15. Februar 2020 Selected Articles

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Aus Aller Welt

Nur noch leises Summen auf der Straße? – Der lange Anlauf der E-Autos

Schon Kaiser Wilhelm hatte Elektroautos im Fuhrpark – setzte also keineswegs nur aufs Pferd, wie man gemeinhin glaubt. Heute glauben viele, der Durchbruch der E-Mobilität stehe unmittelbar bevor. Es wäre nicht das erste Mal.

Niedersachsen, Bockenem: Reinhard Koch (l) und Klaus Thon, beide Mitglieder der Interessengemeinschaft Hanomag, arbeiten an Batteriezellen des elektrisch betriebenen Stadt- und Servicewagens “HAWA EM3” aus dem Jahr 1922. Das Elektroauto, das im Besitz von Stromanbieter BS Energy ist, wird in der Werkstatt der Interessengemeinschaft Hanomag in Bockenem-Störy restauriert. Foto: dpa

Von Thomas Strünkelnberg
Bockenem/Harz (dpa) – Hebel in die eine Richtung, Gas geben – das Auto fährt nach vorn. Hebel in die andere Richtung – es setzt zurück. Was heute technisch einfach anmutet, war vor rund 100 Jahren eine geniale Lösung für ein kleines Elektroauto mit einer Reichweite von 70 bis 100 Kilometern, den Stadtlieferwagen Hawa EM3 von 1922. Eine solche Strecke vor so langer Zeit, mit altertümlichen, schweren Blei-Akkus? Tatsächlich keine Seltenheit. Und schon damals war Reichweite das Zauberwort. Etwas, woran die frühen E-Autos letztlich scheiterten und was auch heute Sorgen bereitet.

Für den Hawa genügte die geringe Reichweite allemal. Nur noch zwei Exemplare des betagten E-Oldtimers existieren, sie wurden nur zwischen 1921 und 1923 gebaut: Einer steht heute im Historischen Museum in Hannover, der andere gehört dem Stromanbieter BS Energy in Braunschweig – und wird in Bockenem-Störy bei Hildesheim von Schraubern der Hanomag-Interessengemeinschaft auf Vordermann gebracht. Vorher diente er jahrelang als Theaterkulisse. Doch manche Autos schafften schon damals deutlich über 100 Kilometer, bei Testfahrten war auch noch wesentlich mehr drin.

Zukunft oder Vergangenheit? Man stelle sich nur einmal vor: Zahllose Autos auf den Straßen, sie beschleunigen, statt dröhnender Motoren hört man nichts. Elektroautos machen fast 40 Prozent des automobilen Verkehrs allein in New York aus, keine stinkenden Abgase, keine Dieselfahrverbote. Anderswo ist es ähnlich, die Elektroautos haben sich offensichtlich durchgesetzt – trotz aller Hindernisse etwa beim vergleichsweise mühsamen Laden. Doch eine Zukunftsvision ist das nicht. So war es vor über 100 Jahren. Bis die Verbrenner aufholten.

In Störy hat der kleine E-Hawa jedenfalls Seltenheitswert. Der Verein ist spezialisiert auf Fahrzeuge und Maschinen von Hanomag – vom Auto bis zum Radlader. Seit 20 Jahren haben die Schrauber ihre Halle, und der Boden ist gewissermaßen historisch: 38 000 Steine aus dem früheren Hanomag-Werk in Hannover wurden verlegt.

Doch Hawa – ebenfalls mit Sitz in Hannover und aus dem Waggonbau kommend – ist interessant, wie Vereinsvorstand Horst-Dieter Görg meint. Schon 1931 verschwand die Firma vom Markt. Seinen ersten Hawa kaufte Görg von einem Sammler aus Australien. Heute steht das Zweisitzer-Cabrio im Museum.

Der kleine Transporter von BS Energy dagegen, ein 40-Volt-Wagen mit 1,6 PS und Kettenantrieb, steht bei den Schraubern. Unter der noch fehlenden Fronthaube ist es eng, darunter stecken 20 Batteriezellen für den Fahrbetrieb und eine 6-Volt-Batterie für die Beleuchtung.

Der Wagen habe kein Getriebe, aber drei Gänge, erklärt Görg: Über einen Walzenschalter bekommt der Motor erst die halbe, dann drei Viertel und schließlich die volle Energie. Bei Tempo 30 ist Schluss. Das Gussgehäuse für den Schalter musste ersetzt werden, wie der 60 Jahre alte Volks- und Betriebswirt erzählt. Die Ladezeit mit einem modernen Ladegerät sei benutzerfreundlich, nur zwei Stunden, sagt Elektriker Reinhard Koch. Bald kommt die erste Ausfahrt – anders als Verbrenner nicht laut brummend, sondern leise summend.

Vor 100 Jahren war die automobile Welt eben noch eine andere, E-Fahrzeuge wurden als überlegen , wie Branchenexperte Stefan Bratzel, Professor am Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, erklärt. Erst die Möglichkeit, auf längeren Strecken unterwegs zu sein, brachte den Ausschlag für die Verbrenner – und die Bequemlichkeit: Denn mit dem elektrischen Anlasser für Autos mit Verbrennungsmotor entfiel das lästige Kurbeln. Entscheidend damals wie heute seien Reichweite, Ladeinfrastruktur und Preise.

Für Alexander Kloss vom Automuseum PS Speicher im niedersächsischen Einbeck war die Blütezeit der frühen E-Autos etwa von 1915 bis 1920. In den USA habe es beispielsweise die Marke Detroit Electric gegeben – und mit einem Wagen dieser Marke von 1915 sei ein Team des PS Speichers im vergangenen Jahr von Einbeck nach Hildesheim und zurück gefahren. Das entspreche einer Strecke von etwa 100 Kilometern. «Heute schafft man das mit dem E-Up so eben. An den Reichweiten hat sich nicht so viel geändert», sagt Kloss. Doch das erste deutsche E-Auto ist noch älter – das sogenannte Flocken-Auto von 1888. Die Probleme damals ähnelten den heutigen – wenige Lademöglichkeiten außerhalb der Städte.

So sieht Görg auch in der E-Mobilität «nicht das Allheilmittel. Das werde wieder abebben», ist sich der 60-Jährige sicher. Stattdessen setzt er auf die Brennstoffzelle und auf Wasserstoff. Oder wird es ganz neue Konzepte geben? Schon 1906 knackte ein Dampfwagen die Marke von 200 Stundenkilometern, wie Görg erinnert: «Es ist völlig offen, was sich durchsetzt

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

Anlauf – start up
Fuhrpark – vehicle fleet
gemeinhin – commonly
Durchbruch – breakthrough
unmittelbar bevor – right around the corner
Hebel – stickshift
einfach anmutet – appears to be simple
Reichweite – range
Stadtlieferwagen – delivery truck
altertümlichen – archaic
Blei-Akkus – lead batteries
scheiterten – failed
bereitet – causes
allemal – always
betagten – aged
Stromanbieter – electric utility
Theaterkulisse – theater backdrop
beschleunigen – accelerate
dröhnender – roaring
machen aus – make up
Abgase – exhaust
Verbrenner – internal combustion engine
Seltenheitswert – scarcity value
gewissermaßen – to some extent
verlegt – relocated
Vereinsvorstand – club president
Zweisitzer Cabrio – two-seater convertible
Kettenantrieb – chain drive
Fahrbetrieb – power train
Getriebe – transmission
Gänge – gears
Walzenschalter – drum switch
Schluss – here: maximum speed
Gussgehäuse – cast metal housing
Ladezeit – time needed to recharge
Ladegerät – charger
benutzerfreundlich – user-friendly
angesehen – reputable
Ausschlag – kick
Anlasser – starter
lästige Kurbeln – difficult crank
Blütezeit – heyday
Marke – brand
entspreche – means
E-Up – electric version of the VW up!
Lademöglichkeiten – re-charging stations
Allheilmittel – do-all, be-all, and end-all
abebben – ebb away
knackte…die Marke – broke the record
durchsetzt – achieved

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

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Sport

Rebensburgs Wochenende der Extreme: Erst Sieges-Coup, dann Saison-Aus

Was für sportliche und emotionale Extremsituationen bei Viktoria Rebensburg in Garmisch-Partenkirchen! Am Samstag gewinnt sie die Abfahrt und schreibt ein kleines Stück deutsche Ski-Geschichte. 24 Stunden später dann der Schock: Ihr Sturz hat schlimme Folgen.

Garmisch-Partenkirchen: Abfahrt, Damen. Viktoria Rebensburg aus Deutschland (Platz eins) reagiert bei der Siegerehrung. (oben) und sitzt 24 Stunden später nach ihrem Sturz im Super-G neben dem Fangzaun. Fotos: dpa

Garmisch-Partenkirchen (dpa) – Plötzlich war es mucksmäuschenstill im Zielraum von Garmisch-Partenkirchen. Hier hatten Tausende Ski-Fans am Samstag noch Viktoria Rebensburg für ihren ersten Abfahrtssieg im Weltcup gefeiert – jetzt gingen sorgenvolle Blicke den Berg hinauf.

24 Stunden nach ihrem Coup auf der Kandahar war die beste deutsche Alpin-Sportlerin Deutschlands im Super-G schwer gestürzt – und das folgenschwer, wie sich nur Stunden später herausstellen sollte. Nach einem Fahrfehler riss es ihr die Ski auseinander, Rebensburg kam zu Fall und blieb minutenlang neben der Strecke liegen. Erst als sie danach selbst ins Ziel fuhr, brandete auf den Rängen Jubel auf.

Die Athletin winkte kurz und meinte nach einem ersten kurzen Check, nicht schwerer verletzt zu sein. Die Hoffnung erfüllte sich nur bedingt: Bei einer MRT-Untersuchung im Garmischer Krankenhaus wurden zwar keine Bänderrisse im linken Knie festgestellt, dafür aber ein Bruch des Schienbeinkopfes und eine Innenbandüberdehnung. Die Blessur soll ohne Operation ausheilen. Weil Rebensburgs nun sechs bis acht Wochen nicht Skifahren darf, ist ihr Winter vorzeitig zu Ende.

«Es ist natürlich bitter, dass die Saison vorbei ist, aber ich habe noch einmal Glück im Unglück gehabt», sagte sie. «Alle Bänder haben gehalten, und deshalb bin ich zuversichtlich, dass ich nach der Rehabilitation wieder richtig schnell Skifahren kann.» Im kommenden Winter geht es bei der Weltmeisterschaft in Cortina um Medaillen.

Angesichts der vielen Kreuzbandrisse, die seit Jahren die Ski-Welt aufwühlen, ist die Diagnose tatsächlich ein bisschen beruhigend. Rebensburg war im Teilstück «Hölle» gestürzt und hatte sich danach das Knie an einer Torstange angeschlagen. Sie schob den Sturz nicht auf die schwierige und wechselhafte Piste. Der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier dagegen meinte: «Für viele war es am Limit, für mehr als die Hälfte über dem Limit.» Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia aus Italien stürzte an derselben Stelle wie Rebensburg, brach sich dabei den Arm und muss die Saison ebenfalls vorzeitig beenden.

Was für eine emotionale Wende eines Wochenendes, an dem Rebensburgs Ski-Märchen in der Abfahrt im Fokus hätte stehen sollen! «Das gehört zum Skisport dazu», meinte die Olympiasiegerin von 2010, die am Ende des Super-G mit Siegerin Corinne Suter aus der Schweiz das Skistadion der Kandahar-Strecke verlassen hatte. «Wenn man Rennen gewinnen will, muss man am Limit fahren. Und das ist mir gestern gut aufgegangen.»

Ihr Traumlauf am Samstag, der Heim-Triumph vor Fans, Freunden und Familie, ein gewaltiger Vorsprung auf die Konkurrenz, der erste Abfahrtssieg ihrer Karriere: Die beste deutsche Skirennfahrerin wusste, dass es einige Zeit dauern wird, all die Eindrücke zu verarbeiten. «Das war ein Wahnsinnstag», schwärmte sie.

Im strahlenden Sonnenschein war die jüngste Ergebnisflaute plötzlich weit weg. Gelöst ließ sich die sonst oft zurückhaltende Rebensburg im Ziel feiern, legte den Kopf in den Nacken, grinste und schwang die Faust zum Jubel in die Luft. Eine Woche nach dem Erfolg von Thomas Dreßen setzte Rebensburg die schwarz-rot-goldenen Ski-Festspiele fort und stieß am Abend mit dem ganzen Team bei einem Glas Sekt an.

Dabei waren die Voraussetzungen nicht ideal. Rebensburgs Saison verlief mau, der Sieg im Super-G von Lake Louise war ihr einziger Podestplatz. Jüngst gab es Ärger, weil Alpinchef Wolfgang Maier ihr mehr Training empfahl, sie selbst diese Aussagen aber deplatziert empfand. Zu einer Aussprache kam es noch nicht. Da sei «aus einer Mücke ein Elefant» gemacht worden, sagte Maier in der ARD.

Nun schrieb Rebensburg ein kleines Kapitel deutscher Ski-Geschichte: Zehn Jahre nach Maria Höfl-Riesch war Rebensburg erst die zweite Deutsche, die auf der schwierigen Kandahar eine Weltcup-Abfahrt gewann. Im ewigen nationalen Ranking ist sie dank des 19. Sieges bis auf einen Erfolg an die drittplatzierte Hilde Gerg herangerückt. Häufiger gewannen nur Katja Seizinger (36) und Höfl-Riesch (27).

Was Rebensburg am meisten freute: Nach 14 Erfolgen im Riesenslalom und vier im Super-G gelang der erste Sieg in der Königsdisziplin. Diesem Erfolg hatte sie lange hinterher gejagt. 0,61 Sekunden war sie schneller als die formstarke Italienerin Federica Brignone und Super-G-Olympiasiegerin Ester Ledecka aus Tschechien (+0,83).

Selbst Damen-Bundestrainer Jürgen Graller war überrascht vom Rennen seiner besten Athletin. «Die Vicky ist eine Gefühlsfahrerin, da muss immer alles passen, dann ist es okay», erzählte er. Auf der eisig präparierten Kandahar war Rebensburg am mutigsten. Und Graller sagte: «Jetzt ist sie wieder der Chef über die Ski.»

Zu dem Zeitpunkt ahnte er freilich nicht, dass diese Einschätzung einen Tag danach auf dramatische Weise nicht mehr passte.

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Feuilleton

Hölderlin-Denkmal

Nürtingen, Baden-Württemberg (dpa) – Eine Skulptur des Künstlers Waldemar Schröder, die Friedrich Hölderlin darstellt, steht vor Bäumen. Nürtingen ist die Heimatstadt des Dichters (1770-1843). Im Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin zum 250. Mal. Foto: Marijan Murat/dpa

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Umwelt

Bericht: Zahl der Brutvögel in Deutschland deutlich zurückgegangen

Ein Rebhuhn sitzt in einem Gehege des Zoologischen Gartens Wilhelma. Foto: Sina Schuldt/dpa

Bonn (dpa) – Die Zahl der Brutvögel in Deutschland ist einem neuen Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeige die Auswertung Tausender Datensätze, teilte das Bundesamt für Naturschutz jetzt in Bonn mit. Deutschland hat demnach im Zeitraum von 1992 bis 2016 mehr als sieben Millionen Brutpaare verloren. Damit lebten etwa acht Prozent weniger Brutvögel in Deutschland als noch 24 Jahre zuvor. Vor allem auf Wiesen, Weiden und Äckern halte der Rückgang an.

«In den offenen Agrarlandschaften ist der Bestand an Brutpaaren über ein Vierteljahrhundert um etwa zwei Millionen zurückgegangen. Eine Trendwende zeichnet sich bislang nicht ab», erklärte Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes. Das unterstreiche die Dringlichkeit von Reformen in der Landwirtschaftspolitik.

Die Bestände von Rebhuhn und Kiebitz etwa haben dem Bundesamt zufolge seit 1992 um fast 90 Prozent abgenommen. «Ähnlich dramatisch» sei die Lage bei Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen. Auch der Vogel des Jahres, die Turteltaube, ist nach Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) in weiten Teilen der deutschen Landschaft nicht mehr anzutreffen.

Etwas besser sieht es in den Wäldern aus. Die Bestände dort hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich erholt, ebenso in Siedlungen. Im Zeitraum 2005 bis 2016 seien etwa 1,5 Millionen Waldvögel dazugekommen. Die Ursache für diese Entwicklung sei noch nicht ganz verstanden. Der Klimawandel beispielsweise wirke sich aber «über einen stärkeren Samenansatz von Bäumen in kürzeren Abständen positiv» aus.

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Reise

Fernreiseziele für den Sommer

Baden in Thailand: Die Insel Ko Samui eignet sich auch für einen Urlaub im deutschen Sommer. Foto: dpa

Buxtehude (dpa) – Fernreisen sind nur etwas für die Winterzeit, wenn es in Deutschland kalt und dunkel ist? Keineswegs. Allerdings hat der Sommer in den tropischen Ländern keinen guten Ruf, angeblich wegen der dortigen Regenzeit. Dabei gibt es viele Fernreiseziele, die aufgrund bestimmter geografischer und klimatischer Verhältnisse auch im Sommer gut zu bereisen sind, erklärt die Zeitschrift „Reise und Preise“ (Ausgabe 1/2020).

  • Tropeninseln in Asien: Ein Beispiel ist den Experten zufolge die beliebte Ferieninsel Bali in Indonesien: Dort herrschen optimale Bedingungen zwischen April und Oktober, nachdem der Nordwestmonsun im März abgeflaut ist. Auch die thailändischen Inseln Ko Samui und Ko Phangan ließen sich im Juli und August gut bereisen. Die Niederschlagsmenge von Mai bis September sei auf den Inseln nur unwesentlich höher als im Winter.
  • Ganzjahresziele im Indischen Ozean: Im Indischen Ozean finden sonnenhungrige Urlauber mit Mauritius und den Seychellen zwei eher exklusive Ziele, die allerdings das ganze Jahr über besucht werden können. Vorteil für Reisende, die Hitze nicht gut vertragen: Von Juni bis September seien die Temperaturen mit 23 bis 25 Grad eher moderat, so die Zeitschrift.
  • Wildtiere und Trekking: Wer eher Wildlife sehen möchte, für den eignen sich im Sommer die ostafrikanischen Länder Tansania und Kenia – klassische Ziele für Safari-Ausflüge etwa in die Serengeti.

    In vielen Ländern kommt es darauf an, wo genau man sich befindet: Von Indien zum Beispiel werde im Sommer immer abgeraten, schreibt „Reise und Preise“. Doch zum Beispiel der äußerste Norden mit dem Trekking-Ziel Ladakh ist genau dann die richtige Wahl.

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So bleibt der Tulpenstrauß lange frisch

Tulpen mögen kein Obst neben sich haben. Foto: dpa

Bonn (dpa) – Noch ist es kalt und dunkel draußen. Blumenläden haben ihr Angebot aber schon auf Frühling umgestellt. Besonders oft zu sehen: bunte Tulpen. Wie bringt man die am besten durch den andauernden Winter?

Nachdem die grüne Tanne die letzten Monate in den Wohnzimmern dominiert hat, kommt nun langsam wieder frische Farbe ins Haus. Rote, gelbe, pinke und orange Tulpen bringen Frühlingsgefühle in die Stube.

Doch die Liliengewächse durch den andauernden Winter zu bringen, ist gar nicht so einfach, sagt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Denn sie mögen weder Zugluft noch (Heizungs-)Hitze.

Um lange Freude an den Tulpen zu haben, sollte man sie in sauberes, lauwarmes Wasser stellen. Das sollte man wechseln, sobald es trübt wird. Da Schnittblumen sehr durstig sind, sollte der Wasserstand außerdem regelmäßig kontrolliert werden.

Bevor die Tulpen in die Vase kommen, werden sie mit einem scharfen Messer angeschnitten. Aber Vorsicht: Eine Schere ist keine Alternative, da deren Schnitt die Tulpe verletzt. Was Tulpen auch nicht mögen, ist Obst. Denn das setzt das Reifegas Äthylen frei – ein natürlicher Feind und Altmacher der Tulpe.

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Aus Allen Staaten

„Gemütlichkeit“ Magyar-style at the Schützenhaus

Paprikás csirke – Chicken Paprikash Foto: kjb

Auburn Hills, MI – The late days of January, and early February, have seen a particular pattern in Southeast Michigan — weekends punctuated by winter weather systems of varying intensity.

The evening of the 18th of January was no exception, as a full palatte of winter perciptation visited –– snow, sleet, and icy rain all contributed to a rather miserable evening to be out and about.

Despite conditions on the roadways, a hearty group of DASV Schützen, friends, and guests, took shelter from the storm in the warm comfort of the DASV Schützenhaus, as the host club presented their third annual Budapester Abend – „Evening in Budapest.“

Ducking in from the cold, and wind-driven snow, attendees were greeted by the inviting smells of the paprika-laced cuisine wafting up from the lower-level kitchen.

Hard at work beneath the main hall, Lorain Borgesen, (Toltott Kaposzta, cabbage rolls) Mary Hundich, (Pörkölt, a Gulasch inspired stew) and kitchen-chief, Christine Burney (Paprikás csirke, Chicken Paprikash) were engaged in preparing a hearty meal, designed to satisfy the soul — and warm the body.

The bar staff was quick to offer up a refreshing assortment of libations — from German beer to Hungarian wines–Bull‘s Blood (Egri Bikavér), anyone?–that complimented perfectly the culinary delights prepared by the aforementioned ladies and their helpers.

Well-sated guests in need of a little physical activity, were met, after dinner, by an assortment of tunes, provided by „DJ Wildschwein,“ suitable for dancing, or simply tapping a foot along…

The DASV look forward to our next public event, the 2020 Bockbierfest — an annual event that in recent years has proven to be one of our more raucous indoor affairs. Once again, our talented bar-staff has secured several barrels of Münchner Hofbräu‘s own Maibock, which will be arriving on these shores in the coming week. These, combined with Volk-influenced rockin‘ party sounds of Tommy Schober‘s Sorgenbrecher band, are sure to provide an atmosphere perfect for greeting the coming Spring. Don‘t miss out, and help the Schützen bid Winter a fond „auf Wiedersehen.“

As always, watch for reminders of our upcoming dates on these pages, or at:

https://www.dasv.org/

https://www.facebook.com/germanamericanmarksmanshipclub/

kjburney

A Successful 85th Christmas
concert Schwäbischer Männerchor

Our 2019 Christmas concert was one of the best attended, with close to 300 people present to celebrate the spirit of the season. The Carpathia kitchen offered excellent meals which were enjoyed by all.

The concert itself was a variety of Deutsche Volkslieder and traditional English-language Christmas music enjoyed by all.

In recognition of our group keeping the German song alive for 85 years, we published a collector’s edition program book with pictures of past activities and events.

Our anniversary program shows the great support that we have from attendees and the other clubs.

The Schwaben Ladies also celebrated 30 years. They were recognized in the program. Without the Schwaben Ladies, under the guidance of their president Heidi Jarmolinski, we could not put on such a fine event.

The ladies delighted guests with a strong showing of a beautiful display of assorted homemade cookies and homemade cakes. The elaborate display of raffle prizes and The Sorgenbrecher Band with Tommy Schober, always makes for great night of entertainment.

To show our appreciation to our supportive close friends and wives of the choir, the men are hosting a Sauerkraut Abend on Valentine’s Day in the GACC room. This is where our homemade sauerkraut, made in Erwin’s garage for over 20 years, is served in a variety of dishes. In order to attend you must be invited by a singer. The entrance charge is $10 per person or bring a dish to pass. Seating is limited because of the size of the room.

We thank the German/American community for all their support throughout the years, and we invite any men, young or old, to join us one night to sing with us. You may find your hidden gift and decide to join our group.

Singen ist gesund. It’s healthy.
Kurt Schmid VP

Program ‑ 85th Anniversary Christmas Concert
December 21.2019 ‑ Sterling Heights MI
Schwaben Male Chorus, Detroit
Director: David Carle – Soloist: Jennifer Swanson

Part I German Weihnachtslieder
Jubilate arr. F. Biebl
Christnacht arr. G. Rabe
Frohlocket nun und preist den Herrn arr. H.Ophoven

Part II Yuletide Solos (Jennifer Swanson, soprano)
Nun wander, Maria H. Wolf
What Child Is This? arr. R.Quilter
Nino Lindo arr./D Carle

Part III German Weihnachtslieder
Nun singet und seid froh arr. unknown
Leise rieselt der Schnee arr. H.Erdlen
(Jennifer Swanson, Soloist)
Zündet die Lichter der Freud Dieter Frommlet
Andachts‑Jodler Breier
Am Weihachtsbaum die Lichter brennen Herman Kletke Schlaf wohl du Himmelsknabe Max Reger
Guitar accompaniment: Dave Bohde, Jim Fletcher

Part IV
Herbert Gruber and Sebastian Kohl
performed Waltz Mister III by Russian composer Shostakovich for clarinet and flute

Part V Yuletide Songs ( Jennifer Swanson)
Schlafendes Jesuskind H. Wolf
Madonna and Child E. Thinian
Lullaby J. N. Beck Tuscendi dale Stelle arr. D. Cane

Part VI English Yuletide Songs
Do You Hear What I Hear? arr. H.Simone
Whisper! Whisper! J. Althouse (Jim Pletcher and Dave Bohde, soloists) Rise Up, Shepherd, and Follow arr.Dee
Holy Night A. Adam; arr. M. Andrews (Jennifer Swanson, soloist)
Peace/Peace Rick & Sylvia Powel
Stille ‑Nacht arr. unknown
Sing‑a‑Long

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