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Eine wundervolle "Erlebnisreise mit Musik"

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Ein Streifzug durch das multikulturelle Wien

Sterling Heights

Am 5. November hatten Kaiser Karl und Kaiserin Katharina (Fina) zum traditionellen Abend in Wien in die Carpathia Halle geladen. Zu den festlichen Klaengen des kaiserlichen Orchesters (The Tradewinds) flanierte das majestaetische Kaiserpaar gefolgt von ihrem dem Anlass entsprechend gekleideten Gefolge der Bürgersleut in den Saal.

Nach der Begrüssung der Gaeste durch Zeremonienmeister Horst Griesser führte Praesident Günther Braeuner durch das erlesene Programm. Der künstlerische Leiter für diesen Abend, Herbert Gruber, hat junge Musiker aus allen Regionen des Kaiserreichs zusammengetrommelt, die das Kaiserpaar mit Musik aus ihrer engeren Heimat erfreuten. Es begann - wie kann es anders sein - mit “Wien, Wien nur Du allein”. Lauren Fisher, die Enkelin unserer Mitglieder Hilda und Herbert Langegger, begeisterte nicht nur mit ihrer herrlichen Stimme sondern auch mit dem gefühlvollen Vortrag des Liedes, der einen so richtig das Wien von anno dazumal erahnen liess. Sie wurde von Rick Michels (Akkordeon) und Herbert Gruber (Qürfloete) einfühlsam begleitet.

Kaiser Karl und Kaiserin Katharina (Fina) und Gefolge

Diesem von Verlangen gepraegten Lied folgte das leichte und lustige “Allweil lustig, fesch und munter”, das so richtig das unbeschwerte, leichtlebige Wien der Zeit widerspiegelt. Wieder traf der Vortrag von Lauren die Stimmung vortrefflich. Diesmal wurde sie von Herbert Gruber (Qürfloete und Gesang), Sebastian Cole (Klarinette), Rick Michels (Akkordeon), Lisa Meredith (Klavier) und ihrem Sohn Remy Hall (Zugposaune) begleitet.

Sebastian (Klarinette) und Herbert (Qürfloete) wechselten in die Klassik mit “Deux Dütts” komponiert um 1850 von Friedrich Anton Kummer, einem Dresdner Musiker, der viele Jahre in Wien wirkte und dort sehr beliebt war.

Beim naechsten Lied “Rauschende Birken”, spielten alle oben genannten Musiker zusammen. Dabei ist zu erwaehnen, dass Herbert Gruber zur Klarinette wechselte und der junge, talentierte Sebastian Cole sowohl Klarinette als auch Trompete spielte. Das Lied in leicht beschwingten Takten stammt aus dem Boehmerland.

Nun ging es nach Süden in das heutige Slovenien. “Beim Stelldichein in Ober-krain” ist eine schnelle Polka, bei der die Musikanten ihr vielfaeltiges Talent bewiesen. Wir blieben im Süden, diesmal mit einem Walzer “Waldeinsamkeit”. Lauren bestach wieder mit ihrer glockenreinen Stimme und ihrem gekonnten Vortrag.

Zum Abschluss führten die Musiker alle Gaeste zum Gesang des bekannten deutschen Liedes “Muss i denn, muss i denn zum Staedtele hinaus”. Mit Begeisterung folgte das Publikum den Musikanten. Der tosende Applaus, der die Halle foermlich erzittern liess, war ein wohlverdientes Danke des Publikums an die Musiker. Wer nicht dabei war, hat etwas Besonderes vermisst.

Kaiser Karl sprach sicher im Namen aller Anwesenden, als er allen Mitwirkenden dieses Programms, allen voran dem künstlerischen Leiter, Herbert Gruber, für die vielen Stunden der Arbeit und das bestechende Gelingen der musikalischen Genüsse ein herzliches “Vergelts Gott” aussprach. Hier sei am Rande vermerkt, dass die Künstler aus vielen Gründen erst wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung zum ersten Mal zum gemeinsamen Spiel zusammen kommen konnten, was eine kurze Verspaetung des Beginns des Programms mit sich brachte.

Nach dem Auszug des Kaiserpaares mit Gefolge spielten die Tradewinds zum Tanz auf. Damit konnte man die vielen Kalorien, die man sich mit dem Genuss der herrlichen, hausgebackenen Torten und Kuchen aufgeladen hatte, wieder, wenigstens zum Teil, loswerden. Ein herzliches Danke an alle, die diese herrlichen Süssigkeiten gebacken und spendiert haben.

Mit der Verlosung der tollen ebenfalls von Mitgliedern gespendeten Tombola Preise und anschliessendem Tanz ging der gelungene Abend zu Ende.

Franz Sinz

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