18 November, 2014

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17. Maskenball beim GBU Saxonia/Rheingold Chor

Sie hatten viel Spaß: Prinzenpaar und Elferrat.

Sterling Heights - Unsere Närrinnen und Narren (N & N) hatten es kaum erwarten können, und am Sonnabend vor Aschermittwoch - es war diesmal der 18. Februar - war es soweit. Traditionsgemäss erklang das erste Helau und Alaaf um 19:11 in der Carpathia Halle, und von da an machten sich Frohsinn und Narretei breit. Unser Zeremonienmeister, Peter Herrmann, begrüsste alle N & N, erklärte die Festlichkeit für eröffnet und überliess dann den „Sorgenbrechern“ erstmal für Musik zu sorgen. Darauf schienen die N & N schon gewartet zu haben: die Tanzfläche füllte sich, und es wurde närrisch getanzt - nicht gerade unter einem Sternenhimmel, sondern in einer Luftballon-Sphäre. Die Halle war von Karneval-Heinzelmännchen am Abend vorher festlich mit vielen Ballons und anderen närrischen Zutaten geschmückt worden.

Bald wurde den Tänzern schon wieder eine kleine Verschnaufspause gegönnt. Der Elferrat wurde angekündigt, hielt seinen Einzug und nahm auf der Bühne Platz. Hier ein aufgeschnappter Kommentar aus dem Kreis der N & N: „Seht doch mal, das sind tatsächlich immer noch 11 Männer. Da sind noch keine wegrationalisiert worden....toll!“ Anschliessend wurden die Gastvereine aus Ann Arbor, Plymouth und Sarnia herzlich begrüsst, und mit Schunkelliedern, Tanzen und diversen Prosits waren wir schon beim Höhepunkt des Abends: Feierlicher Einzug des neuen Prinzenpaares, begleitet von einer Funkengarde, Kanonieren und dem Elferrat. Entsprechend der Tradition wurden Blumen, Bonbons und Ketten unters Volk verteilt. Dann nahm das Prinzenpaar mit Gefolge auf der Bühne Platz. Prinz Heinz II. las seine Antrittsrede vor und übernahm, mit seiner Prinzessin Adele, das Szepter für 2012. Die Regentschaft von Prinz Joseph II.  und seiner Prinzessin Mary  Ann ging damit zuende, und sie wurden mit herzlichem Applaus verabschiedet.

 Mit zu den ersten Aufgaben des neuen Prinzenpaares gehörte die Verteilung der Orden. Der diesjährige Orden zeigt das Breslauer Rathaus - Breslau ist die Heimat unseres Prinzen Heinz II. Und es zeigt die Wilhelmshöhe in Kassel, Heimat Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Adele. Das Rathaus in Breslau ist das Wahrzeichen der Stadt. Es hat 700 Jahre auf dem Buckel und eine sehr wechselhafte Geschichte hinter sich, die oft grosse Schäden am Bau hinterliess. Auch im 2. Weltkrieg wurde das Rathaus stark beschädigt. Es wurde dann in den 50er Jahren restauriert und ist heute der Stolz der Breslauer. - Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Adele, wählte den Wilhelmshöher Park als Wahrzeichen ihrer Stadt. Es ist ein bekannter und sehr geschätzter Park, mit dem berühmten Herkules. Dieser grosse, starke Mann hat Stehvermögen!!!  Seit fast 300 Jahren schon betrachtet er das Leben und Treiben im Park und in der Stadt. Seine Gesamthöhe: 9.20 m, Fusslänge 1.25 m. Allein der grosse Zeh ist 35 cm lang. Wenigstens für die Faschingszeit würden wir ihm etwas Spass und ein kleines Techtelmechtel gönnen. Wir könnten die „Viktoria“ in Berlin empfehlen, immerhin 8 Meter  groß, mit Schuhgrösse 96!

Die „Showstoppers“ aus Sarnia hatten dann ihren ersten - von insgesamt drei - Auftritten. In ihrer ersten Nummer waren sie die traditonellen Funkenmariechen, später sahen wir sie in anderen Kostümen. Der Spass,  den diese jungen, beweglichen Showstoppers bei ihren Auftritten haben, übertrug sich schnell auf alle N & N, und es gab begeisterten Beifall.

Die Huldigung vom Saxonia/Rheingold Chor wandte sich speziell an Prinzessin Adele. Sie ist im Volksmund als „Reisetante“ bekannt, und die Chormitglieder  huldigten ihr als kleine Reisegruppe, ausstaffiert mit Koffern und exotischen Gewändern - entweder als Anspielung auf frühere Ferienorte oder als „geheimer Tipp“ und als Verlockung für weitere Reiseziele.

„Lady Portogale“ wurde angekündigt. Unsere „Sorgenbrecher“ durften pausieren, und aus den Lautsprechern erklang orientalische Musik. Wieder „direkt aus dem Orient“ gekommen, schob sich Lady Portogale aufs Parkett und wurde bald von ihrem Partner „überrascht“. Die Nummer war gekonnt und witzig und kam beim Publikum gut an.

Nächster Höhepunkt: Auswahl und Preisverteilung für die schönsten, lustigsten oder originellsten Kostüme.

Nach der Preisverteilung wurde wieder getanzt. Ermüdungserscheinungen konnten wunderbar kaschiert werden, denn es gab nun die traditionelle Erbsensuppe. Man sass, man ass, man trank und unterhielt sich aufs Beste und konnte dann nochmal - bis zum Ausklang des Abends - tanzen.

Wir verabschieden uns nun mit einem kräftigen Helau und Alaaf bis zum nächsten Jahr. Wir wünschen unserem Prinzenpaar eine erfolgreiche Regierungszeit. Sie hat mit Stimmung und Schwung begonnen, und wir freuen uns auf die nächsten 12 Monate mit ihnen.

 E.H.

Gewinner Paare: 1. Ann und Tim Hite - Zebras; 2. Ehepaar Sinz - Cowboy and Gypsy; 3. Ken und Sara MacKannon - Friar Tuck und Begleitung,

Gewinner Herren: 1. Klaus Kummer - Clown; 2. Mike Parker - Scotsman; 3. Tom Foster - Guitar Man

Sonderpreis für das originellste Kostüm: Ingrid Stein - WochenPost-Geschäftskarte,

 

 

Last modified on:02/23/2014

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