08. August 2020 Selected Articles

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Aus Aller Welt

Trend zur späten Geburt – Mütter bei erstem Kind immer älter

In Deutschland wurden zuletzt etwas weniger Kinder zur Welt gebracht. Zugleich bekommen Frauen ihr erstes Kind immer später im Leben. Was sind die Ursachen? Gibt es regionale Unterschiede? Und wo steht Deutschland im europäischen Vergleich?

Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Am 28.07.2020 informiert das Statistische Bundesamt in Wiesbaden über die Zahl der Geburten im Jahr 2019. Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) – Frauen sind in Deutschland bei der Geburt des ersten Kindes zunehmend älter. Im vergangenen Jahr bekamen Mütter ihr erstes Baby im Durchschnitt mit 30,1 Jahren, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28,8 Jahren. «Das Erstgeburtsalter steigt kontinuierlich. Das ist ein eindeutiger Trend, der sich immer dynamischer entwickelt», sagte Martin Bujard, Forschungsdirektor beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Ein Grund sei, dass sich auch der Berufseintritt nach hintern verschiebe. «Kinderwünsche werden oft erst dann angegangen, wenn beide beruflich Fuß gefasst haben.» Besonders deutlich werde das bei Akademikerinnen: Nach Angaben Bujards sind diese bei der ersten Geburt im Schnitt 32 Jahre alt. Dazu komme, dass mehr als die Hälfte mit 35 Jahren noch kinderlos sei. «Leider wird eine frühe Elternschaft immer noch häufig auf dem Arbeitsmarkt bestraft.»

Bujard zufolge nimmt vor allem bei Frauen im Alter zwischen 35 und 40 Jahren die Anzahl der Erstgeburten zu. In den 1970er Jahren waren die Werte noch völlig anderes: Damals waren die westdeutschen Frauen bei der Geburt des ersten Kindes im Durchschnitt noch 25 Jahre alt, in der DDR sogar nur 22 Jahre. «Früher waren Frauen, die mit über 40 Jahren ihr erstes Kind bekommen haben, die absolute Ausnahme. Inzwischen kommt das ab und zu vor.»

Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern: Laut Statistik waren die Frauen in Sachsen-Anhalt bei der ersten Geburt mit 28,9 Jahren am jüngsten. Hamburger Mütter waren mit 31,2 Jahre am ältesten. «Das ist der Großstadteffekt, wo sich viele Akademikerinnen sammeln. Ähnliche Werte gibt es in Stuttgart, Frankfurt oder auch in Universitätsstädten wie Heidelberg», so Bujard. Und: Auch wenn sich der Osten schon sehr an den Westen angeglichen habe, seien die Zahlen dort vielerorts noch etwas niedriger.

Und wie steht es generell um die Geburtszahlen in Deutschland? Nach Angaben der Statistiker wurden 2019 rund 778 100 Babys geboren, etwa 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau lag bei 1,54 Kindern, 2018 waren es noch 1,57. Diese Geburtenrate nahm laut Statistik in 14 von 16 Bundesländern ab. Lediglich in Bayern (1,55) und Bremen (1,60) blieb sie unverändert auf dem Vorjahresniveau.

«In den kleinen Rückgängen bei den absoluten Zahlen und bei der Geburtenrate sehe ich keinen Trend, sondern eher eine Seitwärtsbewegung», sagte Bujard. Und tatsächlich lag die Geburtenrate auch schon mal deutlich niedriger: 1994 bekamen die Frauen in Deutschland durchschnittlich 1,24 Kinder.

Doch was hilft, damit die Zahl der Geburten wieder steigt oder zumindest nicht weiter rückläufig ist? «Das ist keine neue Botschaft, aber die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt wichtig», sagt Jessica Nisén vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Potenzielle Eltern müssten sich auf eine finanzierbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung verlassen können. Dass solche Konzepte wirken könnten, habe sich etwa in den nordeuropäischen Ländern gezeigt.

Im EU-weiten Vergleich lag Deutschland zuletzt im Mittelfeld. Nach Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) für 2018 wurde in Frankreich mit 1,88 Kindern je Frau die höchste Geburtenrate registriert, gefolgt von Schweden (1,76), die niedrigste mit 1,23 auf Malta. Deutschland lag mit 1,57 auf Platz 13. Und was das Alter der Frauen beim ersten Kind betrifft, waren die Mütter im Italien mit 31,2 Jahren am ältesten und in Bulgarien mit 26,2 Jahren am jüngsten.

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

zur Welt gebracht – born
Ursachen – causes
Unterschiede – differences
im Vergleich – compared to
zunehmend – increasingly
im Durchschnitt – on average
zuvor – previously
eindeutiger – distinct
entwickelt – developing
Bevölkerungsforschung – population research
Berufseintritt – career entry
hintern verschiebe – pushed back
angegangen – considered
beruflich – professionally
Fuß gefasst – gained a foothold
kinderlos – childless
Elternschaft – parenthood
häufig – greatly
bestraft – penalized
Ausnahme – exception
kommt vor – occurs
ab und zu – now and then
sammeln – assemble
angeglichen – adjusted
vielerorts – many locations
niedriger – lower
Vorjahr – prior year
nahm ab – fell
lediglich – only
Seitwärtsbewegung – movement sideways
lag niedriger – is lower
tatsächlich – in fact
rückläufig – rolling backwards
Vereinbarkeit – compatibility
Potenzielle – prospective
finanzierbare – affordable
Kinderbetreuung – child care
gezeigt – shown
betrifft – in regards to

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

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Sport

Fußball Bundesliga

Fan-Rückkehr zwischen «Wunsch und Realismus»: Söder «sehr skeptisch»

Dürfen Fans zur neuen Saison wieder in die Bundesliga-stadien? Und falls ja: wieviele? Stadien mit Tausenden von Zuschauern hält Bayerns Ministerpräsident Söder für «sehr schwer vorstellbar». Ein Experte im Zivil- und Katastrophen-schutz nennt mögliche Eingangsvor-aussetzungen.

Von Martin Moravec und Heinz Büse
München/Frankfurt (dpa) – Den Hoffnungen von Fußball-Fans auf eine baldige Rückkehr in die Bundesliga-Stadien hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einen Dämpfer versetzt. «Ich bezweifle, dass wir im August weitere Lockerungen beschließen können. Daher bin ich auch als Fußballfan sehr skeptisch zum Start der Bundesliga. Geisterspiele ja, aber Stadien mit 25 000 Zuschauern halte ich für sehr schwer vorstellbar», sagte Söder der «Bild am Sonntag» angesichts der steigenden Zahlen an Corona-Neuinfektionen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat einen Leitfaden für die Teilzulassung von Fans in die Stadien erstellt. Sie will ein Stehplatz- und Alkoholverbot bis zum 31. Oktober durchsetzen und keine Gästefans in den Stadien bis zum Jahresende erlauben, wenn zur neuen Saison wieder Zuschauer in eingeschränkter Zahl zugelassen würden. Damit soll das Infektionsrisiko in der Corona-Pandemie verringert werden. Entsprechende Anträge des DFL-Präsidiums stehen bei der Mitgliederversammlung am Dienstag zur Abstimmung.

«Das wäre das falsche Signal und auch der Bevölkerung schwer zu vermitteln, wenn man dafür Unmengen von Testkapazitäten aufbrauchen würde», sagte CSU-Chef Söder mit Blick auf möglicherweise viele Tausende Fans in den Arenen. Die neue Spielzeit soll mit der ersten DFB-Pokalrunde vom 11. bis 14. September beginnen. Eine Woche später sollen dann Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

«Da muss man unterscheiden zwischen Wunsch und Realismus», mahnte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der Debatte. «Wir wünschen natürlich alle, dass Zuschauer zurück ins Stadion kommen. Wir haben in den letzten Heimspielen gemerkt, dass uns die Unterstützung der Fans fehlte. Aber es ist schwer, etwas Profundes zu sagen. Das ist eine dynamische Entwicklung.» Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte jüngst auf die Gefahr einer «zweiten Welle» hingewiesen. Trotzdem habe er die Hoffnung, «zumindest mit einer gewissen Anzahl von Fans» wieder spielen zu dürfen.

Die Bundesregierung hatte sich in der vergangenen Woche grundsätzlich offen für eine begrenzte Zulassung von Zuschauern unter Wahrung von Corona-Schutzauflagen gezeigt. Soweit sicherzustellen sei, dass bei Stadionbesuchen keine Infektionsketten ausgelöst würden, gebe es gute Chancen, dass Fußball mit Zuschauern möglich sei, sagte ein Sprecher des für Sport zuständigen Innenministeriums in Berlin.

Das sehr hohe Niveau an Corona-Neuinfektionen macht Söder jedoch Sorgen. «Wir müssen damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukommt», sagte Bayerns Ministerpräsident. «Das Virus bleibt eine Daueraufgabe, die uns permanent unter Stress setzt.»

Vor dem Hintergrund solcher Aussagen erscheinen etwa die Pläne des 1. FC Union Berlin höchst fragwürdig. Der Hauptstadt-Verein hatte für viel Aufsehen gesorgt, weil er schon am 1. Spieltag wieder vor vollem Haus spielen will. Der Club will die Corona-Tests für alle 22 012 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei selbst zahlen und lässt das erarbeitete Konzept von den Behörden prüfen.

«Es wäre eine Option, dass der Impfpass bei manchen Veranstaltungen zur Eingangsvoraussetzung wird – auch für die Bundesliga-Stadien», meinte der langjährige Chef des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, in der «Bild am Sonntag». Das Scannen der Körpertemperatur sei für den früheren Experten der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation eine weitere notwendige Grundlage für einen möglichen Einlass. «Natürlich identifiziert man nur Personen, die Fieber haben, aber das ist eine angemessene und sinnvolle Ergänzung anderer Tests.»

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Feuilleton

Filmfest in Venedig

Der geflügelte Goldene Löwe, Symbol der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Foto: Claudio Onorati/dpa

Venedig (dpa) – Beim Filmfest in Venedig konkurrieren im September 18 Werke um den Goldenen Löwen. Darunter ist auch der Film «Und morgen die ganze Welt» der deutschen Regisseurin Julia von Heinz. Mit ihr im Rennen sind etwa die in Norwegen geborene Mona Fastvold mit dem US-Film «The World to Come» und Chloé Zhao mit «Nomadland», in dem US-Oscar-Gewinnerin Frances McDormand spielt. Mehrere Filme im Hauptprogramm kommen aus Italien, andere unter anderem aus Japan, Polen, Frankreich, Mexiko, Russland und Israel. Gezeigt werden insgesamt über 60 Filme. Tickets soll es online geben. Das 77. Internationale Filmfestival startet offiziell am 2. September und läuft bis zum 12. September. Jurychefin ist die australische Schauspielerin Cate Blanchett (51). Im Vorjahr war der Goldene Löwe für den besten Film an den Psychothriller «Joker» des US-Amerikaners Todd Phillips gegangen.

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Gesundheit

Studie: Höchste Lebenserwartung in Süd- und Südwestdeutschland

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland ist laut einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung im Süden und Südwesten am höchsten.                Foto: dpa

Rostock (dpa) – Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland ist laut einer Studie im Süden und Südwesten am höchsten. Sie unterscheide sich in den 402 Landkreisen bei den Männern um bis zu 5,4 Jahre, teilte das Max-Planck-Institut für demografische Forschung am Montag in Rostock mit. Bei Frauen betrage der maximale Unterschied knapp vier Jahre: So würden Frauen im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt im Schnitt 81,8 Jahre alt. Dagegen könnten sich Frauen im Landkreis Starnberg südwestlich von München darüber freuen, durchschnittlich 85,7 Jahre alt zu werden.

Auch bei den Männern fanden die Forscher ein Nord-Süd-Gefälle: In Bremerhaven beträgt die Lebenserwartung der Männer der Studie zufolge im Schnitt nur 75,8 Jahre, im Landkreis München ist sie mit 81,2 Jahren am höchsten. Die Forscher erstellten eine Landkarte, aus der ersichtlich wird, dass sich die Landkreise mit besonders hoher Lebenserwartung im Süden und Südwesten der Bundesrepublik konzentrieren. Die Forscher veröffentlichten ihre Studienergebnisse im «Ärzteblatt».

Auch zwischen Ost und West gibt es Unterschiede: Mehr Landkreise mit niedriger Lebenserwartung lägen im Osten Deutschlands als im Westen, berichten die Wissenschaftler. Aber auch im Ruhrgebiet gebe es Landkreise, in denen die Bewohner im Schnitt früher sterben. Dazu zählten Dortmund, Gelsenkirchen und Essen.

Die Wissenschaftler suchten auch nach Ursachen für die Unterschiede. Starken Einfluss haben nach ihren Erkenntnissen die Arbeitslosenquote und die Quote der Hartz-IV-Empfänger. «Wer Unterschiede in der Lebenserwartung reduzieren will, muss vor allem die Lebensbedingungen des ärmsten Teils der Bevölkerung verbessern», sagte Roland Rau vom Max-Planck-Institut. Hingegen hätten Faktoren wie das Durchschnittseinkommen, die Zahl der Ärzte pro 100 000 Einwohner oder die Bevölkerungsdichte einen weitaus geringeren Einfluss.

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Reise

Expressfähren starten zur Insel Juist

Zwei kleine Schnellboote für maximal je elf Passagiere steuern zukünftig Juist an. Durch den geringen Tiefgang können die Schnellfähren auch bei niedrigeren Wasserständen Passagiere übersetzen. 
                          Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Juist (dpa) – Zwei Schnellboote für maximal jeweils elf Passagiere steuern künftig die Nordseeinsel Juist an. Die Mini-Fähren erreichen von Norden aus in rund 45 Minuten ihr Ziel, wie die Reederei Norden-Frisia mitteilt. Die großen Fährschiffe brauchen für die Strecke etwa doppelt so lange. Dank ihres geringen Tiefgangs können die Schnellboote auch bei niedrigeren Wasserständen Passagiere übersetzen – komplett unabhängig von Ebbe und Flut sind sie aber nicht. Bereits seit dem Jahr 2019 bietet die Reederei Töwerland Express 45-Minuten-Überfahrten zu der ostfriesischen Insel an.

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Retro-Muster: Paisley, Polka-Dots und große Blumen

Weite Hosen mit psychedelischen Dessins finden sich aktuell in einigen Kollektionen – so zum Beispiel auch bei Deerberg (Hose ca. 80 Euro, Shirt ca. 80 Euro).
Foto: Deerberg/dpa

Von Andrea Abrell
Hannover (dpa) – Modefans könnten nun gelangweilt gähnen, so alt ist dieser Modetrend des Sommers. Tun sie aber nicht. Denn die Modeindustrie und ihre Jünger suchen ja gerne Inspiration in der Vergangenheit – und bringen die besten Elemente wieder mit in die Gegenwart. Dazu gehören viele Retro-Muster.

Für diese Saison haben sich die Designer gleich in mehreren Dekaden bedient, das beschert uns eine ungeahnte Vielfalt an Mustern für die Sommermode. Und, das darf schon mal verraten werden: Auch in den Herbstkollektionen scheint der Mustertrend weiterzugehen.
Die 50er, 60er und auch noch die 70er

«Von Polka-Dots, also großen Punkten, über großformatige Blumen bis hin zu psychedelischen Dessins findet man jetzt viele verschiedene Trends», sagt Stilberaterin Anette Helbig aus Hannover. «Somit ist aus den 50er Jahren ebenso etwas dabei wie aus den 60ern und 70ern.»

Wie üblich sind die Muster zuerst auf den Laufstegen der internationalen Modenschauen aufgetaucht, etwa bei Valentino, Gucci und Marc Jacobs. Man sah dort mal wieder das legendäre Pucci-Muster aus den 60er-Jahren mit seinen ineinander verlaufenden Farben ebenso wie die berühmten Zickzack-Streifen des italienischen Labels Missoni.

Auch das klassische ornamentale Hippiemuster Paisley ist wieder schwer angesagt. Der Designer Gimmo Etro hatte dieses Muster 1968 für seine Entwürfe aus Indien mitgebracht, die Beatles machten es dann zum modischen Must-have.

Nicht nur Muster – sondern Muster in starken Farben
Das Besondere an diesem Trend sind aber nicht allein die Muster, wie Helbig erklärt. «Sondern auch die auffälligen Farben wie Lila, Orange oder Sonnengelb. Das sind natürlich echte Eyecatcher.»

Allerdings sollte man die Kleidungsstücke mit den bunten Mustern so kombinieren, dass der Look nicht zu nostalgisch und damit altbacken wirkt. Personal Stylist Maria Hans aus Hamburg rät zur Kombination mit unifarbenen Stücken – in zum Muster passenden Farben. Am besten taucht ein Ton aus dem gemusterten Teil in dem unifarbenen wieder auf.

«Darüber hinaus ist jetzt auch die Kombination von Retro-Mustern mit leuchtenden Farben angesagt», sagt Hans. Die dezente Alternative ist «eine neutrale Jeans zu einem auffällig gemusterten Oberteil wie einer Bluse oder einem Top».

Kombination mit Stilbruch
Immer gut funktioniert der Stilbruch, wenn man möchte, dass ein starkes Modeelement sich nicht zu sehr in seinem eigenen Stil verfängt. «Ein Kleid im Retro-Blumenmuster lässt sich gut mit derben Boots zusammen tragen», nennt Hans ein Beispiel für einen solchen Bruch. Nicht gut wäre es hingegen, man ein 70er-Jahre-Dessin und dann als Beistück etwa Plateauschuhe trägt.

Als Faustregel kann gelten: Man trägt zum Muster nichts, was im gleichen Stil gehalten ist und in der gleichen Dekade modern war.
Die Alternative: «Die Königsklasse des Kombinierens ist es, unterschiedliche Retro-Muster gemeinsam zu tragen», sagt die Modeberaterin Andrea Lakeberg aus Berlin. «So lässt sich eine Hose im Snake-Muster gut mit einem Pulli in Blockstreifen kombinieren. Somit trägt man dann Vintage aus den 70ern und den 60ern.»

Maria Hans erklärt den Trick: «Solche Kombinationen funktionieren, wenn die Materialien bewusst unterschiedlich sind. Zur Seidenbluse mit Paisleymuster trägt man dann beispielsweise ein Stück in Wildleder oder Bouclé.» Ansonsten ist bei dieser Kombinationsvariante so ziemlich alles möglich: «Hauptsache, der Look ist wirklich auffallend.»

Wie so oft: Am ehesten was für Schlanke
Aber man muss sich genau dessen eben auch bewusst sein: Die farbenfrohen Muster fallen auf. «Die sind plakativ und ziehen somit die Blicke auf sich», sagt Helbig.

Für die Shopping-Beraterin sieht der Retro-Trend deshalb auch «an großen und schlanken Frauen besonders gut aus». Wer dagegen ein wenig mehr Figur hat, kann den Trend auch mit einem Griff zu den zeitlich passenden Accessoires mitmachen – etwa mit Plateauschuhe oder Hippieschmuck zum sonst schlichten Outfit.

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Aus Allen Staaten

German Restaurant and GBU Fraternal Groups help the brave COVID-19 First Responders in Detroit

GBU #630‘s Mrs.Chris MacKellar (left) and Ms. Susan Weber present the check to Douglas Campbell, Executive Director of Hope Clinic.

This Global Coronavirus Pandemic has changed our lives for several months now and every day you hear and see so many sad stories about how the COVID-19 Pandemic has changed the lives of everyone around us. The devious virus has caused tremendous illnesses in a vast number of people. It has created a deep fear of infection in almost every person in the country to the point where they can no longer safely socialize with each other or work together to earn a living to sustain their standard of living for fear of becoming infected with the virus. Illness and unemployment are challenging the very core of our society as we know it.

But, there’s truly a silver lining in all of this almost daily, negative, global Pandemic reporting – – humanity shining through at its finest. The Pandemic has brought out the uplifting spirit of many individuals who recognize the needs of the afflicted and are willing to help those individuals who are suffering from the distress of the current situation. These Front-Line Workers offer their talents and energy at the expense of their own personal sacrifices. In recognition of their sacrifices, the GBU Financial Life Ins. of Pittsburgh, originally founded as the German Beneficial Union in 1892, to aid the needy immigrants of those days, now started the ball rolling for the various fraternal GBU districts throughout the United States to help the First Responders of this Pandemic . They informed its GBU District members: “GBU understands at this great time of concern, the extreme risk our First Responders are experiencing in their treatment of potential and active COVID-19 patients. They are our soldiers on the front line of this invisible war.”

Being a community-driven concern for 128 years, in April/May 2020 GBU Headquarters started the ‘District in Action’ program, involving all national Districts, including local Detroit German American groups such as the GBU Saxonia-Rheingold Mixed Chorus, which has been connected with this organization since 1923, District #821, which was started 21 years ago and also Ann Arbor District #630, established in 1982. The goal was to solicit monetary donations to provide relief and support for the Front Line Workers in the COVID-19 Pandemic. These local Detroit German-American GBU groups were aware that most local first-responder budgets are sustained by continued fundraising efforts and proceeded to collect donations. These amounts were then matched dollar for dollar by GBU Financial Life Ins. of Pittsburg and then provided to 54 different First Responding Groups such as Emergency Medical Services, Ambulance Services, Police or Fire Departments, or Food Prep Services with checks of $1,000.00 or more each.

GBU District #821 of Sterling Heights, led by President Edith Kuplent, and the members of the GBU Saxonia-Rheingold Mixed Chorus provided funding and resources to Executive Chef Matt McGrail of the German Restaurant Cork & Gabel, 2415 Michigan Ave in Detroit’s Cork Town, to cook and deliver meals for over 45 different groups of First Responders in the Detroit Area. Matt is personally known by many of our Michigan members because he had previously been the Chief Cook at The Carpathia Club, in Sterling Heights, where the District #821 and the GBU Saxonia-Rheingold Chorus hold their regular meetings. It should also be mentioned that after The Carpathia Club (as so many other places) was forced to suspend operations, Club Manager Carsten Grotloh graciously donated the remaining food inventory from the Carpathia Club freezers to the Cork & Gabel Restaurant and Chef Matt McGrail , who in turn donated his time and effort to cook meals for the many First Responders in metropolitan Detroit. Chef McGrail had found out that many dedicated nurses, doctors & staff were existing on vending machine fare, chips, coffee or pop rather than going through the lengthy and rigorous decontamination process to leave their duty stations for food and then go through the decontamination process again to return their stations. Thanks to Chef McGrail and Cork & Gabel Restaurant, meals were delivered to the hospital work stations so that the doctors and nurses could enjoy nutritious warm meals without enduring another decontamination procedure after returning to the hospitals.

(Please see the following list of additional First Responders who received meals from Cork & Gabel). St. John Ascension Main; St. John Ascension; Internal Medicine Office; Detroit Medical Center; Beaumont Grosse Pointe, entire Hospital staff; Lakeshore Pediatrics; Van Elslander Cancer Center, all units, all staff; Detroit PD 3rd Precinct; Detroit PD 5th Precinct; Detroit PD West Side House; Grosse Pointe Park FD and PD; Grosse Pointe FD and PD; Grosse Pointe Farms FD and PD; Grosse Pointe Shores FD and PD; Grosse Pointe Woods FD and PD; Harper Woods PD, FD and PD; Detroit Animal Rescue (help from a local family with monetary donation).

Representatives of GBU District #821 and the GBU Saxonia-Rheingold Mixed Chorus met Chef Matt McGrail of Cork & Gabel Restaurant on the Patio of the Carpathia Club to present him with a letter from Chief Executive Officer William W. Hunt of GBU Financial Life and to present him with the #821 and the GBU Choir member checks, as well as a letter from CEO William W. Hunt of GBU Financial Life along with a check which duplicated the amount of the collected donations from District #821 members, friends and the GBU Saxonia-Rheingold Mixed Chorus. Chef Matt, in turn, thanked the donors for their engagement in this program and reported that he and his crew have fed and will continue to feed the over 2000 frontline workers and 90 homeless people of Detroit. They will continue to donate food daily and expect that this need will go on for quite a while. Matt wants to personally thank GBU Financial Life Insurance of Pittsburgh, all donors of GBU District #821 and the GBU Saxonia-Rheingold Mixed Chorus for their donations to help him to serve the community with the Cork & Gabel German Restaurant. Additional donations to support this charitable effort to feed the COVID-19 First Responders are always welcome at the Cork & Gabel German Restaurant. Call 313-638-2261 to arrange your donation.

From another German-American GBU District #630, in Ann Arbor, another report tells of donation collections by their members to help different COVID-19 First Responders in their city. The Hope Clinic was born out of broken hearts of people who saw the pain of their neighbors and wanted to help. Since 1982, the Hope Clinic has given attention to the forgotten corners of their community by serving one person at a time by providing free medical, dental, food, care and prayer. Representatives of GBU District #630, Ms. Susan Weber and Mrs. Chris MacKellar proudly presented the checks from their member-donors along with a matching check from GBU Financial Life to Mr. Douglas Campbell, Executive Director of Hope Clinic. The Hope Clinic serves members of the community in South East Michigan with locations in Ypsilanti and Westland throughout the year and particularly now in the challenging times of the COVID-19 Pandemic. Everyday needs suddenly become critical needs when faced with an unpredictable foe like this brutal virus.

Let’s all work together, to wear a Mask in public and in groups, practice Social Distancing, be extra careful whatever you do, to hopefully beat this COVID-10 Virus to have a more normal life and to see our friends again.
A.R. & H.G.

Tradition endures — Down-sized Königsschießen follows in the wake of the forced cancellation of the DASV Schützenfest 2020

DASV Königspaar 2020 Paul and Virginia Werner
The DASV Hofstaat for 2020, from left to right, Joe Borgesen, Paul Werner, Herb Seubert, Ronny Arndt, proudly display their claimed pieces of the Königsadler.

Auburn Hills, MI – After the current Covid-19 restrictions forced the cancellation of the traditional Schützenfest, a new court of Royals for 2020 at the Deutschamerikanischer Schützenverein was decided on July 26th at a small private Shoot at the Schützenpark. The loyal members and their families enjoyed a wonderful, but hot, afternoon, while the men of the Verein did their best, shooting to see who would be king.

During the competition the rest of the attending member‘s partook in the food of roasted Pork Loins, provided by Joe Borgesen, Sr. and Dennis Hogan; plus potato salad, cole slaw prepared by Christine and Annika Burney along baked beans presented by Sue Hogan. Naturally there were deserts as well, donated by the members., as well as all kinds of „liquid refreshment.“

Needless to say the shooting had everyone on edge until the final results were in — The new King is Paul Werner. Crown Prinz is Herbert Seubert; Right Wingman is Joe Borgeson, Sr. and Left Wingman is Ronny Arndt.

Congratulations to the new Royals. For the official coronation plans, stay tuned for notice.

St. Lorenz Church in Frankenmuth celebrates
175th Anniversary

Aug. 9th – German Worship Service – 175th Anniversary
On Sunday, August 9th, St. Lorenz’s monthly German worship service will be held at 11:00 am in the Church – 1030 W. Tuscola Rd., Frankenmuth, MI  48734.  Safe distance seating, hand sanitizing and face masks (for entering and exiting the building) will be requested to assure we worship safely.  Communion will be offered. The readings, hymns and message will focus on celebrating God’s grace for 175 years in and through the mission and ministry of St. Lorenz Lutheran Church.  Special remembrance will be made of August 18, 1845, when the immigrant founders moved into their communal dwelling, establishing Frankenmuth.  God’s faithfulness for 175 years is extremely encouraging in facing our challenging future. The English sermon theme is “Get Ready, Get Set, and . . .!” by Pastor Bill Hoesman.  The congregation will join in singing favorite hymns:  „Nun danket alle Gott“ (Now Thank We All Our God), and „Wo die Schwalbe baut ihr Nest” (Where the Swallow makes her nest – St. Lorenz’s 150th Anniversary Hymn).   Wir loben und danken unserem Gott für seine175 Jahre Segen auf St. Lorenz und Frankenmuth. (We praise and thank our God for His 175 years of blessings on St. Lorenz and Frankenmuth.)

The service will also be available on Charter cable channel 191, on the St. Lorenz app., and livestreamed on the St. Lorenz website at: http://stlorenz.org where you click on the ‘Media’ tab on the top of the home page and then click on the ‘Traditional Services’ box on the left.  Prior German worship services can be viewed on the St. Lorenz website under the ‘Media’ tab either under the ‘Traditional Services’ box or for older services in the file labeled ‘Archive: German Services’ found further down the page on the right.  The next German worship service will be September 13th, 2020.  We look forward to you joining us for worship.   Gottes Segen!

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