03. Juli 2021 Selected Articles

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Aus Aller Welt

Küchenuhr von Jan Fedder bringt bei Versteigerung
14 155 Euro

Eine Küchenuhr aus dem Nachlass des Hamburger Schauspielers Jan Fedder (1955 – 2019) mit einem Bild des Michels ist für 14 155 Euro versteigert worden.

HANDOUT – 04.06.2021, Hamburg: Eine Küchenuhr aus dem Nachlass des 2019 gestorbenen Hamburger Schauspielers Jan Fedder. Die Uhr hat bei einer Auktion 14.155 Euro zugunsten der berühmten Hamburger Kirche St. Michaelis gebracht. Fedder war dem Hamburger Michel sehr verbunden.
Foto: M. Ferraz/St. Michaelis/dpa

Hamburg (dpa) – Eine Küchenuhr aus dem Nachlass des Hamburger Schauspielers Jan Fedder (1955 – 2019) mit einem Bild des Michels ist für 14 155 Euro versteigert worden. Dieses Geld sei von einem Spender geboten worden, der allerdings ungenannt bleiben möchte, teilte die Hauptkirche St. Michaelis am Montag im Hamburg mit.

Die Uhr, die der Witwe Marion Fedder zufolge mehr als 25 Jahre in der Küche ihres Bauernhofes gestanden hat, war Teil einer größeren Aktion zugunsten des Hamburger Michels. Dabei waren im Rahmen der Auktionsreihe «Hamburg in A(u)ktion» 45 außergewöhnliche Dinge von Prominenten, Rettungsringe und Momente unter den Hammer gekommen.

Die Topartikel seien neben der Küchenuhr von Jan Fedder Komparsenrollen im «Tatort» und bei «Notruf Hafenkante», Tickets für das Schlepperballett beim Hafengeburtstag 2022, eine grundüberholte Luxusuhr sowie eine exklusive Kirchenführung mit privatem Orgelkonzert im Michel gewesen. Insgesamt waren auf diese Weise 46 500 Euro zusammengekommen.

Die wirtschaftliche Lage der Gemeinde hatte sich dramatisch verschlechtert, nachdem pandemiebedingt die touristischen Einnahmen weggebrochen seien. Der Michel lebt, anders als andere Kirchen, lediglich zu 15 Prozent von Kirchensteuern. Wegen des Lockdowns und der Corona-Regeln fehlten den Angaben zufolge rund 50 000 Euro pro Monat.

Im vergangenen Jahr sind nach dem Notsignal des Michels rund 2300 Spenden und damit etwa 500 000 Euro eingegangen. In diesem Jahr hatten bis Anfang Juni rund 1000 Spenden etwa 180 000 Euro gebracht.

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Sport

Kiel jubelt: THW-Handballer zum 22. Mal deutscher Meister

Mannheim/Flensburg (dpa) – Mit dem Schlusspfiff entluden sich beim THW Kiel die großen Emotionen. Die Spieler tanzten ausgelassen über das Parkett und auch Trainer Filip Jicha stürzte sich in den Jubelkreis. Der deutsche Rekordmeister hat die Mammut-Saison in der Handball-Bundesliga mit dem 22. Titelgewinn gekrönt. Dem Titelverteidiger reichte am Sonntag im letzten Saisonspiel bei den Rhein-Neckar Löwen ein 25:25 (13:12). Bei Punktgleichheit mit dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt gab der gewonnene Direktvergleich nach 38 Spieltagen den Ausschlag zugunsten der Kieler. Dem Vizemeister half der klare 38:26 (24:12)-Erfolg zum Abschluss gegen HBW Balingen-Weilstetten nicht mehr.

«Ich bin völlig aufgedreht und sehr stolz auf die Jungs», sagte Jicha nach dem dramatischen Spiel in Mannheim. «Wir haben den Titel so was von verdient. Jetzt haben wir den vierten Stern für den Verein geholt. Das ist bewundernswert.» Auch THW-Kreisläufer Patrick Wiencek war überglücklich: «Spannender geht es gar nicht. Wir haben den Titel gewonnen, darüber sind wir sehr glücklich. Es ist so lange her, dass wir eine Meisterschaft richtig feiern konnten», sagte er.

Nach dem Saison-Abbruch wegen der Corona-Pandemie und der Titelvergabe am grünen Tisch fiel die Entscheidung dieses Mal auf dem Parkett in einem Herzschlagfinale. Der THW, dem aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs gegen Verfolger Flensburg schon ein Remis zum Titel genügte, jubelte am Ende verdient über den einzigen Titel in dieser Mammut-Saison. In der Champions League waren die Kieler als Titelverteidiger im Viertelfinale an Paris Saint-Germain gescheitert, im DHB-Pokal im Halbfinale am späteren Sieger TBV Lemgo Lippe.

Das Jicha-Team ging hochkonzentriert in sein 59. Saison-Pflichtspiel, scheiterte in der ersten Halbzeit aber immer wieder am starken Löwen-Torwart Andreas Palicka. So ging es nur mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel zog Kiel phasenweise auf drei Tore davon, geriet aber gut sieben Minuten vor Schluss beim 21:22 erstmals seit der Anfangsphase wieder ins Hintertreffen. Erst als der letzte Wurf von Löwen-Regisseur Andy Schmid in der Schlusssekunde das Tor verfehlte, stand der THW-Triumph fest.

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Feuilleton

Erste Chorprobe nach 14 Monaten

Chor der Thüringer Landesmusikakademie. Foto: Matthias Bein/dpa

Thüringen, Sondershausen (dpa) – Chorsängerinnen und Chorsänger geben im Achteckhaus der Thüringer Landesmusikakademie ein kleines Abschlußkonzert. Nach rund 14 Monaten Corona-Pause trafen sich jetzt 40 Sängerinnen und Sänger aus ganz Thüringen zu einem Workshop. Spaziergänger und musikbegeisterte konnten das Abschlußkonzert im Park mitverfolgen.

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Gesundheit

Studie:

Viele Deutsche haben in Corona-Krise deutlich zugenommen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich viele Deutsche weniger
bewegt – und zugenommen. Foto: dpa

München (dpa) – Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich viele Deutsche weniger bewegt – und zugenommen. Das geht aus Ergebnissen einer Umfrage hervor, die das Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der TU München gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. Demnach haben rund 40 Prozent der Befragten seit Corona an Gewicht zugelegt – im Durchschnitt 5,6 Kilogramm. Zudem bewegt sich etwas mehr als die Hälfte weniger. Besonders die 30- bis 44-Jährigen klagten über mehr Last auf den Rippen – und die Menschen, die schon vor der Pandemie ein Gewichtsproblem hatten.

Auffällig: Je höher der Body-Mass-Index (BMI), desto öfter gaben die Teilnehmer an, seit Corona zugenommen zu haben. «Corona befeuert damit die Adipositas-Pandemie», sagte EKFZ-Leiter Hans Hauner.

Die Studie zeigt außerdem, dass 52 Prozent der Befragten in der Corona-Krise weniger aktiv sind. Betroffen seien vor allem Männer, jüngere Menschen und Befragte mit höherem Bildungsstand. Mögliche Gründe: geschlossene Sportvereine und Fitnessstudios.

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Reise

Sommerurlaub am Ostseestrand

„Die Letzten ihrer Zunft“. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Zingst (dpa) – Urlauber genießen am Ostseestrand das Sommerwetter. Eine große Open-Air-Fotoausstellung des Fotofestivals Horizonte mit Porträts von Fischern der Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker mit dem Titel „Die Letzten ihrer Zunft“ bildet eine einmalige Kulisse.

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Bademode-Trends für den Sommer 2021

Einen echten Klassiker präsentiert Bonprix:
Ein Badeanzug mit Streifen (ca. 30 Euro). Foto: dpa

Ulrichstein/Hannover (dpa) – Wie in diesem Jahr der Sommerurlaub genau aussieht, ist wegen Corona für viele noch nicht ganz klar. Doch eines ist sicher – egal ob am Baggersee, im Schwimmbad, am Strand oder im Pool, die meisten wollen beim Schwimmen bestimmt eine gute Figur machen. Die aktuellen Trends bei der Bademode im Überblick:


Echte Klassiker und figur-freundliche Schnitte
Was die Formen der Bademode angeht, haben die Designer offenbar eine Zeitreise gemacht – und zwar in die 1980er Jahre, so Milena Georg. Die Shoppingberaterin aus Ulrichstein in Hessen nennt Beispiele: „Die typischen Anzeichen dafür sind vor allem die hohen Beinausschnitte, die damals so modisch waren.“

Aber auch hoch geschnittene Bikinihöschen, sogenannte High-Waist Modelle, die bis zum Bauchnabel reichen, seien angesagt. Die kenne man nicht nur aus den Achtzigern, sondern auch aus den Fünfzigern.

Die Fifties lagen in der Bademode zwar schon vor einigen Jahren im Trend. Neu ist aber, dass die Designer jetzt Einflüsse verschiedener Epochen kombinieren – zum Beispiel hohe Beinausschnitte bei High-Waist Bikinihöschen.

Das ist für manche Frauen sehr vorteilhaft: „Hohe Beinausschnitte beispielsweise sind ideal für kleine Frauen, weil sie die Silhouette strecken“, erklärt Lydia Maier, Typberaterin aus Starnberg. Und: „High-Waist Hosen kaschieren natürlich das kleine Bäuchlein perfekt.“

Das dürfte manche Frauen erleichtern. Denn jede, die ein Bikini oder Badeanzug schon einmal im kalten Licht der Umkleidekabine anprobiert hat, weiß: Es ist gar nicht so leicht, das richtige Modell zu finden. Zumal bei der Bademode die Figur eine viel größere Rolle spiele als bei sonstigen Modetrends, so Maier.

Vintage-Muster sowie Sommerfarben
Vintage-Einflüsse sind in der aktuellen Bademode ein großes Thema, so Anette Helbig, Einkaufsberaterin aus Hannover. Das gilt nicht nur für die Schnitte, sondern vor allem auch für die Muster.

„Polka-Dots, also große Punkte, und Vichy-Karos sind ganz typisch für die Fifties“, sagt Helbig. Das sind Farbstreifen in Rot, Blau oder in Pastelltönen auf weißem Grund, die sich mit gleich breiten Zwischenräumen abwechseln und überkreuzen.

„Viele der Trends, die man jetzt bei der aktuellen Swimwear sieht, kann man schon als echte Klassiker bezeichnen“, erklärt Shoppingberaterin Milena Georg. „Dazu zählen vor allem Muster wie Grafik-Prints, tropische Blüten oder Streifen.“

Es zeigt sich die ganze Bandbreite der Sommerfarben: Zarte Pastelle ebenso wie kräftige Neonfarben, aber auch edles Schwarz und klassisches Weiß sind angesagt.

Neu bei der Bademode ist, dass die Designer sich verstärkt auf Details konzentrieren: „Träger mit Schmuckelementen oder asymmetrische Ausschnitte sind dabei echte Hingucker“, so Helbig.
„Bei den Ausschnitten seien vor allem die sogenannten One-Shoulder-Varianten angesagt“, sagt Milena Georg. „Während eine Schulter frei bleibt, sorgt auf der anderen Seite ein breiter Träger für Halt.“

Bei den Trägern, aber nicht nur dort, taucht ein Stil-Element häufig auf: Rüschen. Sie sind angesagt und auch bei Bikinis oft zu sehen – da betonen sie beispielsweise die Hüften, sagt Anette Helbig.

Auch Volants gehören zu den Details der aktuellen Bademode – etwa bei Badeanzügen mit Carmen-Ausschnitt. Rüschen und Volants an Oberteilen seien toll für Frauen mit kleiner Oberweite, weil sie mehr Volumen schenken“, sagt Lydia Maier.

Der Unterschied ist schnell erklärt: Volants sind kreisförmig geschnittene Stoffbahnen, die nicht gerafft werden. Rüschen bestehen aus einer gerafften Stoffbahn.

Auch mit Materialien können Frauen viel erreichen: „Umso elastischer und fester der Stoff für Bikini oder Badeanzug ist, umso besser hält er die Figur in Form“, erklärt Lydia Maier.

Apropos Materialien – auch hier hat sich viel getan. Nachhaltige Qualität wird immer wichtiger. „Ein großes Thema sind dabei recycelte Stoffe wie etwa Polyester oder Elastan“, so Anette Helbig.

Das spielt auch in der aktuellen Bademode für Männer eine große Rolle. Der Trend gehe hier laut Helbig klar zu lässigen Silhouetten: Knielange Badeshorts sind angesagt. „Die Muster reichen von Streifen im Color-Blocking über exotische Prints bis zu Comiczeichnungen.“

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Aus Allen Staaten

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WOCHENPOST-Wortschatz

Selected Articles with helpful translations for those less comfortable with the German language

An Ost- und Nordsee: FKK bietet nur noch wenig Anlass zu Streit

Aufrufe zur Toleranz gibt es in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens – genauso an den Stränden, wenn es darum geht, wie viel nackte Haut gezeigt werden darf. Die eine feste Meinung dazu gibt es nicht.

Warnemünde: Eine Frau geht an einem FKK-Abschnitt des Ostseebades ins Wasser. An den Ostseestränden von Rostock gibt es großzügige und gekennzeichnete FKK-Bereiche. Foto: dpa

Von Birgitta von Gyldenfeldt, Joachim Mangler und Lennart Stock
Warnemünde (dpa) – Das Ende vieler Corona-Beschränkungen und die Hitze treiben die Menschen an die Ost- und Nordsee – schon beginnt an manchen Stränden die Diskussion: FKK ja, nein oder ein bisschen?. In Rostock hat es das Thema sogar in die Bürgerschaft geschafft. In Warnemünde und Markgrafenheide auf der östlichen Seite der Warnow gibt es einige großzügige, gekennzeichnete FKK-Bereiche, wie Tourismuschef Matthias Fromm berichtet. Dort haben angezogene Badegäste nichts zu suchen – genauso umgekehrt: FKK ist FKK.

Diese Abgrenzung zu akzeptieren, fällt vielen Menschen vor allem mit DDR-Sozialisierung schwer, denn das Nacktsein am Strand gehörte im Osten zur Normalität. Ob es gelingt, in Rostock größere Mischbereiche zu etablieren, steht noch in den Sternen. Fromm geht aber davon aus, dass so das Konfliktpotenzial abgeschwächt und die Zahl der Beschwerden verringert werden kann. Das würde auch den Strandvogt von der Pflicht entbinden, Leute zum An- oder Ausziehen aufzufordern.

«Es ist schon gut, wenn es getrennt ist», sagt dagegen Michaela Toepper, Vizepräsidentin des Deutschen Verbands für Freikörperkultur. Sie verweist auf Gaffer, die an gemischten Stränden zu finden sind. Andererseits rät sie zu Toleranz. «Vor allem im Osten springen die Menschen einfach nackt ins Wasser.» Nach der Wende sei es vielfach versäumt worden, in Strandordnungen den Umgang mit dem Nacktbaden zu regeln. «So wurden viele Strände natürlich zu Textilstränden.»

Die Freikörperkultur ist an Schleswig-Holsteins Stränden eher ein Nischenphänomen, sagt Philipp Queiser von der Tourismus-Agentur des Landes. Aber entlang der Küsten sei es überall möglich, hüllenlos ins Wasser zu springen. In vielen Küstenorten gebe es eigens ausgewiesene FKK-Strände, andernorts schwimmen und sonnen sich Nackte und Angezogene friedlich nebeneinander.

Auf Sylt hat das Nacktbaden eine lange Tradition: 1919 gründete Knud Ahlborn das Freideutsche Jugendlager Klappholttal. 1927 erhielt es eine Ausnahmegenehmigung zum Nacktbaden und war damit Sylts erster legaler FKK-Strand. Heute gibt es in jedem Inselort entlang der Westküste mindestens einen textilfreien Strandabschnitt, wobei die einstmals festen Grenzen mehr und mehr verschwimmen.

Auch auf Deutschlands einziger Hochseeinsel und der vorgelagerten Düne gibt es FKK-Bereiche: Laut Betriebsleiter Düne Helgoland, Michael Janßen, hat die Zahl der FFK-ler in den vergangenen Jahren abgenommen. Früher war der Bereich am Nordstrand streng vom Textilbereich getrennt. «Da durfte dann auch keiner mit Badeklamotten rein. Irgendwann vermischte sich das Ganze zusehends

An der niedersächsischen Nordseeküste finden sich wenige FKK-Strände – wer hüllenlos in die Wellen springen möchte, findet aber auch hier Gelegenheit. Im friesischen Wangerland am Strand von Hooksiel etwa sind FKK-Badegäste seit vielen Jahren willkommen. Dort gibt es auch eine Strandkorb-Vermietung und eine Strandsauna.

Auch auf einigen Ostfriesischen Inseln finden sich FKK-Badebereiche, etwa im Norden von Borkum. «Der ist ziemlich beliebt, weil der Strand an dieser Stelle auch so breit ist», sagt Dennis Möller von der Nordseeheilbad Borkum GmbH. Ähnlich ist es auf Norderney: «Da fühlt es sich an wie auf einem anderen Planeten», erklärt Sprecher Wolfgang Lübben. Der FKK-Strand im Inselosten sei naturnaher und weitläufiger als etwa der citynahe Weststrand. Zwar sei FKK auf Norderney nicht so populär wie etwa in Mecklenburg-Vorpommern – doch viele Naturliebhaber ziehe es an den «Oase» genannten Strand.

«Nacktbaden hat Tradition im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern», sagt Katrin Hackbarth vom Landestourismusverband MV. «Über die Strandausweisung entscheidet jede Kommune selbst.» Grundsätzlich sei es wünschenswert, wenn die Bedürfnisse aller Gäste, angefangen bei Familien über Hundebesitzer bis hin zu Nacktbadern, abgedeckt würden und die Nutzung durch gegenseitige Rücksichtnahme gekennzeichnet sei. «Bei der 2000 Kilometer langen Küstenlinie und den 2000 Seen sollte das auch möglich sein.»

Auf Usedom gebe es 42 Kilometer durchgehenden Sandstrand, sagt Michael Steuer von der Usedom Tourismus GmbH. «Da ist genügend Platz für FKK-Liebhaber.» Es sei aber erwünscht, dass die FKK-ler auch an die ausgewiesenen Ständen gehen. Über Beschwerden kann er nicht berichten. Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall will Steuer auch nicht mehr über die Frage diskutieren, ob eher Ostdeutsche FKK betreiben oder nicht. «Die gibt es überall.»

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

Anlass – cause
Stränden – beaches
Haut – skin
Bürgerschaft – citizens
großzugige – large scale
angezogene – clothed
Badegäste – beach goers
Abgrenzung – delimitation
fällt schwer – find it difficult
steht in den Sternen – written in the stars
geht davon aus – assumes
abgeschwächt – lessened
Beschwerden – complaints
verringert – reduced
Strandvogt – beach warden
entbinden – relieved
aufzufordern – request
verweist auf – refers to
rät – would advise
n.B. die Wende: German reunification
versäumt – neglected
Strandordunungen – beach rules
Umgang – handling
Nischenphänomen – niche phenomenen
hüllenlos – unwrapped
ausgewiesene – expelled
friedlich – peacefully
Nacktbaden – nude bathing
Ausnahmegenehmigung – approval of an exception
Strandabschnitt – section of the beach
verschwimmen – vanish
vorgelagerten – offshore
zusehends – noticably
naturnaher – close to nature
weitläufiger – spacious
Naturliebhaber – nature lovers
Oase – oasis
Strandausweisung – expulsion from the beach
Bedürfnisse – needs
Abgedeckt – insulated
gegenseitige – mutual
Rücksichtnahme – considerations
durchgehenden – continuous
ausgewiesenen – marked

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

*Note: Previous selections can be found in the Archives section of the site.*