11. Januar 2020 Selected Articles

Aus Aller Welt / Sport / Feuilleton / Gesundheit/Umwelt / Reise / Tipps und Trends / Aus Allen Staaten

Aus Aller Welt

Emma und Ben bleiben beliebteste Vornamen-Kein Greta-Hype

Haben gesellschaftliche Ereignisse und berühmte Menschen Einfluss auf die Wahl eines Vornamens für ein Neugeborenes? Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld wertet Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland aus und hat Antworten auf diese Frage.

Zahnbürsten und Zahnputzbecher mit den Vornamen der Kinder stehen in einer Kindertagesstätte auf einem Tisch. Foto: dpa

Von Christiane Bosch
Ahrensburg (dpa) – Wird die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg das Ranking der beliebtesten Vornamen in Deutschland beeinflussen? Die klare Antwort darauf lautet: Nein. Der Vorname Greta ist wie auch schon in den Vorjahren auf Platz 30 der Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg (Schleswig-Holstein) zu finden.

«Da war ich ja sehr sehr gespannt darauf und habe den auch zum Vornamen des Jahres ernannt und bin jetzt ein bisschen enttäuscht», sagte Bielefeld der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Er gehe davon aus, dass sich manche Eltern von dem Hype um Greta abschrecken ließen und wieder andere den Namen eigens wegen des berühmten Vorbilds gewählt haben. «Es scheint sich alles ausbalanciert zu haben.» Einen kleinen Siegeszug kann Greta aber doch für sich verbuchen: «Bei den zweiten Vornamen hat Greta tatsächlich einen Sprung gemacht – ungefähr zehn Plätze.» 2018 lag der Name etwa auf Platz 70.

An der Spitze des Rankings für die beliebtesten ersten Vornamen im Jahr 2019 liegen nach wie vor die Namen Emma und Ben. Ben landet damit bereits zum neunten Mal in Folge auf Platz 1, Emma zum vierten Mal seit 2014. «Ben hat auch einen Riesenvorsprung gehabt auf die weiteren. Bei den Mädchen war das doch knapper. Und Emilia und Hannah folgen ziemlich dicht darauf. Da kann ich mir vorstellen, dass es da nächstes Jahr einen Wechsel gibt.»

Bei den Mädchen sieht die Rangliste der beliebtesten Vornamen 2019 bundesweit wie folgt aus: Emma, Emilia, Hannah/Hanna, Mia, Sophia/Sofia, Lina, Mila, Marie, Ella und Lea.

Bei den Jungsnamen folgen auf Spitzenreiter Ben die Namen Paul, Finn/Fynn, Leon, Jonas, Noah, Elias, Felix, Luis/Louis und Henri/Henry. «Gerade auch kurze Namen sind sehr beliebt seit Jahren und und werden auch immer beliebter und da ist Ben ein Musterbeispiel

Bei den Zweitnamen griffen Eltern der repräsentativen Stichprobe Bielefelds zufolge vor allem auf Sophie/Sofie, Marie und Maria sowie auf Alexander, Elias und Maximilian zurück. Den größten Aufwärtstrend sieht Bielefeld bei den Namen Frieda und Ella sowie Matteo und Emil.

Die auffälligsten Unterschiede bei den Regionen gebe es in Bayern. Dort würden Eltern immer wieder auch Namen für ihre Babys wählen, die woanders längst aus der Mode seien. «Wie Andreas oder Michael. Die waren eben vor 50 Jahren populär, sind fast überall ausgestorben. Aber die werden in Bayern nach wie vor vergeben.» Zudem kämen typisch bayerische Namen wie Xaver, Korbinian und Veronika fast ausschließlich in Bayern vor. Eine weitere Besonderheit sei, dass der Name Kurt in Sachsen überraschenderweise sehr populär sei. «Der taucht woanders gar nicht nennenswert auf. Aber in Sachsen gehört er zu den häufigsten Namen.»

Und der Name Fiete sei vor ein paar Jahren in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht und habe sich bereits in ganz Norddeutschland etabliert. «Er wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren auf den Weg nach Süden machen.» Generell sei es oft so, dass Modenamen zuerst in Norddeutschland auftauchten und sich dann nach Süddeutschland durchsetzten.

Ansonsten haben gesellschaftliche Ereignisse oder berühmte Menschen zwar hie und da Einfluss auf die Namensliste. «Das spielt immer eine Rolle.» In diesem Jahr seien aber weder Archie (Sohn von Prinz Harry und seiner Frau Meghan), noch Rezo (Youtuber mit blauen Haaren), Eilish (bekannte amerikanische Sängerin) oder Malaika (deutsche Weitsprungweltmeisterin) Modenamen geworden. «Und ich glaube auch nicht, dass sie durchstarten werden.»

Für die Statistik hat der studierte Wirtschaftsinformatiker Bielefeld mit seinen Helfern die Angaben von Geburtskliniken und Standesämtern ausgewertet. Insgesamt stützt er sich eigenen Angaben zufolge auf 592 verschiedene Quellen aus 466 Städten. Für das Jahr 2019 hat er so 177 570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst und ausgewertet. Das entspricht etwa 23 Prozent aller im Jahr 2019 geborenen Kinder. 2018 wurden 787 500 Kinder geboren. Die Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor.

Bielefeld veröffentlicht die Ranglisten der Vornamen seit 2006. Insgesamt hat er etwa 2,1 Millionen Namen in seiner Datenbank. Eine ähnliche Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus, sie lässt allerdings alle Namen der Kinder gleichwertig in die Ranglisten einfließen. Demzufolge waren 2018 Paul und Marie die beliebtesten Namen in Deutschland.

Bielefeld schaut bei seiner Auswertung auch auf die ungewöhnlichsten Namen. Im Jahr 2019 waren ihm dabei vor allem Aureliana, Axella, Dilda, Lieschen und Shyanne sowie Achill, Aureliano, Ektor, Willibert und Duda aufgefallen. «Ja, da habe ich auch gestaunt. Es ist eine portugiesische Koseform von Edouard. Kindergartenkinder sind ja eigentlich unverkrampft, was Namen angeht. Aber bei so einem offensichtlichen lustigen Namen (wie Duda), da wird das Kind das dann nicht leicht haben.»

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

gesellschaftliche Ereignisse – events in society
berühmte – famous
Geburtsmeldungen – birth records
ernannt – declared
abschrecken – deterred
Vorbild – example
Siegeszug – victory dance
verbuchen – scored a victory
in Folge – in a row
knapper – narrower
Musterbeispiel – role-model
griffen zurück – returned to
Auswärtstrend – trending upwards
auffälligsten Unterschiede – most noticeable differences
wählen – selected
vergeben – bestowed
auftauchen – pop up
gar nicht nennenswert – not worth mentioning
häufigsten – top
bereits – in the meantime
etabliert – established
ansonsten – in other respects
hie und da – here and there
Modenamen – fashionable names
Wirtschaftsinformatiker – business data processing specialist
Standesämtern – registry offices
ausgewertet – ranked
s. aufstützt – relied on
eigenen Angaben zufolge – according to himself
erfasst – recorded
gleichwertig – unranked
ungewöhnlichsten – most unusual
unverkrampft – indifferent
angeht – here: is

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

Top

Sport

EM-Titel für Lochner beim deutschen Dreifach-Erfolg im Viererbob

Im ersten Lauf fast gestürzt und auf zwei Kufen ins Ziel, dann war es im Schneeregen fast ein «perfekter Tag» für Lochner. Friedrich verpasste erneut den Viererbob-EM-Sieg. Es ist der einzige Titel, der in seiner umfangreichen Sammlung noch fehlt.

Das Team aus Deutschland mit Florian Bauer (l-r), Christian Rasp, Christopher Weber (verdeckt) und Johannes Lochner freut sich über seinen ersten Platz im Weltcup und über den Titel Europameister. Foto: dpa

Winterberg (dpa) – Jubelschreie und pure Erleichterung nach dem erneuten EM-Titel für Johannes Lochner im Viererbob: Der für Stuttgart fahrende Berchtesgadener bezwang am Samstag beim parallel ausgetragenen Heim-Weltcup in Winterberg Doppel-Olympiasieger und -Weltmeister Francesco Friedrich, der tags zuvor das Rennen in der Königsklasse gewann. Mit seiner Crew Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp fuhr Lochner im Finallauf mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung noch am führenden Friedrich vorbei. Nico Walther vom BSC Sachsen Oberbärenburg komplettierte den deutschen Dreifach-Erfolg.

«Es war trotz des Mistwetters hier ein perfekter Tag für uns», meinte Lochner, der sich mit einem sauberen Lauf noch an Friedrich vorbeischob. Dabei wäre er im ersten lauf fast in der Zielkurve gestürzt. Nur der Einschlag in die Bande verhinderte das Kippen des Schlittens. «Das Eis war im zweiten Lauf total ruppig, das war vielleicht auch das Verhängnis für Franz», meinte der Bayer, der in den nächsten Weltcup-Rennen nur Viererbob fährt.

Der am Tag zuvor siegreiche Friedrich haderte ebenfalls mit den schlechten Sichtverhältnissen. «Es war nicht einfach, gestern war uns im zweiten Lauf eine perfekte Fuhre gelungen, heute war Hansi einfach besser», meinte Friedrich, der diesmal statt mit einem FES- einen Wallner-Schlitten fuhr. Erneut hatte er den Viererbob-EM-Titel verpasst. Nach vier EM-Siegen im Zweierbob ist das der einzige Titel, der in seiner umfangreichen Sammlung noch fehlt. «Da liegt vielleicht ein kleiner Fluch drauf», sagte der 29 Jahre alte Ausnahmepilot augenzwinkernd.

Bei den Frauen sorgte Stephanie Schneider für den ersten deutschen Saisonsieg. Mit ihrer Gladbecker Anschieberin Kira Lipperheide setzte sich die WM-Zweite mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung vor Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mariama Jamanka durch. Die Pilotin vom BRC Thüringen fuhr erstmals in dieser Saison mit Annika Drazek vom TV Gladbeck, die zuletzt wegen muskulärer Probleme pausierte. Weltcup-Debütantin Laura Nolte sorgte mit Deborah Levi für den deutschen Dreifach-Erfolg.

«Nachdem wir uns zuletzt für die WM in Altenberg qualifiziert haben, war der Druck etwas weg. Vielleicht war die Leichtigkeit ja der Schlüssel für den Erfolg», sagte Schneider, während Jamanka meinte: «Der erste Lauf war etwas fehlerbehaftet, das passiert mir hier in Winterberg ja öfters. Ansonsten bin ich total zufrieden.»

Top

Feuilleton

Lange Bärte, täglich Proben:
Oberammergau vor der Passion

Aussehen wie Jesus und seine Zeitgenossen: die Oberammergauer lassen für die Passionsspiele Haare und Bärte wachsen. Foto: Frank Mächler/dpa

Von Sabine Dobel
Oberammergau (dpa) – In Oberammergau sieht man es auf den Straßen: Es geht auf die berühmten Passionsspiele zu. Dichte Bärte und lange Haare dominieren das Bild. Fast die Hälfte der gut 5000 Einwohner wird vom 16. Mai 2020 an auf der riesigen Freilichtbühne stehen, um der Tradition folgend das jahrhundertealte Schauspiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu zu zeigen. Seit Aschermittwoch, so will es die Tradition, dürfen sie sich die Haare nicht mehr schneiden lassen: Es gilt der Haar- und Barterlass.

Mit dem Probenstart Anfang Dezember hat die heiße Phase der Vorbereitungen begonnen. Jeden Tag treffen sich auch in den Weihnachtsferien die Hauptdarsteller – alle 21 Hauptrollen sind doppelt besetzt – nun zum Proben. Nur Heiligabend und der 1. Weihnachtsfeiertag waren frei. Chor und das Orchester proben schon länger. Auf der Bühne wird derzeit geschraubt und verputzt, in der Schneiderei rattern die Nähmaschinen. An die 2500 Kostüme werden gebraucht, und sie müssen bis zum März fertig sein. Denn dann wird der Bildband für die Passion fotografiert.

Noch stärker als bei früheren Passionsspielen will Spielleiter Christian Stückl dieses Mal die Lebensgeschichte von Jesus in den Vordergrund rücken, mit der Frage: «Wie passt dieser Jesus in unsere Zeit?» Flucht und Vertreibung, aber auch die Auseinandersetzung mit Arm und Reich, die Jesus betreibe: Das seien sehr aktuelle Themen, und genau darüber müsse gesprochen werden.

Ein größeres Gewicht als bisher will Stückl auch dem Volk geben. Nicht zuletzt bei den sogenannten lebenden Bildern zwischen den Szenen zeigen alttestamentliche Szenen die Flucht der aus ihrem Land vertriebenen Israeliten mit ihrer Sehnsucht nach Befreiung. Das sei «ganz deutlich im Hier und Jetzt», sagte Kostüm- und Bühnenbildner Stefan Hageneier bei der Vorstellung der Bühne im November. Für die Kostüme hat er gedeckte Farben gewählt, Grau- und Sandtöne.

Die Passionsspiele gehen auf ein Pestgelübde zurück. 1633 hatten die Oberammergauer versprochen, alle zehn Jahre die Geschichte aufzuführen, wenn niemand mehr an der Pest sterbe. Zum ersten Mal wird bei der Passion 2020 der Bogen zu dieser Geschichte geschlagen: Der Chor wird in Gewändern aus der Zeit des Gelübdes auftreten.

Erneut hat sich der 58-jährige Stückl für seine Arbeit am Text auch mit Vertretern des Judentums zusammengesetzt; zur Vorbereitung reiste er mit den Hauptdarstellern nach Israel. Lange haftete den Passionsspielen der Vorwurf des Antisemitismus an. Stückl, der die Passion zum vierten Mal inszeniert, hatte von Anfang an intensiv daran gearbeitet, dies zu ändern. «Man muss ständig damit umgehen.»

Stückl hat in drei Jahrzehnten als Spielleiter viel verändert. Auch verheiratete Frauen dürfen heute die Maria spielen – bis 1990 ein absolutes Tabu. Gleich in Stückls erster Passion bekam ein Protestant eine Hauptrolle, und auch für 2020 setze er mit seiner Spielerauswahl ein Zeichen: Erstmals haben zwei Oberammergauer muslimischen Glaubens Hauptrollen. «Es ist keine Provokation», räumte Stückl im Oktober 2018 bei der Vorstellung der Spieler ein.

Die Kosten für die Passion liegen bei 43 Millionen Euro. Davon fließen rund 7 Millionen Euro in die Inszenierung, allein der Umbau der Bühne schlägt schon mit 250 000 Euro zu Buche. Um die Finanzen muss sich Oberammergau derzeit keine Sorgen machen: 90 Prozent der Karten für 30 bis 180 Euro sind verkauft – schon bei 60 Prozent wären die Kosten gedeckt.

Top

Gesundheit

Experte: Vorsicht bei Sport in klirrender Kälte

Ein Jogger läuft durch einen verschneiten Park. Klirrende Kälte und Schadstoffe in der Luft können Sport im Winter zu einer ungesunden Sache machen. Foto: dpa

Brüssel (dpa) – Wegen Gesundheitsrisiken wird ein intensiv genutztes Pflanzenschutzmittel ab Ende Januar 2020 in Europa verboten. Der Karlsruhe (dpa) – Sport bei klirrender Kälte ist nicht unbedingt gesund: Darauf weist der Freiburger Medizin-Meteorologe Andreas Matzarakis hin. «Sport bei Minustemperaturen ist nur was für Leute, die gesundheitlich fit und gut akklimatisiert sind», betonte der Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Auch sollte man sich warm einpacken und das Training langsam angehen, riet er. Vorsichtig sollten Sportler auch bei Feuchtigkeit und Nebel sein: Dann können sich Schadstoffe in Bodennähe ansammeln – was Asthma und Erkrankungen des Herzens und der Gefäße verstärken kann.

Top

Reise

Mit dem Rollstuhl im Harz

Unzählige Besucher des Brocken-Gipfels stehen am Bahnsteig des Bahnhofs Brocken. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa

Wernigerode/Goslar (dpa) – Wanderwege für Rollstuhlfahrer, barrierefreie Ausstellungen und Hubwagen für einen leichten Zustieg in die Brockenbahn: Barrierefreies Reisen gewinnt im Harz an Bedeutung. Bei Neu- und Umbauarbeiten werde darauf geachtet, dass alle Gäste und Mitarbeiter die Nationalparkhäuser und Besucherzentren gut nutzen könnten. So gebe es mittlerweile rollstuhlgerechte Büroräume, ausgewiesene Parkplätze und barrierefreie Sanitäranlagen. Auch bei Ausstellungen, Waldpfaden und Ausflugsorten in den höheren Lagen werde an Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen gedacht. Allerdings gebe es noch weiteren Handlungsbedarf.

In Deutschland lebten etwa zehn Millionen Menschen mit Behinderungen, sagte die Sprecherin des Harzer Tourismusverbands, Christin Wohlgemuth, in Goslar. „Ein Großteil der Betroffenen möchte auch die Chance erhalten, in den Urlaub zu fahren“, erklärte sie. Bei Projekten zum barrierefreien Reisen im Harz seien zahlreiche Ideen in den vergangenen Jahren entstanden und umgesetzt worden. Nicht nur Menschen mit Gehbehinderungen, sondern auch seheingeschränkte, gehörlose oder anderweitig beeinträchtigte Menschen wurden berücksichtigt.

So wurde die im Oktober neu eröffnete Nationalparkausstellung im Brockenhaus auf dem höchsten Berg des Harzes für Menschen mit Behinderungen grundlegend verbessert, erklärte Mandy Gebara. Unter anderem wurde eine bisher nur über Treppen erreichbare Empore mit einem durchgängigen Rundweg für Rollstuhlfahrer ausgestattet

Top

Rote Krabben laufen auf Weihnachtsinsel verspätet zur Paarung

Australien, Christmas Island: Rote Landkrabben.
Foto: dpa

Flying Fish Cove (dpa) – Ohne Regen keine Paarung, heißt es für die Rote Landkrabbe. Auf der abgelegenen Weihnachtsinsel im Indischen Ozean haben die Tiere deshalb ihren alljährlichen Paarungsmarsch vom Regenwald zur Küste in diesem Jahr erst im Dezember und damit ungewöhnlich spät begonnen. Denn: Zum gewöhnlichen Beginn der Regenzeit im November sei der Niederschlag ausgeblieben, sagte Jahna Luke vom örtlichen Tourismusverband der Deutschen Presse-Agentur. Abhilfe schafften einige Millimeter Regen Mitte Dezember – und setzten den Marsch so in Gang. An der Küste angekommen, paaren sich die Krabben, und die Weibchen werfen jeweils mehrere Zehntausend Eier ins Meer. Wissenschaftlern und Parkwächtern zufolge leben etwa 60 bis 80 Millionen Rote Landkrabben (Gecarcoidea natalis) auf der von Australien verwalteten Weihnachtsinsel. Auch auf den Nahe gelegenen Kokosinseln sind die seltenen Tiere heimisch

Top

Aus Allen Staaten

St. Lorenz Evangelische Lutherische Kirche

German Worship Service – Jan. 12th

On Sunday, Jan 12th, St. Lorenz’s monthly German worship service will be held at 11:00 am in the Church, 1030 W. Tuscola Rd., Frankenmuth. The service will focus on a new year beginning when countless resolutions and decisions will be made. Reflecting on Jesus’ Baptism and His Epiphany will inform the decisions we make and the actions we take. The service will use our traditional German Service liturgy and an English sermon entitled “An Epiphany Q & A” based on Romans 6:1 by Pastor Bill Hoesman. Don Bruns will sing a solo and the congregation will join in singing favorite hymns including; „ Das alte Jahr vergangen ist” (The Old Year Now Has Passed away), „ Gott sei Dank durch alle Welt “ (Let the Earth Now Praise the Lord), „Mir nach, spricht Christus, unser Held“ (Come Follow Me, the Savior Spoke), and „O heilige Dreifaltigkeit“ (O Blessed Holy Trinity). May the Lord grant us many “epiphany moments” in the year ahead!

1030 W. Tuscola Rd, Frankenmuth, Michigan 48734, Tel: 989-652-6141

Top