20. Juni 2020 Selected Articles

Aus Aller Welt / Sport / Feuilleton / Gesundheit/Umwelt / Reise / Tipps und Trends / Aus Allen Staaten

Aus Aller Welt

Hunde in Teetassen – niedlicher Trend oder Tierquälerei?

Teetassengroße Mini-Hunde – Teacups – sind niedlich und machen Spaß. Experten betrachten die Zucht der vierbeinigen Internet-Stars jedoch als Tierquälerei. Das Gesetz legt sich nicht genau fest

Mini-Hunde, sogenannte Teacups, sitzen in einem kleinen Körbchen (undatierte Aufnahme). Teacup-Hunde, oder kurz: Teacups, also Hunde, die so klein sind, dass sie in eine Teetasse passen, sind maximal 23 Zentimeter groß, wiegen etwa eineinhalb Kilogramm, kosten mehr als ein Motorroller und haben teilweise hunderttausende Abonnenten auf Instagram und Facebook. Foto: dpa

Von Taylan Gökal
Berlin (dpa) – Bei manchen sieht man erst auf den zweiten Blick, dass es keine Stofftiere, sondern echte Lebewesen sind. Bei anderen sieht man den Unterschied auch beim dritten Hinsehen nicht. Teacup-Hunde, oder kurz: Teacups, also Hunde, die so klein sind, dass sie in eine Teetasse passen, sind maximal 23 Zentimeter groß, wiegen etwa eineinhalb Kilogramm, kosten mehr als ein Motorroller und haben teilweise Hunderttausende Abonnenten auf Instagram und Facebook. Tierschützer sehen die Zucht der niedlichen Statussymbole, die oft wie Mode-Accessoires oder Spielsachen präsentiert werden, jedoch kritisch: Die Tiere seien häufig degeneriert und besonders krankheitsanfällig.

In Deutschland gebe es nicht viele Züchter solcher Miniatur-Hunde, sagt die Hobby-Züchterin Ivonne Winter aus Hanau, die ausschließlich auf Teacup-Pudel spezialisiert ist. Die Nachfrage sei deutlich höher als das Angebot. «Jeder will jetzt einen Teacup-Hund haben, aber man hat sie ja nicht in den Regalen sitzen.» Die Arbeit ist zeit- und kostenintensiv. Gerade die Welpen bräuchten besonders viel Zuwendung. «Da muss man alle zwei Stunden zufüttern, Tag und Nacht», sagt Winter.

Aber wie werden die Winzlinge überhaupt herangezüchtet? «Man sucht sich die schwächsten und kleinsten Tiere aus einer Zucht aus, um mit denen wieder zu züchten», erklärt Daniela Schrudde, inhaltliche Leiterin der Welttierschutzgesellschaft. Das sei wider die Natur. Die typischerweise großen Augen, der große Hinterkopf und die kleine Nase entsprächen zudem nicht der Anatomie eines gesunden Hundes.

«So etwas passiert nicht, wenn man das sorgfältig macht und reine Teacup-Hunde miteinander verpaart», entgegnet Ivonne Winter. Die Mutter-Hündin etwa müsse mindestens 20 bis 23 Zentimeter groß sein und auch der Rüde müsse größenmäßig zu ihr passen. «Es können durchaus mal kleinere Welpen fallen, die sind dann aber nicht für die Zucht geeignet.» Ihre Mini-Pudel seien genauso gesunde Hunde wie jeder Klein- oder Großpudel, sagt Winter.

Lisa Hoth, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund, hingegen berichtet von Tieren, die häufig zittern, weil ihre Körpertemperatur zu niedrig sei. Ein weiteres Problem sei Unterzuckerung: Diese könne schon durch eine verpasste Mahlzeit entstehen und schlimmstenfalls in den Tod führen. Auch Fehlentwicklungen am Kopf, etwa infolge von erblich bedingt nicht zusammenwachsenden Knochenspalten seien zu beobachten. Ohnehin seien die Knochen sehr fragil, die Augen unproportional groß und dadurch verletzungsanfälliger und Milchzähne oft nicht ohne äußere Hilfe entfernbar.

«Das ist absoluter Blödsinn», sagt Ivonne Winter. «Große Augen sind in Deutschland nicht das Zuchtziel und stammen aus Amerika und Asien, genauso wie die runden Apfelköpfe und kurze Schnauzen.» Dass ihren Tieren gelegentlich ein Zahn gezogen werden müsse, sei kein spezielles Problem von Teacup-Pudeln, sondern von Pudeln allgemein. Auch einen Welpen mit offener Fontanelle habe sie noch nie gehabt. Sie selbst züchte nur Tiere, die um die 20 Zentimeter groß seien. «Auch wenn viele Leute schon am Telefon sagen, sie möchten einen Teacup-Pudel der nur 15 bis 16 Zentimeter groß wird, dann sind sie bei mir falsch und können sich gleich ein Stofftier kaufen.»

Rechtlich scheint die Sache zunächst eindeutig: Denn nach dem Tierschutzgesetz sind sogenannte Qualzuchten in Deutschland verboten. Das heißt, es ist nicht erlaubt, Tiere zu züchten, wenn ihnen Körperteile oder Organe für ihren artgemäßen Gebrauch fehlen oder umgestaltet sind – und dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten. «Wenn man sich die Teacup-Hunde anschaut, die haben das alle», sagt Daniela Schrudde.

Die praktische Umsetzung des sogenannten Qualzuchtparagrafen stößt jedoch auf Probleme, wie Lisa Hoth erläutert. «Bislang gab es in der Vergangenheit nur Urteile einzelner Zuchten.» Dabei seien bestimmte Qualzuchtmerkmale wie etwa die Kurzköpfigkeit bereits bekannt und wissenschaftlich untersucht, sagt Hoth.

Auf dem Online-Portal Instagram gibt es zahlreiche Seiten, die regelmäßig Fotos und Kurzvideos der winzigen Vierbeiner präsentieren: Mal sind sie in bunten Kostümchen eingepackt, mal strecken sie den kleinen Kopf aus einem Strandkorb. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen, alles scheint minuziös inszeniert, vom perfekt gepflegten Fell bis hin zur Auswahl der Bildrequisiten.

Auffällig ist dabei, dass es vor allem die Seiten von professionellen Händlern sind, die besonders viele Nutzer erreichen. Die Instagram-Seite des Anbieters «Rolly Teacup Puppies» etwa hatte Anfang Juni 740 000 Abonnenten, der Händler versendet die Winzlinge, die umgerechnet bis zu 8640 Euro kosten, in die ganze Welt. Nach Angaben der Seite sind die Tiere kerngesund, was zusätzlich mit einem Gesundheitszertifikat belegt werden soll.

Doch allein die Tatsache, dass die Hunde weltweit verschickt würden, ohne die künftigen Besitzer genauer zu kennen, spreche gegen die Seriosität des Angebotes, sagt Daniela Schrudde. Auch die Zertifikate seien keine Garantie dafür, dass es den Tieren gut gehe. «Es gibt immer wieder auch Tierärzte, die Zertifikate ausstellen, die dann aber nichts wert sind.»

Von den Rassestandards der Fédération Cynologique Internationale (FCI) sind Teacup-Hunde nicht erfasst. Unter der Dachorganisation vereinen sich Verbände von Hundezüchtern und -besitzern aus der ganzen Welt. Die kleinste Hunderasse, die von den FCI-Standards anerkannt wird, ist der Chihuahua, dessen Gewicht mit mindestens einem und höchstens drei Kilogramm angegeben wird.

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

niedlich – cute
betrachten – consider
Zucht – breeding
Tierquälerei – animal cruelty
Lebewesen – living things
dritten Hinsehen – third look
Tierschützer – animal rights activists
degeneriert – degenerate
krankheitsanfällig – susceptible to illness
ausschließlich – exclusively
Nachfrage – (econ) demand
Welpen – puppies
Zuwendung – care and attention
Winzlinge – tiny things
wider – contrary to
verpaart – mated
entgegnet – counters
Rüde – male dog
Klein – oder Großpudel – miniature or standard poodle
Fachreferentin – industry consultant
Heimtiere – domestic animals
zittern – shiver
Unterzuckerung – low blood sugar
verpasste Mahlzeit – missed meal
Fehlentwicklungen – aberrations
erblich – congenital
zusammenwachsenden – growing together
Knochenspalten – split bones
verletzungsanfälliger – injury-prone
Milchzähne – baby teeth
Schnauzen – muzzle
Fontanelle – membrane between (esp.) skull bones
rechtlich – legally
eindeutig – clear
Qualzuchten – breeding of animals with heritable defects
artgemäßen – appropriate
umgestaltet – re-formed
Vergangenheit – past
Urteile – verdicts
Q-merkmale – features
minuziös – minutely
inszeniert – staged
auffällig – noticeable
umgerechnet bis zu – converted to a price up to
kerngesund – healthy as a horse
Tatsache – fact
Rassestandards – characteristics of breeds
erfasst – included
Hunderasse – species of dogs
anerkannt – recognized

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

Top

Sport

Wegen Corona: Bundesliga verliert 150 Millionen Euro an TV-Geldern

Der befürchtete Corona-Crash im deutschen Profifußball ist ausgeblieben. Dennoch erleidet die Branche Verluste im dreistelligen Millionenbereich. Noch nicht absehbar sind eventuelle mittelfristige Auswirkungen der Pandemie.

Von Eric Dobias
Frankfurt/Main (dpa) – Die erste Corona-Rechnung, die den 36 Profivereinen von der Finanz-Kommission der Deutschen Fußball Liga (DFL) am vergangenen Freitag zugestellt wurde, weist ein dickes Minus aus. Die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga verlieren in dieser Saison allein aus den nationalen Übertragungsrechten 150 Millionen Euro an TV-Geldern – und müssen mit weiteren Einbußen rechnen.

Nach Informationen des «Kicker» fließen in der Spielzeit 2019/20 von den nationalen Medienpartnern nur 1,2 Milliarden Euro statt der geplanten 1,35 Milliarden Euro. Die Verluste für die Vereine könnten sich sogar noch erhöhen, weil einige internationale Partner ihren Zahlungsverpflichtungen in der Corona-Krise nicht nachgekommen sind. Daher droht bei der Auslandsvermarktung ein zusätzliches Minus von 60 Millionen Euro.

Bei einem Abbruch der Saison, die Mitte Mai nach zweimonatiger Unterbrechung fortgesetzt worden war, hätten die 36 Erst- und Zweitligisten insgesamt bis zu 750 Millionen Euro verloren. Auch wenn dieses Schreckensszenario abgewendet wurde, hatte die DFL die Vereine bereits im April dazu aufgefordert, ihre wirtschaftlichen Prognosen anzupassen. Dies hätten einige Clubs bisher immer noch nicht getan, mahnte die Finanz-Kommission in ihrem Schreiben.

In der kommenden Saison steht wieder eine Liquiditätsprüfung an, die wegen der Corona-Krise zuletzt ausgesetzt worden war. Die Vereine müssen die entsprechenden Unterlagen bis zum 15. September bei der DFL einreichen.

Noch nicht geflossen ist die letzte TV-Rate für diese Saison in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro. Diese soll nach dem letzten Spieltag am 27./28. Juni ausgeschüttet werden, vorbehaltlich des «Zahlungsverhaltens der Partner».

Nachdem der Bundesliga-Spielbetrieb wegen der Corona-Krise unterbrochen war, hatte es Probleme mit der Auszahlung der TV-Gelder gegeben. Ende April hatte sich die DFL nach Aussagen ihres Geschäftsführers Christian Seifert mit «fast allen» Medienpartnern auf eine Vorauszahlung der noch ausstehenden TV-Prämien geeinigt. Nur Eurosport stieg aus seinem Vertrag aus. Ende April flossen dann zunächst 51 Millionen Euro an die Vereine.

Wegen der weiter unklaren Lage haben die Finanzplaner der DFL die Gewinnerwartung für die Saison 2020/21, die voraussichtlich am 11. September beginnen soll, bereits leicht nach unten korrigiert – von 1,27 Milliarden Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Denn noch ist völlig offen, ob nach den bisherigen Geisterspielen in der Corona-Krise wieder Zuschauer in die Stadien dürfen.

Nach Informationen des «Kicker» hat die Finanz-Kommission der DFL die Vereine daher darauf hingewiesen, dass zu prüfen sei, «ob für unterjährig eintretende Entwicklungen eine Risikovorsorge zu bilden ist sowie ggf. weitere Kosten für evtl. notwendige Konzepte (wie das Hygienekonzept) zur Sicherung des Spielbetriebs für Bundesliga und 2. Bundesliga zu berücksichtigen sind».

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Corona-Krise auch Auswirkungen auf die Medienrechte für die Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 haben wird. Derzeit ist der TV-Poker in vollem Gang, am 22. Juni wird die DFL auf einer Mitgliederversammlung das Ergebnis bekanntgeben. Bei der bislang letzten Auktion 2016 hatte die Branche die Rekordsumme von insgesamt 4,64 Milliarden Euro für vier Jahre erzielt.

Top

Feuilleton

Salzburger Festspiele wegen Pandemie in verkürzter Form

ARCHIV – 20.07.2016, Salzburg: Proben zu Hugo von Hofmannsthals “Jedermann” auf dem Domplatz im Rahmen der Salzburger Festspiele. Foto: Andreas Schaad/dpa

Salzburg (dpa) – Als eines der wenigen Musik- und Theaterfestivals in Europa werden die Salzburger Festspiele in diesem Sommer auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie spielen. «Wir haben keinen Moment daran gezweifelt, dass wir spielen werden, aber großen Respekt vor dem, was vor uns steht», sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler jetzt in Salzburg bei der Präsentation des nur auf den Monat August beschränkte und deutlich abgespeckten Programms. Die Festspiele feiern dieses Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.

Der um rund die Hälfte reduzierte und nur auf wenige Spielstätten beschränkte Spielplan beinhaltet unter anderem die Opern «Elektra» von Richard Strauss und «Cosi fan tutte» von Wolfgang Amadeus Mozart. Eigentlich geplante Neuinszenierungen von Mozarts «Don Giovanni» und der «Zauberflöte» sowie Modest Mussorgskis «Boris Godunow» und Luigi Nonos «Intolleranza» sollen auf 2021 verschoben werden. Der Festspiel-Dauerbrenner «Jedermann» auf dem Salzburger Domplatz wird 14 mal zu sehen sein. Festgehalten wird auch an der Uraufführung des Stückes «Zdenek Adamec: Eine Szene» von Literaturnobelpreisträger Peter Handke.

Top

Gesundheit

Coronavirus: Kann ich mich auch beim Lesen infizieren?

Ein Faktencheck vom BfR und RKI.

Kann ich mich beim Lesen über das Papier infizieren?
 Foto: Fabian Strauch/dpa

Berlin (dpa) – Eine Zeitung, die beim Bäcker ausliegt, geht durch viele Hände. Vor dem Auftreten des Coronavirus war das kein Problem. Aber jetzt? Kann ich mich beim Lesen über das Papier infizieren?


BEHAUPTUNG: Druckerzeugnisse wie Bücher, Zeitschriften und Zeitungen übertragen das Coronavirus.
BEWERTUNG: Unter Laborbedingungen wurde das Coronavirus (Sars-CoV-2) noch nach 24 Stunden auf Karton nachgewiesen. Ob die Virenmenge auf einem Printprodukt für eine Infektion ausreicht, ist jedoch unklar. Wahrscheinlicher als etwa über eine Zeitung ist es, sich über Tröpfchen in der Luft zu infizieren.
FAKTEN: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erklärt: «Als wichtigster Übertragungsweg des Sars-CoV-2 wird eine sogenannte Tröpfcheninfektion angesehen, bei der die Viren von infizierten Menschen über Tröpfchen – beispielsweise beim Niesen oder Husten – in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.» Auch das Robert Koch-Institut (RKI) sieht die Tröpfcheninfektion als «Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung».

Keine belastbaren Belege gibt es laut BfR für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu verunreinigten Gegenständen oder Oberflächen. Das Bundesinstitut will eine Ansteckung per Schmierinfektion über Oberflächen nicht gänzlich ausschließen, verweist aber auf die «relativ geringe Stabilität von Coronaviren in der Umwelt» und erklärt, das sei «nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich». Auf die Frage, ob Coronaviren durch Bargeld, Verpackungen oder Tüten übertragen werden können, antworten die Experten: «Dem BfR sind bisher keine Infektionen mit Sars-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt».

Das «New England Journal of Medicine» berichtet über einen Laborversuch: Das Coronavirus konnte demnach bei starker Kontamination bis zu 24 Stunden auf Karton nachgewiesen werden. Auch eine wissenschaftliche Abhandlung aus dem Jahr 2005 aus Hongkong kam damals mit Blick auf Sars zum Ergebnis, dass Coronaviren je nach Dosierung von unter fünf Minuten bis zu 24 Stunden auf Papier nachweisbar sein können.

Der Deutsche Bibliotheksverband verweist auf einen Covid-19-Leitfaden der englischen Gesundheitsbehörde: Bei Büchern mit Plastikhülle sei das Risiko einer Infektion nach 72 Stunden zu vernachlässigen, bei Büchern mit Papp-/Papierumschlag nach 24 Stunden, heißt es dort.

Top

Reise

Großer Basar in Istanbul wieder eröffnet

Der historische Basar in Istanbul ist wiedereröffnet. 
                                         Foto: Emrah Gurel/dpa

Istanbul (dpa) – Der berühmte Große Basar von Istanbul ist nach mehr als zwei Monaten Pause wegen der Corona-Pandemie wieder für Besucher zugänglich. Es öffneten zunächst nur 11 der insgesamt 22 Tore des Basars, sagte Gouverneur Ali Yerlikaya. Zudem gelte eine Maskenpflicht. Der Große Basar, der ab dem 15. Jahrhundert gebaut und ausgeweitet wurde, ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in der Türkei. In dem oft dicht bevölkerten Labyrinth aus überdachten Gängen gibt es laut dem Chef des Ladenbesitzer-Verbandes, Hasan Firat, rund 3600 Läden.

Top

Wenn Enkel älter werden

Gerade mithilfe von Mails oder sozialen Netzwerken können Großeltern mit ihren Enkeln in Kontakt bleiben. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Bonn (dpa) – Wenn die Enkel älter werden, ändert sich ihr Lebensrhythmus – und das bekommen oft auch die Großeltern zu spüren: „Der Fokus liegt dann eher auf Gleichaltrigen, dem Studium, dem Job“, erklärt Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. Das sollten die Großeltern respektieren und keine überzogenen Erwartungen haben. „Die Beziehung verändert sich, aber der Kontakt muss nicht abreißen“, sagt Lenz. Am besten nutzen Großeltern neue Medien. „Bei einer Mail oder einer Nachricht auf dem Smartphone drücken Enkel eher mal auf „Antworten“, als wenn sie einen Brief schreiben und ihn zur Post bringen müssten.“

Das könne auch eine Motivation für Senioren sein, sich mit dem Thema PC und Internet auseinanderzusetzen. Großeltern bekunden in dieser Lebensphase am besten mit Fragen Interesse an ihren Enkeln: Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? “So können Großeltern signalisieren: “Ich bin weiter für dich da.”” Ob die Enkel davon Gebrauch machen, hängt natürlich auch davon ab, wie eng die Beziehung vorher war.

Top

Aus Allen Staaten

•••••••

Top