12. Januar 2019 Selected Articles

Aus Aller Welt / Sport / Feuilleton / Gesundheit / Reise / Tipps und Trends / Aus Allen Staaten

Aus Aller Welt

Schneechaos: Heftiger Wintereinbruch im Alpenraum

Dieses von der Bergrettung zur Verfügung gestellte Foto zeigt Retter im Schnee. Nach einer Nacht im Freien ist in Österreich ein deutscher Snowboarder unverletzt gerettet worden. Er habe in einer selbstgebauten Schneehöhle unter einem Baum übernachtet, berichtete der 23-Jährige aus Würzburg den Rettern. Zuvor habe er aufgrund schlechter Sichtverhältnisse unfreiwillig die Piste verfehlt und sei immer mehr in unwegsames Gelände gekommen. Foto: Unbekannt/BERGRETTUNG/dpa
Schneemassen im Alpenraum blockieren den Straßen-, Bahn- und Flugverkehr. Für abreisende Urlauber ist in einigen österreichischen Skigebieten kaum ein Durchkommen. Mehrere Menschen sterben.

Von Albert Otti, Ulrich Kaufmann und Michael Kieffer

Wien/München (dpa) – Heftiger Schneefall hat am Wochenende vor allem im Süden Bayerns und in Österreich den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr beeinträchtigt. Viele Urlauber blieben auf dem Rückweg aus den Weihnachtsferien stecken. Tausende Touristen waren zeitweise in den österreichischen Skigebieten Obertauern und Saalbach-Hinterglemm eingeschlossen. Die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt, weil das Risiko von Lawinenabgängen zu hoch war. Für eine Lawinensprengung wurde außerdem die für den Reiseverkehr wichtige Tauernautobahn gesperrt.

Im gesamten deutschen Alpenraum galt am Sonntag die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Schnee verschüttete am Samstag in den Chiemgauer Alpen eine 20 Jahre alte Tourenskifahrerin. Die Frau aus dem Berchtesgadener Land wurde komplett verschüttet und starb. Ihre fünf Begleiter wurden von dem Schneebrett nicht erfasst.

Im österreichischen Vorarlberg kam in Schoppernau am Sonntag ein Deutscher bei einem Lawinenabgang ums Leben. Der 26-Jährige stammte aus dem bayerischen Landkreis Dachau, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Skifahrer war demnach trotz hoher Lawinengefahr abseits der gesicherten Pisten unterwegs. Seine Begleiterin und die Bergrettung gruben ihn schnell aus den Schneemassen aus. Der junge Mann konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden. Am Sonntagabend meldete die Vorarlberger Polizei einen weiteren Lawinentoten im nahe gelegenen Gebiet von Damüls. Über seine Herkunft gab es vorerst keine Angaben.

In Zell am See wurde ein deutscher Snowboarder nach einer Nacht im Freien am Sonntag unverletzt gerettet. Er habe in einer selbstgebauten Schneehöhle unter einem Baum übernachtet, berichtete der 23-Jährige aus Würzburg den Rettern. Zuvor habe er aufgrund schlechter Sichtverhältnisse unfreiwillig die Piste verfehlt und sei immer mehr in unwegsames Gelände gekommen.

Während sich die Situation am Flughafen München am Sonntag entspannte, meldete die Deutsche Bahn etliche Streckensperrungen. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen – nicht nur in und an den Alpen in Bayern und Österreich, sondern etwa auch im Schwarzwald.

In Oberbayern starb ein 19-Jähriger bei einem Autozusammenstoß auf schneeglatter Straße nahe Bad Tölz. Vier weitere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, zwei davon schwer. In der Nähe des Chiemsees wurde die A8 bei Siegsdorf zeitweise gesperrt, weil Bäume unter der Schneelast auf die Fahrbahn ragten. In München wurden Linienbusse, die sich festgefahren hatten, von der Feuerwehr wieder flott gemacht.

Am Münchner Flughafen waren Räumdienste am Dreikönigswochenende fast ununterbrochen damit beschäftigt, die Start- und Landebahnen von den Schneemassen zu befreien. Für Sonntag wurden nur noch wenige Annullierungen erwartet, am Samstag waren es etwa 130.

Bahnreisende brauchten besonders in Bayern viel Geduld: Der starke Schneefall behinderte den Zugverkehr vor allem südlich und westlich von München. Etliche Verbindungen im Allgäu und zum Beispiel Richtung Garmisch-Partenkirchen waren bis auf weiteres gesperrt. Wegen der schweren Schneelast fielen Bäume in Gleise und auf Oberleitungen.

Glück im Unglück hatten rund 300 Reisende, deren Nachtzug nach Zürich in der Nähe von Kitzbühel in Österreich mit einem umgestürzten Baum kollidierte. Nach vier Stunden auf offener Strecke wurden die Waggons in einen Bahnhof geschleppt, wo die unverletzten Passagiere mit warmen Getränken versorgt wurden.

Im österreichischen Saalbach-Hinterglemm waren zeitweise rund 12 000 Wintersportler eingeschlossen. Rund 50 Prozent der Urlauber kommen hier aus Deutschland. Sie seien nicht in Gefahr, beruhigte Bürgermeister Alois Hasenauer. «Wir sind im Ort gut versorgt», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. In Obertauern konnte am Sonntagnachmittag ein Konvoi von Urlaubern das eingeschneite Skigebiet verlassen. Alle Urlauber die abreisen wollten, konnten das tun, sagte der Bürgermeister von Untertauern, Johann Habersatter.

Unter der Schneelast zusammengebrochene Bäume verursachten in Österreich auch Stromausfälle. In Tirol warnten die Behörden wegen der Gefahr von Baumstürzen vor Wanderungen und Waldspaziergängen.

Am Sonntag hielt im Alpenraum der starke Schneefall zunächst noch an, bereits in den Vortagen war verbreitet mehr als ein Meter Neuschnee gefallen. Die Experten erwarteten für die nächsten Tage aber eine leichte Entspannung der Lawinenlage, wenn sich der Neuschnee setzt.

Die neue Woche beginnt der Vorhersage zufolge in Deutschland meist bedeckt und besonders in der Osthälfte gebietsweise mit Regen oder Sprühregen. Im Süden und in den östlichen Mittelgebirgen soll es teils bis in tiefe Lagen schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. An den Alpen nehme die Intensität der Schneefälle ab. Für den Westen und Nordwesten Deutschlands erwartete der DWD oft trockenes Wetter. Im Laufe des Montagnachmittags sei jedoch von der Nordsee her mit neuem Regen zu rechnen.

Top

Sport

Neureuther mit solidem Slalom und Rang acht – «Muss stabiler werden»

Felix Neureuther war jahrelang ein Podestfahrer, aktuell muss er sich mit Plätzen weiter hinten begnügen. In Zagreb verpatzt er einen Lauf, kann dank einer Aufholjagd aber dennoch optimistisch in die nächsten Klassiker gehen. Auch eine deutsche Sportlerin macht Hoffnung.

Von Manuel Schwarz und Maximilian Haupt

Zagreb (dpa) – Felix Neureuther winkte kurz ins Publikum und rutschte dann mit leicht hängendem Kopf aus dem Zielbereich von Zagreb – die Freude über ein solides Ergebnis stellte sich erst später ein. Dank einer erneuten Aufholjagd ist der Ski-Routinier beim Slalom in Kroatien in die Top Ten gerast und hat wie schon vor Weihnachten in Madonna di Campiglio einen achten Platz belegt. Beim Sieg von Marcel Hirscher aus Österreich fehlten Neureuther am Sonntag 1,2 Sekunden auf das Podium. Angesicht der langen Verletzungspause konnte er das aber verkraften. «Ich muss kleine Schrittchen machen zur WM hin und nicht probieren, gleich alles auf einmal zu zerreißen», sagte er.

Der 34-Jährige hatte sich durch zwei grobe Patzer im ersten Lauf und Zwischenrang 23 eine bessere Ausgangslage zunichte gemacht, im Finale holte er dann immerhin noch 15 Plätze auf. Er will optimistisch in die anstehenden Weltcup-Klassiker in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming gehen. «Ich arbeite daran, Sicherheit zu bekommen, Fehler abzustellen. Das ist mir gut gelungen, es war nicht perfekt, aber auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung», sagte er im ZDF.

Das sah sein Bundestrainer ähnlich. «Mit ihm bin ich ganz zufrieden», sagte Mathias Berthold. «Man sieht, dass die Sicherheit fehlt. Aber er ist voll auf Marschroute.» Die anderen deutschen Starter in Zagreb sorgten für weniger Freude: Neben Neureuther schaffte es nur Stefan Luitz ins Finale, in dem er dann ausschied. «So ein Einfädler passiert schnell. Ich fühle mich wohl, fahre im Training gute Zeiten. Es ist aber schwer, das ins Rennen umzusetzen», berichtete Luitz.

Neureuther setzt darauf, sich die Routine bei Wettkämpfen zu holen. Bis zur WM im Februar in Schweden stehen an jedem Wochenende Rennen an, die Zeit für Training wird knapp. «Ich muss stabiler werden», erkannte der Partenkirchener, der wegen eines Kreuzbandrisses, einer Daumenverletzung und zuletzt einer Gehirnerschütterung lange ausgefallen war. «Die Selbstverständlichkeit, die mich ausgezeichnet hat, ist durch die Verletzungen ein bisschen weggekommen», sagte er.

Der Sieg ging an Hirscher, der Alexis Pinturault aus Frankreich (+0,60 Sekunden) und seinen Teamkollegen Manuel Feller (+0,62) auf die Plätze verwies. Der Weltcup-Führende profitierte vom Ausfall seines Landsmanns Marco Schwarz, der als Schnellster des ersten Laufs im Finish nicht ins Ziel kam. Hirscher hat zehn der jüngsten zwölf Slaloms gewonnen und steht bei insgesamt 64 Weltcup-Siegen.

Von Podestplätzen ist Christina Geiger noch etwas entfernt, mit Platz fünf am Samstag landete die Allgäuerin im Weltcup aber so weit vorn wie seit mehr als sieben Jahren nicht mehr. Die WM-Qualifikationsnorm knackte die 28-Jährige souverän. «Endlich wieder ein gutes Gefühl», sagte sie nach dem Rennen, das Mikaela Shiffrin (USA) gewann.

Parallel zu dem Rennen wurde bekannt, dass Andreas Sander einen Kreuzbandriss erlitten hat. Nach dem Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen fällt damit auch der zweite Speed-Fahrer für die Saison aus. Die Blessur wurde erst am Freitag diagnostiziert, nachdem sich der 29-Jährige im Training von Bormio verletzte und trotzdem das Rennen bestritt.

«Ein Super-GAU jagt den anderen. All die Hoffnung, die man in das Abfahrtsteam gelegt hat, die sind ziemlich zunichte gemacht», sagte Alpinchef Wolfgang Maier. «Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Die Nummer eins und die Nummer zwei in dem Team sind jetzt verletzt.»

Top

Feuilleton

Kokoschka-Retrospektive mit Monumentalwerken in Zürich

Oskar Kokoschka, Doppelbildnis Oskar Kokoschka 
und Alma Mahler, 1912/1913, Öl auf Leinwand.
Foto: Kunsthaus Zürich/dpa

Zürich (dpa) – Seine stürmische Liebe zur Komponisten-Witwe Alma Mahler hat der österreichische Expressionist Oskar Kokoschka vor gut 100 Jahren in einer intensiven Schaffensphase verarbeitet. Unter anderem malte er ihr ein vier Meter breites Fresco, das Jahrzehnte lange über dem Kamin in ihrem Haus in Breitenstein hing. Es wurde in den 90er Jahren an einen Privatsammler verkauft und ist erst einmal in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen.

Das Züricher Kunsthaus hat es an Land gezogen für eine Kokoschka-Retrospektive (bis 10. März 2019). Es zeigt ein Liebespaar zwischen Himmel und Hölle – ganz so, wie beide die letztlich von Alma beendete Beziehung seinerzeit erlebten.

Kokoschka hat eine lange Schweizer Geschichte. Er war vor den Nationalsozialisten erst in die damalige Tschechoslowakei, dann nach England geflüchtet, zog 1953 aber an den Genfersee und lebte dort bis zu seinem Tod 1980. Viele Werke sind in der Schweiz zu Hause. Das Museum hat mehr als 100 Gemälde sowie Arbeiten auf Papier, Fotografien und Briefe zusammengetragen, um Kokoschkas «Motive und Motivation» nachzuspüren, so Kuratorin Cathérine Hug. Meister wie Georg Baselitz und Herbert Brandl nannten den Maler, der in Zeiten der Abstraktion mit seiner gegenständlichen Malerei vielen als «antimodern» galt, als Inspiration.

Als zentrale Werke zeigt die Ausstellung zwei je rund acht Meter breite und über zwei Meter hohe dreiteilige Gemälde: «Die Prometheus Saga» (1950) und «Thermopylae» (1954), die bislang nur ein einziges Mal, 1962 in London, gemeinsam ausgestellt wurden. Beide seien «ein Appell an die Menschen, sich als Brüder und Schwestern in Frieden und Freiheit zu vereinen», so die Kuratorin. Betrachter könnten den Schaffensprozess sehen, der Kokoschka von Zeitgenossen unterschied.

Top

Gesundheit

Heißhunger auf Junk-Food:

Schlafentzug setzt Belohnungssystem in Gang

Ein Hamburger einer Fastfood-Kette. Eine Nacht zu wenig geschlafen und am nächsten Morgen mit einem Heißhunger auf Schokolade, Burger und anderes Junk-Food aufwachen: Dieses Phänomen ist vielen Menschen bekannt. Die Gründe für jenen ungesunden Zusammenhang sind bislang allerdings noch nicht vollkommen geklärt. Foto: dpa
Schlafmangel gilt als ungesund und erhöht das Risiko, dick zu werden. Warum das so ist, haben Kölner Wissenschaftler erforscht.

Köln (dpa) – Nach einer kurzen Nacht mit Heißhunger auf Schokolade, Burger und anderes Junk-Food aufzuwachen – dieses Phänomen ist vielen Menschen bekannt. Bislang galt ein gestörter Hormonhaushalt als Grund für den merkwürdigen – und ungesunden – Zusammenhang. Der «Müdigkeitsappetit» könnte aber auch ganz anders entstehen, wie Forscher der Universität Köln nun im Fachblatt «Journal of Neuroscience» berichten. Sie fanden Hinweise darauf, dass der Schlafentzug das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und die Lust auf fettige Snacks ankurbelt.

Die negativen Auswirkungen von zu wenig Schlaf auf die Gesundheit sind bereits durch mehrere Untersuchungen belegt. So zeigten etwa epidemiologische Studien, dass Menschen mit chronischem Schlafmangel ein erhöhtes Risiko für Adipositas oder Typ 2-Diabetes haben. Als Ursache dafür wurde bisher häufig der Hormonhaushalt gesehen: Zu wenig Schlaf bringe diesen durcheinander, in der Folge werde der Heißhunger auf fettige oder süße Speisen geweckt, so die Annahme.

Ein Team um Julia Rihm, die im Bereich Biologische Psychologie an der Universität Köln forscht, stellte diese Annahme nun auf die Probe. Die Wissenschaftler luden 32 gesunde, schlanke Männer ins Labor ein, wo sie ihnen an zwei Abenden mit mehreren Tagen Abstand ein Abendessen servierten. Danach wurden die Teilnehmer angewiesen, entweder nach Hause und normal ins Bett zu gehen oder im Labor zu bleiben, wo sie wachgehalten wurden.

An den Morgen danach schickten die Wissenschaftler alle Probanden in eine MRT-Röhre. Dort wurde die Aktivität ihres Gehirns aufgezeichnet, während sie eine Aufgabe bearbeiteten: Die Männer sollten erklären, wie groß ihre Bereitschaft ist, für bestimmte Snacks oder für Nicht-Nahrungsmittel Geld zu bezahlen. Zusätzlich wurde ihnen Blut abgenommen, um ihre Hormonwerte zu messen, und sie sollten ihr Hungergefühl auf einer Skala einordnen.

Für Jan Peters, ebenfalls von der Universität Köln und Mitautor der Studie, ist die gemeinsame Analyse dieser drei Faktoren das Besondere an der Untersuchung: «Wir haben sowohl hormonelle Veränderungen als auch den Einfluss auf das Verhalten und Effekte auf das Gehirn erhoben», erklärt er im Gespräch mit dpa.

Dabei stellten die Forscher fest, dass Schlafverlust den subjektiven Wert von Nahrungsmitteln im Vergleich zu Nicht-Nahrungsmitteln erhöht. Obwohl das Hungergefühl in beiden Versuchsgruppen gleich sein sollte, da die Teilnehmer sowohl in der schlaflosen als auch der geruhsamen Nacht die gleiche Zeit ohne Nahrung auskamen, zeigte sich doch ein deutlicher Unterschied: Mit Schlafentzug waren die Probanden gewillter, mehr Geld für Snacks als für Nicht-Nahrungsmittel auszugeben.

«Diesen Effekt konnte man aufgrund der bisherigen Studienlage erwarten», fasst Neurowissenschaftler Peters zusammen. Allerdings seien eben nicht Hormone dafür verantwortlich, wie die Blutanalysen zeigten. Vielmehr zeigten die MRT-Aufnahmen verstärkte Aktivitäten in zwei Gehirnbereich: in der Amygdala, die sich in den Temporallappen des Gehirns befindet und zum limbischen System gehört, sowie im Hypothalamus, der im Zwischenhirn liegt.

Schon eine Nacht Schlafentzug löse hier einen Kreislauf aus, der ein essensspezifisches, neuronales Belohnungssystem in Gang setze, berichten die Forscher. Das Angebot von Snacks wirkte wie ein Belohnungsreiz für die Teilnehmer des Versuchs, auf den das limbische System reagiert und hier eben insbesondere die Amygdala, welche affekt- oder lustbetonte Empfindungen verarbeitet. Warum diese Regionen bei übernächtigten Menschen stärker aktiviert werden, müsse laut Jan Peters in weiteren Versuchen geklärt werden.

Mit Handlungsempfehlungen ist der Wissenschaftler angesichts der Untersuchungsergebnisse zurückhaltend: «Anscheinend ist es im Querschnitt so, dass wenig Schlaf das Risiko für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen erhöht, zu denen auch Adipositas gehört.» Mit der neuen Studie ergebe sich ein weiterer Baustein zur Erklärung des Zusammenhangs: «Wir sind nun ein Stück dichter dran zu verstehen, welcher Mechanismus auf neuronaler Ebene dieses Verhalten auslöst und welcher vielleicht eher eine untergeordnete Rolle spielt.»

Top

Reise

Gutes Gewissen auf See – «Aida Nova» ist das erste Flüssiggas-Schiff

Die «Aida Nova» ist der 
jüngste Flottenzugang bei Aida Cruises 
– das Schiff wird mit Flüssiggas (LNG) betrieben. Foto: Aida Cruises/dpa
Die «Aida Nova» ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das beim Antrieb hauptsächlich auf Flüssigerdgas (LNG) setzt – und eine der größten schwimmenden Ferienanlagen auf See.

Von Philipp Laage

Lissabon (dpa) – Kapitän Boris Becker ist erleichtert. Die Überfahrt von Bremerhaven über Rotterdam nach Portugal verlief ohne Probleme, auch das Anlegen in Lissabon. 40 Knoten Wind herrschten, allerdings von vorne. «Das ist nicht ganz so kritisch», sagt Becker.

Von der Seite waren es 30 bis 35 Knoten. «Das hat alles gut geklappt.» Das Anlegemanöver wäre eigentlich nicht der Rede wert. Doch der Kapitän steuert ein besonderes Kreuzfahrtschiff.

Die «Aida Nova» sieht zunächst aus wie ein gewöhnliches Riesenschiff. Doch der Neubau von Aida Cruises ist eine Weltpremiere. Es handelt sich um das erste Kreuzfahrtschiff, das hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird – sowohl im Hafen als auch auf See. Marinediesel kommt allenfalls unterstützend zum Einsatz. Auf der Fahrt nach Lissabon wurde ausschließlich LNG genutzt.

Die «Aida Nova» ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer saubereren Kreuzfahrt – und weg vom Image als Umweltverschmutzer. Die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden werden auf dem neuen LNG-Schiff nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Stickoxiden und CO2 ist geringer. Schweröl wird nicht verfeuert.

Auch der Nabu hält den Kraftstoff LNG aus Luftreinhaltungssicht für einen großen Gewinn – besonders für die Einwohner in Hafennähe. Beim Anlegen, während die Maschinen weiterlaufen, würden keine giftigen Dieselabgase mehr in die Luft gepustet, erklärt der Verband auf Anfrage. Im Nabu-Kreuzfahrtranking 2018 landete das Schiff daher auf Rang eins. LNG bleibe jedoch ein fossiler Kraftstoff und sei aus Klimaschutzsicht daher nicht zu begrüßen.

Die «Aida Nova» ist nicht nur das erste Kreuzfahrtschiff mit LNG-Antrieb, sondern gemessen an der Passagierzahl auch eines der größten Schiffe der Welt. Die insgesamt 2626 Kabinen bieten bei voller Belegung Platz für 6600 Gäste. Die Auslieferung des Neubaus musste um einige Wochen verschoben werden, Reisen wurden abgesagt.

Nun ist das Schiff in Dienst gestellt worden.

Die Reederei setzt auf der «Aida Nova» ein Konzept fort, das mit «Prima» und «Perla» begann: Urlaub für alle. Das Schiff als eigentliche Destination will möglichst viele Zielgruppen ansprechen: Familien mit Kindern, Paare, Aktive, Genießer, junge Leute. Das Angebot muss entsprechend vielfältig sein. Und das geht nur auf einem besonders großen Schiff – abgesehen davon, dass mehr Gäste an Bord auch wirtschaftlicher für die Reederei sind.

Die große Zahl an Gästen will versorgt und unterhalten werden. An Bord gibt es fünf im Reisepreis inkludierte Buffetrestaurants, fünf Spezialitätenrestaurants, in denen die Getränke extra kosten, und sechs Restaurants à la carte, wo für Speisen und Drinks bezahlt werden muss. Hinzu kommt ein Street-Food-Bereich mit Döner, Currywurst und Stullen, schnelles Essen auf die Hand. Darüber hinaus befinden sich an Bord noch insgesamt 23 Bars, darunter die neue Rock Box Bar: Backstein-Optik, Pub-Feeling – und eine ziemlich laute Band.

Einige Lokale wie das Markt Restaurant und Rossini sind altbekannte Klassiker. Neu im Buffetbereich ist das Yachtclub Restaurant – mit Service kommen ein Burgerrestaurant, das Churrascaria Steakhouse, das Fischrestaurant Ocean’s im maritimen Stil und der Teppanyaki Asia Grill. Hier bereitet ein Koch das japanische Essen vor den Augen der Gäste zu, mit viel Dampf und einigen Scherzen. Im Asia-Bereich gibt es nun Tandoori-Öfen zum Garen von Fleischspießen.

In Sachen Entertainment gibt es ebenfalls Neues: Das Restaurant Time Machine führt in eine Zeitmaschine, Schauspieler treten auf. Der Eintritt führt durch einen Raum, der durch Ruckeln und Soundeffekte einen Aufzug simuliert. Das Gesamtkonzept wirkt dann aber nicht ganz stimmig, denn die Gäste reisen nicht durch die Zeit, sondern in eine Fantasiewelt. Für Kinder ist die Show aber trotzdem spannend.

Das Theatrium wurde weiterentwickelt. Die 360-Grad-Bühne in der Mitte des Schiffes hat nun einen sogenannten Magic Tunnel, eine Art Fahrstuhl für Auftritte der Artisten. Elf LED-Wände und weitere Effekte setzen die neuen Shows an Bord in Szene. Bei «Nashville – Just Good Music» wirken die Künstler auf der Bühne mit der Band auf dem Riesenbildschirm im Hintergrund zusammen. Die Show bietet Wohnzimmeratmosphäre zum Mitmachen, es geht locker zu. Aida bietet auf der «Nova» auch viele moderierte Proben an. Die Shows finden zu verschiedenen Tageszeiten statt, um die Massen zu entzerren.

Außerdem neu ist ein voll ausgestattetes TV-Studio, für Klassiker wie «Wer wird Millionär?», aber auch eigene Formate. TV-Sender sollen in Zukunft auch Piloten auf der «Aida Nova» testen können. Neu ist auch ein Mystery Room, in dem die Gäste in 45 Minuten für Captain Cook eine heilige Reliquie finden müssen (ab 18 Euro).

Wieder dabei sind der Beach Club mit Live-Musik am Abend, der Klettergarten, die Doppelrutsche für Rennen und natürlich die Kinderbetreuung, gestaffelt nach Altersstufen.

Die komplett in Weiß gehaltene Champagnerbar von der «Perla» ist dagegen verschwunden, ebenso wie die Glasaufzüge. Der Spa-Bereich auf der «Nova» misst 3545 Quadratmeter, der Tagespreis beträgt 35 Euro. Der Zugang ist auf maximal 189 Gäste limitiert, rund die Hälfte der Plätze lässt sich vorbuchen. Erstmals gibt es ein Outdoor-Fitnessstudio.

Was andere Reedereien schon länger anbieten, hält nun auch bei Aida Einzug: Auf der «Nova» gibt es erstmals Einzelkabinen (mit schmalen Betten), jeweils zwölf innen und außen. Neu sind zudem eine Penthouse-Suite über zwei Decks und mit 73 Quadratmetern und Sonnendeck sowie Junior-Suiten mit Wintergarten. Insgesamt stehen 21 Kabinentypen zur Auswahl. Aber es wurde auch an Kleinigkeiten gefeilt, die oft besonders stören: Auf Wunsch der Gäste gibt es nun vier USB-Ladeanschlüsse in der Kabine (drei in Single-Kabinen).

Das Design der Kabinen ist modern, klar und zeitgemäß. Viele öffentliche Bereiche an Bord sind betont gemütlich. Aida will den Eindruck vermeiden, ein Riesenschiff sei unpersönlich. Auch die einzelnen Restaurants sind zum Beispiel nicht größer geworden.

In der Premierensaison ist die «Aida Nova» auf siebentägigen Kreuzfahrten rund um die Kanaren und nach Madeira unterwegs: ab/bis Gran Canaria oder Teneriffa. Im April geht es dann ins westliche Mittelmeer mit den Zielen Mallorca, Barcelona, Marseille, Livorno/Florenz und Civitavechia/Rom. Auch diese Fahrten wird das Schiff mit dem umweltfreundlicheren LNG absolvieren.

Die vier Dual-Fuel-Motoren an Bord des Schiffes können neben LNG auch Marinediesel verwerten – wenn die Leistung nicht reicht, etwa bei besonders schwierigen Bedingungen auf See. Das System schaltet automatisch um – wie bei einem Erdgasauto, nur in groß. Den Diesel habe man immer zur Sicherheit in der Hinterhand, sagt Kapitän Becker. «Wir sind Pioniere, das ist ein Prototyp.»

In den Jahren 2021 und 2023 will Aida zwei weitere Schiffe mit LNG-Antrieb in Dienst stellen. Dann sollen schon mehr als die Hälfte der Aida-Gäste auf LNG-Schiffen unterwegs sein. Der Kraftstoff sei derzeit der beste Weg, um die Kreuzfahrt umweltfreundlicher zu gestalten, sagt Aida-Präsident Felix Eichhorn. «Wir glauben aber, dass man langfristig auch noch andere Antriebsformen finden kann.» Welche sich einmal durchsetzen, ist derzeit offen. Nur eines ist relativ sicher: Der Boom der Kreuzfahrten dürfte anhalten.

Top

Zeitungsleser hinter Gittern – Verein vermittelt fast 3000 AbosKunststoff-Müll

Sybill Knobloch, Geschäftsführerin des Vereins Freiabonnements für Gefangene in Berlin, steht mit einem Flyer ihres Vereins vor Aktenordnern. Der Verein setzt sich für Information und Bildung für Menschen in Haft ein und vermittelt derzeit rund 40 verschiedene Zeitungen und Magazine. Foto: dpa

Berlin (dpa) – Tausende Gefangene lesen bundesweit regelmäßig eine Zeitung oder Zeitschrift. Ein in Berlin ansässiger Verein vermittelt regelmäßig solche Abonnements, derzeit sind es fast 3000. Zudem seien 1600 Inhaftierte derzeit auf einer Warteliste, sagte die Geschäftsführerin des Vereins Freiabonnements für Gefangene, Sybill Knobloch, der Deutschen Presse-Agentur. Anfang der 90er Jahre seien es noch etwa 1000 Abos gewesen.
«Gefangene haben kein Internet, der Informationsbedarf ist riesig», so die gelernte Politologin Knobloch. Der Verein ist nach eigenen Angaben bundesweit einmalig. Grundlage der Abos seien Spenden. Fast 200 000 Euro müssten dafür im Jahr aufgebracht werden. Manche Zeitungen räumten auch Rabatte ein oder stellten einige Exemplare kostenfrei bereit. Fast jede abonnierte Zeitung im Knast werde weitergegeben und von bis zu zehn Gefangenen gelesen.

Top

Aus Allen Staaten

Voller Erfolg beim “Christkindlmarkt“

Es ist inzwischen Tradition bei unserem Chor, dass wir am Sonntag nach Thanksgiving in der Carpathia den “Christkindlmarkt” abhalten. In diesem Jahr war das der 25. November, genau eine Woche vorm 1. Advent. Die Halle war weihnachtlich geschmueckt – sehr stimmungsvoll. Fuer rund 50 Haendler hatten wir Verkaufstische reserviert. Es waeren gern noch mehr gekommen, wenn der Platz zur Verfuegung gestanden haette. Die Vorbereitungen, z.B. das Aufstellen der Tische, findet am Tag vorher statt, so dass die Haendler, wenn sie am Sonntag frueh ab 07:00 kommen, sofort ihre Waren auspacken und ausbreiten koennen. Fuers Publikum wurde die Carpathia um 10:00 geoeffnet – da warteten schon die ersten Besucher. Wer so frueh kam, brauchte sich allerdings keine Sorgen zu machen, ob man einen Parkplatz finden wuerde. Das wurde erst spaeter zu einem Problem. Wie sagt man bei uns? Der Parkplatz lief ueber! Das war jedoch an diesem Sonntag nicht so schlimm: das Wetter war heiter bis wolkig, es regnete nicht, es schneite nicht, und ein paar Schritte zu Fuss sollen doch gut fuer die Fuesse und das allgemeine Wohlbefinden sein –  behaupten jedenfalls die Fitnessexperten. In der Halle war es dann von 10:00 – 17:00 “busy” . Auf der Buehne hatten Santa Claus und Mrs. Claus Platz genommen und gaben Kindern Gelegenheit, mit ihnen fotografiert zu werden. Fuer alle Interessenten und Kaeufer war es mehr “shop till you drop” als “besinnliche Adventszeit”.

Zum Christkindlmarkt gehoert natuerlich auch Santa’s Cafe. Von der Grossen Halle brauchen die Gaeste nur ein paar Schritte ueber den Flur zu gehen und sind schon da, wo Kaffee, Tee, Cider und die grosse Auswahl an Torten und Kuchen auf sie wartet. Wie in jedem Jahr hatten die Chormitglieder und Freunde vom Chor ihr Bestes getan und wunderbare Torten und Kuchen gebacken. Von Schwarzwaelder Kirschtorte bis zu Frankfurter Kranz, von Erdbeer- oder Himbeersahnetorte bis zu Streuselkuchen, Bienenstich, Kaesekuchen – fuer jeden Geschmack war etwas dabei. Die Wahl war nicht immer leicht, weshalb dann gleich 2 Stuecke auf den Tellern landeten.

Dezent, als Hintergrund, wurde alles mit weihnachtlicher Musik begleitet. Langeweile kam beim “Kuechen- und Bedienungspersonal” nicht auf, da staendig wieder Gaeste kamen, die dieser Auswahl von Kuchen und Torten auch nicht widerstehen konnten – oder nicht widerstehen wollten. Die fleissigen Mitarbeiter brauchten zum Schluss dann nur noch “Kruemel” zu entsorgen.

Die Haendler waren morgens, bei Dunkelheit, gekommen. Als nun eingepackt und eingeladen wurde, war es wieder dunkel. Ein fuer alle zufriedenstellender Tag war vorbei – und wir freuen uns jetzt schon auf den Christkindlmarkt und ein Wiedersehen im naechsten Jahr – am 1. Dezember 2019.

  E.H.

Top

Jim Stokes Receives Coveted Golden Angel Award

James R. Stokes, an attorney, retired public servant and a longtime participant in local German-American activities, was honored with the “Golden Angel” award presented by outgoing Honorary Consul Frederick W. Hoffman on Oct. 3 during the annual German Unity Day Reception at the Carpathia Hall in Sterling Heights, Michigan.

The award represented the final act during Hoffman’s 16-year term as Germany’s Honorary Consul in Michigan, and it acknowledged the dedication and support Stokes, his husband, has given to him and to the community throughout his entire tenure.

“Jim may be the first non-German to earn this recognition, but it is certainly well deserved,” Hoffman said. “From day one, he has been at my side in assisting German citizens in trouble, participating in community events and even pinch-hitting for me when that was necessary.”

Early on, he was presented a True Friend of Germany award in context of his encouragement of the Eugene Strobel Scholarship at Wayne State University’s iconic Junior Year in Munich program.

He participated in German-American activities around the state, often sporting his US-Germany flag pin. He even participated, with Hoffman, as an honored guest at the historic Steuben Parade on Fifth Avenue in New York City, Christkindlmarkt ceremonies in Chicago, and numerous German government-sponsored programs in both, the U.S. and Germany.

“In the past three years, as I have been battling cancer, he took on an even greater role,” Hoffman said. “He sat in on every consular appointment, assisting with arrangements and copying; he drove me and escorted me to every event and activity all over the state; and he fielded dozens of calls, emails and messages – along with my great associates Gisela Blevins and Tammy Mach – to help ease my load. There is no way I could have kept up without this assistance.

What some people do not know is that when Hoffman was first appointed to the honorary job (he was then serving as State Relations director at DaimlerChrysler), he had no German language expertise. “Not that I have much now, but Jim pitched in and volunteered to take Saturday German lessons with me – and we did that for two years under the guidance of the very patient Dagmar Kuche,” Hoffman said.

“It has been a great run. I served under five German presidents, three German chancellors, five German ambassadors and five German consuls general, including the present one, Herbert Quelle,” he said. “All of the people we have worked with through all these years treated us as a team. When I was first appointed, I remember distinctly the then Consul General Alexander Petri sitting in our dining room in Rochester Hills telling Jim that he was now as much a part of the ‘family’ as I was and that he was welcome and included in everything.”

“For all of these reasons, I was proud to present Jim with my final Golden Angel award,“ he concluded.

Top

St. Peter’s Lutheran Church

St. Peter’s Lutheran Church has been quite busy these past few months collecting blankets for Children’s Hospital in Detroit. During the Summer & Fall, all sorts of blankets were being brought to the church; knitted ones, crocheted, quilted, hand-tied fleece blankets, all sorts and sizes. It was amazing to watch the pile of blankets grow.

On Sunday, November 11th, during the 10:00 AM service, with all the blankets laid out in the pews, Pastor Gerry & the members of St. Peter’s placed their hands on the blankets and blessed all of them. The following day the blankets were bagged and taken down to the hospital. The staff could not believe that we were delivering 528 blankets along with misc. hats, booties & pj’s.

We could not have accomplished this feat without the help of the GBU Choir District 821, American Lutheran Church, Faith Lutheran Church, Cana Lutheran Church, Emmanuel Lutheran Church, St. John’s Lutheran Church and Holy Spirt Lutheran Church as well as individual friends of St. Peter’s.

St. Peter’s is now getting ready for our Advent Celebration and Cookie Sale on December 9, 2018 at 10:00 AM. Our ladies have been baking delicious German cookies and baking even more cookies to accommodate the sale and demand for them. Through the years it has become a tradition that the Carpathia Choir joins us during the 10:00 AM service to sing Advent and Christmas songs. Afterwards, everyone enjoys fellowship and refreshments in the festively decorated hall all while picking out their box of cookies. You are all invited to join us!

AC

St. Peter’s Lutheran Church
11423 Chicago Rd
Warren, MI 48093
(586) 979-3850

Top