25. Januar 2020 Selected Articles

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Aus Aller Welt

«Kindermädchen für Erwachsene» –
Deutscher ist Butler für Superreiche

Luxus-Anwesen, Privatjets und Champagner: Seit Jahren arbeitet ein Deutscher als Privatbutler für die Reichsten der Reichen dieser Welt, zuletzt in New York. Tauschen, sagt Daniel Rudolf aus Worms, würde er mit seinen Chefs nie wollen.

Butler Daniel Rudolf beim Interview. Seit Jahren arbeitet der Deutsche als Privatbutler für die Reichsten der Reichen dieser Welt, zuletzt in New York. Foto: dpa

Von Christina Horsten
New York (dpa) – Zum Interview schafft es Daniel Rudolf nicht vor halb zehn Uhr abends. Mehr als zwölf Stunden Arbeit hat er da schon hinter sich – und trotzdem fällt ihm jede Unstimmigkeit um sich herum immer noch sofort auf. «Da hinten der Teppich hat eine Welle, das kann ich gar nicht mit ansehen.» Der 37-Jährige aus Worms arbeitet als Butler für die Reichsten der Reichen. Wer in dieser Branche kein Auge für Details habe, der bringe es nicht weit, sagt Rudolf. Vor ihm auf dem Tisch liegen seine beiden Handys. Eines ist privat, auf dem anderen können ihn seine Arbeitgeber rund um die Uhr erreichen.

Begonnen hat Rudolf ursprünglich als Koch. «Meine Mutter war eine sehr gute Köchin, aber sie hat mich nicht oft in die Küche gelassen.» Also organisierte Rudolf sich den Weg in andere Küchen und absolvierte in einem Wormser Restaurant eine Lehre. «Ich hab Schnitzel gemacht und so. Damals dachte ich, ich kann kochen, aber später habe ich in Restaurants mit Michelin-Sternen gearbeitet und heute weiß ich: Ich konnte damals nicht kochen.» Nach der Lehre will Rudolf mehr von der Welt sehen, kocht auf einem Kreuzfahrtschiff, in London, auf Ibiza und in St. Moritz – bis ihn schließlich auf Vermittlung eines Freundes eine Prinzessin als Privatkoch anstellt.

Der Sohn einer gelernten Apothekerin und eines Automechanikers ist da gerade Anfang 20 – und findet sich auf einmal in der Welt einer reichen, älteren Prinzessin wieder. «Ich war plötzlich in einer völlig anderen Umgebung im Hinblick auf die Umgangsformen. Es war hart, aber ich habe wahnsinnig viel gelernt – Benimmregeln, Antizipation, Vorausdenken. Wie man einer Dame ein Auto aufmacht, in welcher Position man steht, dass man die Hand reicht oder wie man mit einer Dame die Treppe hochläuft – beim runterlaufen vorne dran, beim hochlaufen auch, falls sie stolpert

Rudolfs Aufgaben gehen auf einmal weit über das Kochen hinaus und das macht ihm Spaß. «Ich bin da so reingerutscht, weil die Leute gemerkt haben, dass ich flexibel bin und mich auch für andere Sachen interessiere.» Am British Butler Institute in London macht er eine Fortbildung und wird danach von einer reichen Familie zur nächsten weiterempfohlen. Namen nennt Rudolf nicht – Diskretion sei in seiner Branche schließlich am allerwichtigsten. Außerdem: Vorausdenken, Vorausplanen, Flexibilität. «Und ganz wichtig: Lachen. Die Leute wollen nicht schon morgens aufstehen und in ein mürrisches Gesicht schauen. Ich habe schon Lachfalten, aber das gehört zum Job.»

Mit und für seine Arbeitgeber reist er in mehr als 40 Länder und kümmert sich um deren Luxusautos, Privatflugzeuge, Jachten und Anwesen – von den USA und Europa über den Nahen Osten bin in die Karibik. 2015 heuert er bei einer schweizerisch-britischen Familie mit drei kleinen Kindern in New York an – immer vier Monate am Stück, sieben Tage die Woche, 14 Stunden pro Tag, dann zwei Monate Urlaub.

Für seine Arbeitgeber organisiert der 37-Jährige, der sich selbst als «modernen Butler» und «Kindermädchen für Erwachsene» bezeichnet, das komplette Leben und erfüllt ihnen jeden Wunsch: Rekrutierung, Einstellung und Training des Personals, Überprüfung der Garderobe auf Ordnung und Qualität, Buchung von Kinder-Aktivitäten, Einkaufen von Lebensmitteln, Kleidung, Autos, Haushaltsartikeln und Geschenken, Auffüllen des Weinkellers, Organisation von Festen und Urlauben, Blumendekoration, Chauffeur-Dienste und vieles mehr. Bei Bedarf kocht Rudolf auch oder passt selbst auf die Kinder auf.

Morgens bringt er sie in Schule und Kindergarten, dann geht er das Haus durch. «Ich kontrolliere die Schränke und die Sauberkeit. Jeder Schrank hat seine eigenen Kleiderbügel. Sind alle Anzüge da, ist alles nach Farben sortiert? Ist alles richtig gewaschen? Sind die Socken richtig gefaltet? Ich kenne jede einzelne Unterhose.» Tausende Computer-Dokumente mit allen Einzelheiten zu den Vorlieben seiner Chefs hat Rudolf zusammengestellt: was sie am liebsten im Privatjet essen, wo sie in der Schweiz gerne shoppen gehen, welches Kissen mit in den Urlaub muss.

«Meine beiden Chefs gerade sind sehr unterschiedlich: Meine Chefin mag es, Leute arbeiten zu sehen, da muss ich öfter mal fleißig vorbeilaufen. An meinem Chef muss ich besser vorbeischweben.» Aber trotzdem genau zuhören, denn wenn er am Telefon zu einem Bekannten nebenbei sagt, dass man sich mal wieder zum Abendessen treffen sollte, dann reserviert Rudolf gleich vorsorglich Tische in den Lieblingsrestaurants seines Chefs. Damit er die auch stets bekommt, müsse er immer wieder dort vorbeigehen und die Besitzer und Kellner mit teuren Weinflaschen und Trinkgeld versorgen.

Seit rund 15 Jahren macht Rudolf seinen Job nun schon. Er gelte als einer der besten in seinem Fach, sagt ein Luxus-Immobilienmakler, der die Branche gut kennt. Aber: Der Butler hat genug. «New York ist mir einfach zu intensiv. Hier ist man nie ruhig, immer will jemand abends essen gehen oder ausgehen. Und man hat ständig Besuch.» Zudem lässt der Job kaum Privatleben zu. «Ich habe keine Kaffeemaschine, keinen Bilderrahmen.» Seine Eltern sieht Rudolf höchstens zweimal im Jahr. Wenn er bei ihnen in Worms ist, übernachtet er in seinem alten Kinderzimmer.

In diesem Jahr will Rudolf sein eigenes Butler-Vermittlungsunternehmen auf Mallorca starten. Dort hat er sich eine Wohnung gekauft und will sich aus der Welt der Superreichen immer mehr zurückziehen. Tauschen habe er mit seinen Chefs sowieso nie wollen, sagt der Wormser, das viele Geld bringe zu viele Sorgen. «Früher hat mich diese Welt natürlich schon fasziniert. Aber inzwischen würde ich lieber im Linienflieger auf dem Economy-Platz mit der geringsten Beinfreiheit sitzen als im Privatjet.»

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

Luxus-Anwesen – luxury estates
fällt auf – notices
Unstimmigkeit – imperfections
Welle – wave
kann gar nicht ansehen – can’t bear to see
erreichen – reached
ursprünglich – initially
absolvierte – completed
Lehre – apprenticeship
Kreuzfahrtschiff – cruise ship
auf Vermittlung – by the arrangement
gelernten Apothekerin – trained pharmacist
Umgebung – environment
Umgangsformen – manners
Benimmregeln – rules of behavior
Vorausdenken – thinking in advance
stolpert – stumbled
Aufgaben – tasks
reingerutscht – slid in
macht eine Fortbildung – continued his training
Branche – field
schließlich – after all
mürrisches – sullen
Lachfalten – laugh lines
Kümmert sich – cares for
Jachten – yachts
heuert an – signed on
bezeichnet – encompasses
Personal – employees
Garderobe – wardrobe
passt auf – minds
gefaltet – folded
Vorlieben – preferences
Kissen – pillow
vorbeischweben – swing by
nebenbei – in an aside
vorsorglich – as a precaution
stets – always
Bilderrahmen – framed pictures
Vermittlungsunternehmen – employment agency
tauschen – exchange
Linienflieger – commercial jet
geringsten Beinfreiheit – limited leg room

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

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Sport

Meilenstein für Abfahrts-Ass Dreßen – Kein «Mega-Hype» vor Kitzbühel

Eigentlich hatte Thomas Dreßen den Winter nach seinem Knieschaden als Übergangssaison eingeplant. Nun ist er aber schon wieder so gut, dass Erwartungen gebremst werden müssen – gerade vor der Rückkehr an den Ort seines größten Erfolgs.

Ski alpin: Weltcup, Abfahrt, Herren: Thomas Dreßen aus Deutschland in Aktion in Wengen. Foto: dpa

Von Manuel Schwarz und Maximilian Haupt
Wengen (dpa) – So richtig fassen kann Thomas Dreßen seinen famosen Comeback-Winter immer noch nicht. Nach dem Podest-Coup bei der legendären Lauberhorn-Abfahrt in Wengen kam der Skirennfahrer aus dem Grinsen kaum heraus, weder beim Plaudern im Ziel neben Sieger Beat Feuz, noch beim Gruppenfoto am Fuße von Eiger, Mönch und Jungfrau oder beim exklusiven Helikopterflug zur Siegerehrung runter ins Tal. «Das war mega, es hat richtig Spaß gemacht», sagte der 26-Jährige, der in der Schweiz den nächsten Meilenstein seiner Karriere feierte.

In Kitzbühel vor zwei Jahren war der Mittenwalder sensationell an die Weltspitze gestürmt, nach einem schweren Knie-Schaden und der langen Verletzungspause in der vorigen Saison holt Dreßen nun famos zu den Besten auf. «Er macht es überragend gut», lobte Alpinchef Wolfgang Maier, den Dreßen schon mit seinem Sieg bei der Abfahrt in Lake Louise und Platz drei im Super-G von Gröden verblüfft hatte. «Das dritte Podium ist deutlich mehr, als wir von ihm erwartet haben.»

Dreßen aber hat dieses entscheidende Gespür für Geschwindigkeit und Schnee. Auf der verkürzten Wengen-Abfahrt gelang ihm am Samstag eine fast ideale Fahrt. Einzig kurz nach dem Start patzte er leicht. «Da habe ich nicht die Eier gehabt, dass ich voll durchziehe», sagte er. Danach raste er makellos gen Ziel und war im unteren Abschnitt schneller als alle Rivalen, inklusive dem Schweizer Rekordsieger Feuz und dem zweitplatzierten Dominik Paris. «Er weiß sehr gut, wo man schnell fahren muss, damit man Rennen gewinnt», charakterisierte Cheftrainer Christian Schweiger seinen cleveren Vorzeige-Sportler.

Auch die Konkurrenten sind voll des Lobes. Der Südtiroler Paris etwa sagte in Wengen, angesprochen auf sein elektrisierendes Dauerduell mit Ex-Weltmeister Feuz, dass Dreßen inzwischen längst wieder ein Siegkandidat in allen Rennen sei: «Der Thomas redet auch immer mit.»

Drei Abfahrtssiege hat Dreßen in seiner noch jungen Speed-Karriere bereits eingefahren, so viele wie kein anderer Deutscher. «Man weiß ja, dass er besondere Fähigkeiten hat. Das hat er heute wieder unter Beweis gestellt. Er hat ein irrsinniges Potenzial in der Abfahrt», lobte Alpin-Chef Maier. In Wengen sorgte Dreßen ganz nebenbei für das ersten Abfahrtspodium eines deutschen Athleten seit 29 Jahren – 1992 war Markus Wasmeier beim Klassiker im der Schweiz Zweiter geworden.

Und nun geht es am Wochenende nach Kitzbühel, dorthin, wo der Stern Dreßens 2018 so richtig aufgegangen war. «Ich freue mich riesig», sagte der oberbayerische Sportler vor dem wichtigsten Rennen des Winters. Zunächst gehe es aber darum, sein noch nicht topfittes Knie vorzubereiten auf den wilden Ritt die Streif hinunter. «Ich werde schauen, dass das Knie die nächsten Tage noch eine Pause bekommt: ein bisschen hochlagern, den einen oder anderen Physiotherapeuten besuchen», kündigte Dreßen an. «Dann werde ich schon parat sein.»

Die Verantwortlichen im Deutschen Skiverband bemühen sich nun darum, den Hype um ihren besten Rennfahrer einzuordnen. «Wir sind immer noch im Habachtstellung», bemerkte Maier. Die schwere Verletzung inklusive Kreuzbandriss, Meniskus- und Knorpelschaden sei schließlich gerade mal gut ein Jahr her. «Wir setzen ihn nicht unter Druck.» Schweiger sagte vor der Rückkehr nach Kitzbühel: «Ich glaube, dass wir den Fehler nicht machen dürfen, dass wir daraus einen Mega-Hype machen.»

Sorgen machen sich die Trainer und Betreuer nicht, denn Dreßen kann seine Situation selbst gut einschätzen. Er lässt sich nicht verrückt machen. «Der Thomas ist eher ein kalkulierender Typ. Er ist in keinster Weise einer, der sich irgendwo runter stürzt, ohne zu überlegen. Das macht es aus bei ihm», lobte Trainer Schweiger. Auch Maier unterstrich, dass der Athlet «sehr klar» sei in seinem Tun.

Nach einem langen Bilderbuch-Samstag in Wengen wurde Dreßen gefragt, wie er denn seine aktuelle Entwicklung bewerte. Er berichtete, dass er vor der Saison mit seinem Coach besprochen habe, diesen Winter eher als Übergang zu sehen. «Es sollte darum gehen, dass wir uns eine gute Ausgangslage schaffen für das nächste Jahr», erzählte er. Dann lächelte Dreßen. «Ich glaube, dass das ganz gut gegangen ist.»

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Feuilleton

Sound der Utopie – Beethoven wird 250

Das Denkmal des Komponisten Ludwig van Beethoven steht in Bonn. Foto: dpa

Berlin (dpa) – «Freude, schöner Götterfunken» – zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven wird der Meister aus Bonn mit Pauken und Trompeten gefeiert. Ob als Klingelton oder zur Untermalung historischer Daten, meistens banal, selten passend: an Beethovens Musik kommt niemand vorbei. Die Klavierminiatur «Für Elise» und die ersten Takte der 5. Sinfonie sind globale Ohrwürmer. Die Neunte erklingt, wie unlängst am Brandenburger Tor zum Vereinigungsjubiläum, zu staatstragenden Ereignissen. Aus 16 Takten der «Ode an die Freude» entstand die Europa-Hymne. Ludwig van Beethoven (1770-1827) – zum Jahr seines 250. Geburtstags am 17. Dezember (genau genommen das Datum seiner Taufe) blickt der Meister mit strengem Blick und wallender Künstlermähne von Buch- und CD-Covern, Tassen und T-Shirts. Hunderte Veranstaltungen – vom Hauskonzert bis zu ganzen Sinfonie-Zyklen – zählt die Kampagne des Beethoven-Jahres («BTVN2020») auf. Beethoven ist allgegenwärtig.

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UMWELT

2019 war in Deutschland zweitwärmstes Jahr seit 1881

Aufgerissen und ausgetrocknet ist eine Sandbank an der Niedrigwasser führenden Donau. Foto: Armin Weigel/dpa

Offenbach (dpa) – Das Jahr 2019 war mit einer Mitteltemperatur von 10,3 Grad zusammen mit 2014 das bisher zweitwärmste Jahr in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1881. Das berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) kürzlich nach der vollständigen Auswertung aller Messergebnisse. Bei der vorläufigen Auswertung von Ende Dezember war 2019 mit einer Mitteltemperatur von 10,2 Grad «nur» das drittwärmste Jahr gewesen. Das deutschlandweit wärmste Jahr war 2018.

Während der vergangenen 32 Jahre habe es nur zwei unterdurchschnittlich warme Jahre gegeben, so die Klimaexperten des DWD in ihrer Analyse des Jahres. Auch weltweit war 2019 nach vorläufigen Daten der US-Wetterbehörde NOAA das zweitwärmste Jahr, hinter 2016. Eine endgültige Berechnung steht noch aus.

Mit dem Mai 2019 endete in Deutschland eine 13-Monate andauernde Zeit überdurchschnittlich warmer Monate, hieß es unter Berücksichtigung auch des Jahres 2018. Nach dem vergleichsweise kühlen Mai seien dann von Juni 2019 an wieder alle Monate zu warm gewesen. Zudem wurden bereits im letzten Aprildrittel Temperaturen von 25 Grad und mehr festgestellt – was als Sommertag gilt.

Bundesweit habe es im vergangenen Jahr 52 Sommertage gegeben, außerdem 17 heiße Tage, an denen die Temperaturen bei 30 Grad und mehr lagen. Außergewöhnlich war insbesondere das Überschreiten der 40 Grad-Marke an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 24. bis 26. Juli 2019 an zahlreichen Messstationen in westlichen Teilen Deutschlands.

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Reise

Zum Karneval nach Teneriffa

Bunter Umzug auf Teneriffa: Die Kanareninsel feiert Karneval in diesem Jahr bei milden Temperaturen bis zum 1. März. Foto: dpa

Santa Cruz de Tenerife (dpa) – Es muss nicht Rio de Janeiro sein – auch auf der Kanareninsel Teneriffa wird groß Karneval gefeiert. Hunderttausende versammeln sich in dieser Zeit in den Straßen der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerifa. Die Feierlichkeiten mit Tänzen, Straßenmusikern und Partys dauern im Jahr 2020 vom 24. Januar bis 1. März. Höhepunkt ist die Krönung der Karnevalskönigin, wie die Tourismusagentur der Kanaren mitteilt.

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Wenn weniger mehr ist – Wie Möbelbauer Minimalismus begegnen

In Köln versammeln sich wie jedes Jahr Möbelbauer aus aller Welt. In Zeiten, in denen beim Wohnen viele eher zu Minimalismus tendieren, ist die große Frage: Was lässt sich noch verkaufen?

Einfach, natürlich und nachhaltig: Eine Kombination aus zwei Stühlen und einem Beistelltisch, die auf der Kölner Möbelmesse IMM zu sehen sein wird, ist Fugu vom Jasper Morrison Studio und Tristram Hunt, Direktor des Victoria & Albert Museum.
Foto: Petr Krejci/Courtesy of AHEC/dpa

Köln (dpa) – Bei der internationalen Möbelmesse IMM Cologne (13. – 18. Januar) in Köln, setzen die Möbelfirmen vor allem auf Nachhaltigkeit und das smarte Zuhause mit digital vernetzten Möbeln. Rund 1200 Aussteller, rund die Hälfte davon aus dem Ausland, präsentieren ihre Neuheiten Fachbesuchern und Interessierten.

Aktuell werden Verbandsangaben zufolge zwei von drei Möbelstücken deutscher Hersteller im Heimatland verkauft. Da dieser Markt aber schwächelt, setzen die Möbelbauer hierzulande auch stark auf den Export ihrer Produkte ins Ausland: Die Ausfuhren stiegen 2019 im Jahresvergleich um 2,1 Prozent – vor allem die USA, aber auch Russland, spielen dabei eine wichtige Rolle. Allerdings lassen internationale Handelskonflikte und die Unsicherheit durch den anstehenden Brexit auch den Möbelmarkt nicht unberührt.

2020 soll der Umsatz laut VDM wieder leicht ansteigen – zumindest um rund ein Prozent. Die Verbraucher seien bereit, Geld für Möbel auszugeben, sagte Kurth. Rund 19 Millionen Deutsche planten laut einer Umfrage im Auftrag des VDM für 2020 den Kauf von neuen Möbeln. Man müsse dies aber noch besser nutzen.

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Aus Allen Staaten

Metro Detroit has new royalty

Congratulations to the new King & Queen of Carpathia Club’s Youth Group

Sebastian Cole and Alexandra Sehling are wonderful representatives of all of the youth at Carpathia Club. Here they are introducing themselves in their own words.

Hello, my name is Alexandra Sehling. And it is so odd being referred to as queen! I recently graduated from Michigan State with a degree in Biomedical Laboratory Sciences. I’m currently doing an internship at Ascension St. John in Detroit to become certified in Medical Laboratory Sciences. I’ve been dancing at the club for about 9 years. I enjoy learning about a variety of dances.

My favorite thing about the club is seeing so many friendly faces. Even if it’s been ages since seeing someone, it’s always warm and welcoming and the friendship picks up where it left off.

Hi, my name is Sebastian Cole, and I’m 18. I’m from Macomb Twp., but I’m a student in Lansing now. I started my first semester at Michigan State University this Fall and am majoring in music performance.

I’ve been a member of Carpathia Club since I was four years old, when I started the Kinder Tanzgruppe and Kinder Schuhplattler. I really enjoyed participating with the Kinderplatz and working the Games area at our Fests. At twelve, I joined the Carpathia Blasmusikanten, and play the Fluegelhorn and trumpet. I love playing with the band and hanging out with the older guys- “the professionals.” They have taught me so much. I also played the clarinet for various other German functions. Currently, I am a member of the Jugendgruppe, which I joined when I was twelve.

For this article I was asked, what do I like about Club? Well, I like everything – the dancing, the Blaskapelle, the festivals, the food, the Landestreffen each year, and the Kipfeln and Kuchen the ladies bake. I like collecting pins on my vest, my Kirchweih Hat, and grabbing the grapes from the ceiling at Weinlesefest, and ending up in jail. I like the stick dance the boys used to do in the Kindergruppe, and the Lebkuchen the Jugendgruppe would make. I like the rehearsals, the goofy bloopers we make, and I like when a performance is well done. I like our Seniors; they are quirky, and funny, and have interesting stories, and they care about you. I like the building of friendships – friends who are more like family because we know each other so well and for so long. I love my Donauschwaben Oma and Opa; they are the reason why I am at Carpathia to be able to experience and like all of this!

Everyone is welcome to attend the Königsball, a ball and fundraiser to celebrate the youth group. Along with a delicious dinner, the youth will dance a beautiful performance in ball gowns.
Expect an exciting raffle for the items in the “royal menu parade,” too! Music by Eric Neubauer Ensemble. Tickets $40, children 6-12years $10, children under-5 free. Contact Maria at 586-822-2366 or mdosenberger@comcast.net to reserve your tickets today.

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