Nordamerikanische Wochen-Post

162ND YEAR - THE AMERICAN NEWSPAPER WRITTEN IN THE GERMAN LANGUAGE

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Feier zum 29. Deutsch-Amerikanischen Tag

Sterling Heights - Als am 6. Oktober, vor 333 Jahren, 13 Familien aus Krefeld an der Ostkueste des amerikanischen Kontinents landeten, haetten sie sich bestimmt nicht vorstellen koennen, dass dieses Datum fuer kuenftige Generationen grosse Bedeutung bekommen wuerde. Die Wochenpost hat in den letzten Wochen darueber schon ausfuehrlich berichtet: wie der 6. Oktober schon im 19. Jahrhundert von Deutsch-Amerikanern gefeiert wurde. Waehrend der 2 Weltkriege rueckte es in den Hintergrund. Aber mit der Entspannung nach dem Krieg lebte die Erinnerung auf, der 6. Oktober wurde wieder erwaehnt und gefeiert. Grosse Freude loeste Ronald Reagan 1983 aus, als er den 6. Oktober offiziell zum German-American Day erklaerte. 4 Jahre spaeter gab der Kongress seine Zustimmung, womit der 6. Oktober nun offiziell German-American-Day ist.

Das wurde am 1. Oktober 2016 in der Carpathia wieder gefeiert. Die Halle war festlich geschmueckt, mit Faehnchen auf den Tischen, Fotos mit bekannten Deutsch-Amerikanern an den Waenden, z.B. dem erfolgreichen Architekten Albert Kahn. Es waren auch Plakate mit schoenen deutschen Landschaften, Schloessern und Burgen zu sehen.

Im Familienfoto sind zu sehen: - 1. Reihe von links: Honorarkonsul Fred Hoffman, GACC Praesidentin and GAoty 2014 Ingrid H Stein; German-American of the Year (GAoty) 2016 Hans und Marianne Rauer; GAoty 2007 Curt Kitter; GAoty 2010 Helen Gassl, GAoty 1998 Joseph Gassl; 2. Reihe: Jim Stokes; GAoty 2002 Richard Michels; GAoty 2008 Joseph Groele; GAoty 2013 Marlina Voight; GAoty 2015 Sigfried Charow; GAoty 2003 Edith Kuplent; GAoty 2006 Erwin Aufdemberge und GAoty 1992 Blondine Klimach. Foto: B. Weidendorf

Die Feier zum 29. German-American-Day begann um 19:00. Sigfried Charow war “Master of Ceremonies”. Er begruesste alle Gaeste und lud dann erstmal zum Essen ein. Danach uebergab Sigfried das Mikrofon an Ingrid Stein, Praesidentin des GACC, und sie begruesste einige Gaeste namentlich und alle 13 Gruppen und Vereine, die zum GACC gehoeren.

Fred Hoffmann, der Honorarkonsul der BRD in Michigan, sprach anschliessend, aber nicht nur ueber den German-American-Day, sondern auch ueber die deutsche Wiedervereinigung und den Tag der Deutschen Einheit. Im November 1989 war ein Wunder geschehen: die Mauer fiel nach 28 Jahren. Kein Schuss war gefallen, alles blieb friedlich und die Freude, die Grenzen endlich ohne Kontrollen und voellig ueberfluessige Schikanen passieren zu koennen, war unbeschreiblich. Nach recht schwierigen Verhandlungen von Ost- und Westdeutschen Vertretern einerseits, und den 4 Allierten andrerseits, kam es schliesslich zu einer Verstaendigung. Vertraege wurden unterzeichnet und der 3. Oktober 1990 wurde der Tag der Wiedervereinigung. - Fred Hoffman gab uns dann ein Raetsel auf. Er nannte sechs Zahlen, die alle eine besondere Bedeutung haetten. Er gab an: 27, 29, 34, 59, 162, 206. Die Loesung:

27. Day of Unit

29. German-American Day

34. German Friendship Day

59. Anzahl der Steuben-Paraden in NYC

162. So alt ist die Wochenpost!!!!!

206. Vor 206 Jahren fand das erste Muenchner Oktoberfest statt.

Der naechste Sprecher war Mark Ferguson von der Wayne State University. Er ist Leiter des JYM-Programms “Junior Year in Munich”. Dieses Programm besteht seit 1953. Es war das erste - und ist damit das aelteste - Austauschprogramm fuer amerikanische Uni-Studenten in Deutschland. ueber 4000 Studenten/innen von 514 US-Colleges und Universitaeten haben bisher dadurch finanzielle Unterstuetzung und Stipendien fuer ein Studium an der Muenchner LMU (Ludwig Maximilian Uni) bekommen. Bei der Bewerbung muessen sie nachweisen, dass sie hier mindestens 2 Jahre Deutschunterricht hatten, denn alle Vorlesungen, Kurse und Seminare in Muenchen sind natuerlich auf deutsch. Mark stellte 3 Studenten vor, die gerade Stipendien erhalten hatten und sich herzlich bedankten. Unser GACC unterstuetzt jedes Jahr das JYM-Programm mit einer grosszuegigen Spende.

Ein weiterer Hoehepunkt des Abends: der “German-American of the Year Award” wurde vergeben. Ingrid Stein ueberreichte die Ehrenurkunde an Marianne und Hans Rauer. Es gab eine “standing ovation”. Marianne und Hans sind immer fuer andere da. Unermuedlich helfen, unterstuetzen, organisieren und inspirieren sie in Vereinen, Schulen, Kirchen. Sie pflegen auch die Verbindung zur Partnerstadt Tuebingen. Rauers bedankten und freuten sich, dass so viele Freunde und Bekannte zu dieser Feier gekommen waren. (Die Freunde aus Ann Arbor fuellten einen Bus).

Die 3 Choere vom Michigan Saengerbezirk traten zweimal an. Unter der Leitung von Erwin Aufdemberge und Piotr Szawiela, von Lisa Meredith am Klavier begleitet, sang der Chor zunaechst die beiden Nationalhymnen. Spaeter, beim 2. Auftritt, hoerten die Gaeste Beethovens “Freude schoener Goetterfunken” und 2 Volkslieder. Die Maenner sangen das “Ruedesheimer Lied”, und die Damen sangen “Lieder, die von Herzen kommen”.

Die Carpathia Dancers waren durch ihre Schuhplattlergruppe vertreten, und es war ein Vergnuegen, ihnen bei ihren 3 Taenzen zuzusehen. Fuer die Tanzmusik war “The Special Edition” zustaendig.

Es war ein sehr festlicher Abend und alle, die dabei waren, werden ihn in guter Erinnerung behalten.

E.H.

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