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Unibau von Stararchitekt Libeskind wurde in Lueneburg eroeffnet

Seine Kritiker nannten das Projekt ein Luftschloss und hielten den Libeskind-Bau lange fuer nicht finanzierbar.

Lueneburg (dpa) - Das von US-Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene neue Zentralgebaeude der Leuphana Universitaet Lueneburg wurde am Samstag (4.3.) eroeffnet. Der futuristische Bau mit den schraegen Aussenwaenden hatte ueber Jahre auch mit steigenden Kosten immer wieder fuer Schlagzeilen gesorgt. Kritiker hielten das Projekt fuer nicht finanzierbar und nannten es ein Luftschloss. Befuerworter sehen im Libeskind-Bau einen Leuchtturm, der weit ueber die Region hinaus strahlen soll. Zur Einweihungsfeier kamen auch Architekt Libeskind und Niedersachsens Ministerpraesident Stephan Weil (SPD).

Mit Blick auf letzte Risiken koennten die Baukosten am Ende die 100-Millionen-Marke knapp uebersteigen, hatte die Uni im Dezember mitgeteilt. Urspruenglich waren sie auf knapp 58 Millionen Euro beziffert worden. Den Loewenanteil tragen der Bund und das Land, die EU sowie die Stadt und der Landkreis Lueneburg. Die Endabrechnung soll fruehestens in einigen Monaten vorliegen.

Ein Teil des Libeskind-Baus ist in Lueneburg (Niedersachsen) an der Leuphana Universitaet zu sehen. Foto: dpa

"Ich freue mich, dass der Libeskind-Bau nun fertig und so sehr gelungen ist", sagte Lueneburgs Oberbuergermeister Ulrich Maedge (SPD) vorab zu dem Bau auf dem frueheren Kasernengelaende am Stadtrand. "Inmitten der alten Scharnhorst-Kaserne versinnbildlicht er fuer alle sichtbar den Wandel, den Lueneburg in den letzten 30 Jahren vollzogen hat, naemlich weg von der Garnisonsstadt hin zur Kultur- und Bildungsmetropole."

Lueneburg will das Audimax parallel als Stadthalle nutzen - ein erstes Mal bereits am Samstag. Aufgefuehrt wurde Beethovens Neunte Symphonie "Freude, schoener Goetterfunken" mit mehr als 200 Mitwirkenden allein im Chor. Pruefer der Stadt hatten den Komplex Ende Januar abgenommen. Haette der Bau nicht fristgerecht in Betrieb genommen werden koennen, so waeren EU-Mittel in Hoehe von rund 14 Millionen Euro gefaehrdet gewesen. Die Grundsteinlegung war am 8. Mai 2011.

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