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Wohlauf in Gottes schoene Welt…

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...mit diesem Lied, Teil eines Potpourri von drei bekannten Liedern, (“Wem Gott will rechte Gunst erweisen” und “Jetzt kommen die lustigen Tage” waren die anderen beiden Lieder), die alle das Wiedererwachen und dann die Schoenheiten der Natur besingen, eroeffnete der Schwaebische Maennerchor sein Fruehlingskonzert. Ein Maennerchor muss selbstverstaendlich auch die Vorzuege des weiblichen Geschlechts besingen, was mit dem naechsten Lied “Ei Du Maedchen” auch prompt geschah. Es folgte das bekannte Jaegerlied “Ein Tiroler wollte jagen” in dem der Jaeger nicht nur einen Gamsbock sondern auch des Foersters Tochter ohne jeden Erfolg zu erlegen versucht.

“Tanzlied” beschreibt wie sich ein junger schneidiger Bursch fuer den Tanz mit seiner Liebsten ausstaffiert. Es folgte das klassische Wanderlied “Das Wandern ist des Muellers Lust”. Das Trinklied “Kling, Klang, Brueder stosst an” beschreibt zunaechst die Schinderei des taeglichen Lebens: am Morgen Plag, zu Mittag Plag und ebenso am Abend. Doch es gibt einen Lichtblick: Wer Arbeit hat, hat auch Likoer, das Lied besingt nun die Feinheiten des Weines und endet mit einem Schmetternden “Prost!” - ein passender Abschluss des ersten Teils des Konzerts.

Wie immer hat Erwin Aufdemberge dirigiert und “unsere” Lisa Meredith die Klavierbegleitung gespielt.

Nach diesem ersten Teil des Konzerts ehrte der Praesident des Schwaebischen Maennerchores, Chris Steudle, zwei Mitglieder, Kurt Schmid und Bob Schuster fuer 25 Jahre Mitgliedschaft im Chor.

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Wie schon letztes Jahr hat der Maennerchor “The Lutheran Choralaires” unter der Leitung von Terry Herald das Programm des Abends sehr bereichert. Sie boten wieder ein sehr anspruchsvolles und vielfaeltiges Programm: “My Shepherd is the Lord most high” in Ton gesetzt von Michael Haydn wurde sehr gekonnt vorgetragen. Es folgte die beruehmte “Battle Hymn of the Republic” von Julia Ward Howe. Direktor Tardy lud die Audienz ein, die Refrains mitzusingen. “God bless America” von Erving Berlin, arrangiert in einem eigenwilligen Tonsatz mit Barber Shop Harmonien wurde sehr gekonnt vorgetragen. “The Mansions of the Lord” war 2002 urspruenglich als Filmmusik komponiert und “Soon Ah Will Be Done” ein Spiritual des afro-amerikanischen Komponisten William Dawson, komponiert um 1987, waren zwei moderne Chorstuecke, die Dirigent und Chormitgliedern alles abverlangte.

Nach der Pause traten die beiden Choere gemeinsam auf. Unser Direktor, Erwin Aufdemberge, bluehte foermlich auf, als er den Dirigentenstab fuer diesen grossen Maennerchor ergriff. Als erstes sangen sie “Muss I denn zum Staedtele hinaus”. Chris Steudle, Terry Herald (Gitarre) und Herbert Gruber (Klarinette) begleiteten den Chorvortrag. Der Schreiber moechte hier erwaehnen, wie gut die Mitglieder unseres Gastchores die Aussprache der nicht immer leicht zu meisternden schwaebischen Woerter in diesem Lied meisterten. “Aura Lee” ein besonders populaeres Stueck der US-Amerikanischen Chormusik begeisterte wieder unsere Gaeste.

“A Merry Life” - urspruenglich “Funiculi, Funicula” - ist ein beliebter neapolitanischer Song, der von Luigi Danza 1880 anlaesslich der Eroeffnung der Bahn auf den Vesuv geschrieben wurde. Er strahlt Freude und suedliches Temperament aus, und es gelang Chor und Direktor ausgezeichnet, diese Stimmung wiederzugeben. Es folgten das feierliche “America Our Heritage” und zum kroenenden Abschluss die maechtige Vertonung des 19. Psalms “Die Himmel ruehmen” von Ludwig van Beethoven. Der gelungene Vortrag wurde mit anhaltendem Applaus belohnt.

Ein herzliches Dankeschoen an alle, die zum Gelingen des Abends so wesentlich beigetragen haben: die Schwaben Ladies haben nicht nur die Halle dekoriert sondern haben mit einigen Helferinnen eine tolle Auswahl an Kuchen und Torten gebacken, die rege Abnehmer fanden. Herbert Gruber hat ein Trio zusammengestellt, das zum Tanz aufspielte und viele Tanzlustige aufs Parkett lockte. Bob Schuster organisierte Raffles, die unsere Vereinskasse etwas aufmoebeln sollen. Und ganz besonders ein grosser Dank an alle unsere treuen Gaeste, die uns immer wieder zu besserem Singen anspornen.

Franz Sinz

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