18 November, 2014

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Kirchweih in Cleveland, Ohio 2011

Cleveland Donauschwaben Kirchweihfest Teilnehmer

Von Karoline Lindenmaier (Hetzel)

Heute möchte ich meinen Bericht mit dem Gedicht des Banater Heimatdichters Hans Wolfram Hockl beginnen.

 

Kirchweihspruch

Wieder will ein

langes Jahr

in den Schoss der

Zeiten münden

und der Schwalben

Wanderschar

uns des Sommers

Ende künden.

 

Doch bevor das Jahr

entflieht,

wollen wir in

frohem Kreise

feiern bei Musik und Lied

unser Fest nach alter

Weise.

 

Darum last uns treu

und fest

an der Ahnen

Brauchtum halten

und auch dieses

Kirchweihfest

als ein Dankesfest

gestalten.

 

Gleicher Glaube,

gleiches Wort

kommt uns

hierzuland entgegen,

und es bleibe immerfort

unser Trost auf

allen Wegen.

 

Unser diesjähriges Kirchweihfest wurde am 25. September 2011 gefeiert.  Zuerst besorgte man sich ein Rosmareinzweiglein mit einem bunten Schleifchen, wenn man den Holzersaal des Deutsch-Amerikanischen Kulturzentrums der Donauschwaben betrat.  Man suchte sich einen schönen Platz aus und kaufte sich Essenkarten, denn es roch schon so nach Gulasch, Bratwürsten und Sauerkraut, welches die Mitglieder der DS Frauengruppe ausschenkten.  Chef Steve Weiss hatte mit seinen Helferinnen bereits am frühen Morgen mit dem Kochen angefangen.  Die DS Blaskapelle spielte einige alte Weisen und um 1:30 nachmittags fing der Ökumenische Gottesdienst an.  Die Geistlichen waren Pastor Horst Hoyer der evangelischen Immanuelskirche, der immer seinen Posaunenchor mitbringt und der katholische Pfarrer Michael Franz der St. Stephanskirche.  Ich bin so stolz auf die Tatsache, dass wir hier in Cleveland unsere Andachten immer gemeinsam abhalten, sodas jeder, ob man evangelisch, reformiert oder katholisch ist, gemeinsam beten kann.  Es war sehr feierlich, als die Jugendlichen in ihren Trachten mit Bannern einmarschierten, die die Aufschrift enthielten:  „Den ersten der Tod, den zweiten die Not und erst den dritten das Brot”, um an unsere Ahnen zu erinnern.  Wie schon erwähnt, wurde die Andacht von beiden Geistlichen abwechselnd zelebriert und die Kirchenlieder von den Anwesenden gemeinsam gesungen.  Jeder dachte bestimmt an seine eigene Kirche daheim in seinem verlorenen Heimatort.

Im zweiten Teil der Kirchweih marschierten die Gruppen, angeführt von den Fahnenträgern zum Memorial Garten, um eine schlichte Gedenkfeier zu Ehren unserer Verstorbenen abzuhalten, mit Kranzniederlegung am Gedenkstein und an den Gedenktafeln. 

Beim dritten Teil wurde das Programm wieder in der Halle fortgesetzt mit Musik der Blaskapelle, Begrüssung durch Ingrid (Dorr) Pejsa, Landesjugendleiterin, Ansprache des Präsidenten Franz Rimpf,  Volkstänzen der Kinder-, Jugend- und Kulturgruppe sowie Verlosung der schön geschmückten Rosmareinsträusse an die Kinder- und Jugendgruppe.  Ausserdem fand eine Verlosung von mehreren Geschenkkörben statt, deren Erlös an die Kulturstiftung USA ging.  Während Ingrid und Margot Maurer (Jugendleiterin) von der im Sommer stattgefundenen Europa – Tournee berichtete, hatten die Kinder- und Jugendlichen Spass mit dem Ruf: „Buwe was hanmr heit?”und der Antwort in schallender Lautstärke: „Kirchweih!” Es gab sogar noch duftende mit Marmelade gefüllte Krapfen, die schon zur Tradition geworden sind.

Mit der Bemerkung:  „Scheen wars, awer aus is’s!  verabschiedete man sich herzlich voneinander.

Gottesdienst-Prozession angeführt von Kairsten Nitsch and Peter Gross

Pastor Hoyer,  Josef Holzer und Father Franz

 

 

Last modified on:02/25/2014

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