deshalb wurde nur der heitere Teil des Festes nach einer längeren Pause im Holzersaal fortgesetzt.  Mit dem Aufmarsch der Kinder, Jugend- und Kulturgruppe, einer Polonaise mit den geschmückten Rosmareinsträußen, den Hymnen gespielt von der D.S. Blaskapelle und den Grußworten der Präsidentin Margot Maurer und der Vizepräsidentin Ingrid Pejsa wurde die “Kerweih” weiter gefeiert.  Nur gut, dass die beiden Frauen, Hilde Hornung und Helga Schlothauer immer ein passendes Gedicht vorbereitet haben, um es mit viel Einfühlungsvermögen bei jeder Gelegenheit vorzutragen.  Unsere Gäste wissen das zu schätzen!  Auch Ingrid Pejsa war gut vorbereitet und erzählte der Jugend wie die “Kerweih” im Donauraum einst gefeiert wurde.  Dabei stellte sie immer wieder die Frage:  Buwe was han mer heit?  Und mit einer jubelnden Lautstärke hiess es dann:  KERWEIH !

Die Rosmareinsträuße wurden dann unter der Kindergruppe und unter der Jugendgruppe verlost.  Die Gewinner waren:  Matthias Fabian mit Partnerin Emma Botsch (Kindergruppe) und Stefan Maurer mit Partnerin Kristina Urban (Jugendgruppe).  Umringt von der ganzen Gruppe tanzten die beiden Paare einen Walzer.  Dann folgten Volkstänze, zuerst tanzten die Kleinen, die Mädelchen in langen Trachten und die  Bübchen mit geschmückten Hüten, lustig and vergnügt mehrere niedliche Volkstänze und wurden mit viel Applaus belohnt.

Danach tanzte die Jugendgruppe, die Mädchen in Dirndeln, die Burschen mit geschmückten Hüten, mehrere zackige Volkstänze, gefolgt von der Kulturgruppe, die schon ganz beschwingt ihre Tänze vorführte.  Es folgte eine Überraschung:  die Jugendgruppe kam zurück als  “Cowboys und Indianer” angezogen und führte einen Tanz vor, den sie selbst choreografierten und mit dem sie beim Landestreffen in Kitchener, Kanada, vor einigen Wochen den ersten Preis gewonnen hatten.  Sie wurden reichlich mit anhaltendem Applaus belohnt!

Nun durften sich die Vorführenden endlich ihr wohlverdientes Kirchweihessen holen und verzehren.  Mir wurde berichtet, dass die Kulturgruppe den Saal vor der Feier herrichtete und dass sie auch beim Aufräumen tüchtig Hand angelegt hatten, was wir sehr zu schätzen wissen.                                                                                     

Stefan Maurer mit Kristina Urban (Jugendgruppe); Matthias Fabian mit Emma Botsch (Kindergruppe).

Ausmarsch nach dem Gottesdienst

 

 

Last modified on:02/25/2014

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