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Forscher praesentieren Eiszeitperlen als "Fund des Jahres"

Blaubeuren (dpa) - Aus den Weltkulturerbe-Hoehlen der Schwaebischen Alb haben Archaeologen bis zu 42 000 Jahre alte Perlen aus Mammutelfenbein geborgen. Die 40 Schmuckstuecke seien fuer die Eiszeitforschung in der Region so bedeutend, dass sie nun als "Fund des Jahres 2017" im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren ausgestellt werden, sagte der wissenschaftliche Leiter der Grabungen, Professor Nicholas Conard, am Freitag.

Die Perlen ergaenzen Sammlungen mehrerer baden-wuerttembergischer Museen mit Eiszeitkunst aus den Hoehlen im Ach- und Lonetal. Die Unesco hatte sechs dieser Fundstaetten am 9. Juli in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die seit Freitag gezeigten Schmuckstuecke seien "wichtig fuer die Entwicklung unserer Art", erklaerte Conard laut Mitteilung der Universitaet Tuebingen.

Rund 40.000 Jahre alte Perlen aus Mammutelfenbein. Dieser Schmuck wurde bei Ausgrabungen 2016 von Archaeologen der Universitaet Tuebingen in der Hoehle Hohle Fels auf der Schwaebischen Alb gefunden. Foto: dpa

Sie seien nicht nur "der bislang aelteste Nachweis fuer die komplexe Herstellung von Elfenbeinperlen weltweit". Die besondere Machart der doppelt sowie teils dreifach gelochten Perlen sei bisher allein von der Schwaebischen Alb bekannt. Das deute darauf hin, dass Menschen dort schon vor 42 000 Jahren Schmuck zur Kennzeichnung einer Gruppenidentitaet anfertigten.

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