23. Februar 2019 Selected Articles

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Aus Aller Welt

Schweizern geht es um die Blutwurst – die beste ähnelt Pudding

Eine Blut- und eine Leberwurst zur Degustation beim Treffen des schweizerischen «Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste». «Die Struktur der Blutwurst sollte derjenigen von Pudding entsprechen, wobei gleichmäßig verteilte Einschlüsse von Zwiebelpartikel erlaubt sind», so der Verein.
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Von Christiane Oelrich

Langenthal (dpa) – «Eine gute Blutwurst löst große Glücksgefühle aus», sagt Peter Bolliger und spricht sogar von «Mund-Erotik». Er muss es wissen. Bolliger ist Präsident des schweizerischen «Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste» (VBL). Alle paar Wochen organisiert der VBL eine Metzgete, ein Schlemmerfest, an dem der Lust auf Schweinisches ungehemmt gefrönt wird. Rund 40 Männer und Frauen versammeln sich zum üppigen Buffet mit traditionellen Schlachtgerichten: Blutwürste, Leberwürste, Beinscheiben, Speck.

Humor ist wichtig im Verein, der sich laut Satzung nach genau 99 Jahren auflösen muss. Man schreibt sich E-Mails herzlich mit «saumäßigen Grüßen». «Liebe Brüder im Schwein», eröffnet Ernst Stettler in einem Ausflugslokal bei Langenthal zwischen Bern und Zürich an diesem Abend eine Metzgete. Frauen bekommen bei der Begrüßung keine Extrawurst, sie sind mitgemeint. Stettler war vor dem Ruhestand Bio-Metzger. Zwischen den Gästen und dem Buffet steht noch die Vereinshymne: «Heil Dir, geliebtes Schwein, heil Dir, Blutwurstverein» singen sie zur Melodie von «God Save the Queen». Die Melodie der britischen Hymne war einst auch Schweizer Hymne.

Und dann geht es zur Sache: Die Teller füllen sich mit Blut- und Leberwürsten sowie Schwarten, Räucherspeck und Zungenwurst. Noten gibt es auch. Prall gefüllt soll die Blutwurst sein und ein bisschen spritzen darf sie beim Hineinstechen, «aber nur Fett und nicht wässeriger Saft», wie der Verein festhält. «Die Struktur der Blutwurst sollte derjenigen von Pudding entsprechen, wobei gleichmäßig verteilte Einschlüsse von Zwiebelpartikeln erlaubt sind.»

Bolliger (51) ist Schreiner und engagierter Hobbykoch. Er kocht gern vegetarisch, aber wenn Fleisch im Spiel ist, dann bitte richtig. Er wurstet selbst. «Es ist eine Frage des Respekts vor dem Tier, dass alles verwendet wird, von Schnauze bis Schwanz», sagt er. Vom «Schnörrli zum Schwänzli», wie es auf Schweizerdeutsch heißt.

Seine Leidenschaft für alles Saumäßige ist offensichtlich. Wenn er ein Schlachtschwein beschreibt, das er sich liefern ließ, wird seine Stimme ganz warm. Mindestens 12, 14 Monate müsse es sein, nicht wie im Supermarkt, wo meist Fleisch von hochgemästeten Tieren verkauft werde, die schon nach sechs Monaten geschlachtet wurden. Die Menschen seien von Fleischindustrie und Werbung gelenkt. Da würden Filets und andere Premiumstücke angepriesen, weil damit mehr Geld zu machen sei.

Der VBL wurde 1968 gegründet. «Da gab es immer mehr Edelfleisch in den Gaststätten», sagt Gründungsmitglied Kasper Aeberli. Sein Name, wie er stolz erzählt, ist die schweizerdeutsche Verniedlichungsform von Eber – ein kleines männliches Schwein. «Wir konnten uns das damals nicht leisten.» So entstand die Idee einer Gegenbewegung «zur Verteidigung der traditionellen Verpflegung». Heute leitet Aeberli die VBL-Kunstkommission, die mehr als 130 «schweinische Bilder» umfasst. «Anfangs haben wir die Kollektion bei den Metzgeten im Hinterzimmer mit eigener Malerei angereichert», sagt Aeberli.

Bolliger hat vor der deutschen Wurstkunst höchsten Respekt. Er schwärmt von deutschen Kreationen und einem Besuch des VBL im Frühjahr 2018 beim «Verein der Freunde der Thüringer Bratwurst» in Holzhausen bei Arnstadt. Das Ansehen der Blutwurst fördert auch die französische «Bruderschaft der Ritter der Blutwurst» in der Normandie. Sie vergibt jedes Jahr Preise für die besten Blutwürste.

«Ein VBL-Mitglied zeichnet sich durch Genuss aus», sagt Bolliger. «Wir sind auch Leute, die kulturell gut geerdet sind.» Bei der Metzgete bei Langenthal liefern Alphornbläser und eine Musikkapelle den Rahmen. Das Publikum ist jung bis alt, etwa die Hälfte Frauen. Der VBL hat seit ein paar Jahren wieder großen Zulauf und etwa 100 Mitglieder. In gut 48 Jahren ist alles vorbei, im November 2067. So steht es in den Statuten: «Anlässlich der Auflösung ist das gesamte Vereinsvermögen bis auf den letzten Rappen an einer Metzgete zu verfressen.»

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Sport

Die Gesichter der Ski-WM in Are: Von König Aksel bis Pechvogel Luitz

Viktoria Rebensburg aus Deutschland präsentiert ihre Silbermedaille.
Foto: dpa

Are (dpa) – Die großen Gefühle zum Abschied, bei der Medaille oder dem unglücklichen Aus: Bei der Ski-WM in Are gab es über fast zwei Wochen berührende Geschichten und viele Sportler, die die Zeit in Schweden lange nicht vergessen werden. Eine Auswahl:

MIKAELA, DIE GROSSE: Zweimal Gold, einmal Bronze: Mikaela Shiffrin hat bei jedem ihrer Starts in Are eine Medaille abgeräumt und ihre Sonderstellung als erfolgreichste Sportlerin der WM eindrucksvoll untermauert. Vier Mal Slalom-Gold in Serie ist WM-Rekord. Und die Amerikanerin ist noch immer erst 23 Jahre alt.

GOODBYE, DRAMA-QUEEN: Der Körper geschunden, der Weltcup-Rekord von Ingemar Stenmark unerreicht. Und doch: Mit WM-Bronze in der Abfahrt zum Abschluss ihrer überragenden Karriere hat Lindsey Vonn es nochmal allen gezeigt. Auch sich selbst. Sie zählt zu den besten Sportlerinnen der Geschichte.

ADIEU, KÖNIG AKSEL: Der Adel aus Norwegen und Schweden kam und sah ihm beim Abschied zu, seine Landsleute hatten die Tribünen fest im Griff: Aksel Lund Svindal verabschiedete sich mit Silber in der Abfahrt in den Ski-Ruhestand. Lauter war es selten in der Arena von Are, schöner nie. Der Skisport verliert einen ganz, ganz großen Mann.

VICKY, DIE ZÄHE: Gold im Super-G verpasste Viktoria Rebensburg um 0,07 Sekunden, Bronze um 0,02 Sekunden: Die WM begann mit einem bitteren vierten Platz. Silber im Riesenslalom war eine starke Leistung – wirkte wegen der Aussicht auf Gold bis zu den letzten Toren aber dennoch unvollkommen für Deutschlands beste Rennfahrerin.

ANNA UND DAS SILBER DAHEIM: Anna Swenn Larsson kann aus ihrer Wohnung in Are auf die WM-Piste schauen und sorgte am Samstag mit Silber im Slalom für die erste Medaille der schwedischen Gastgeber. «Das ist ein wahrgewordener Traum», sagte die Kämpferin, für die bei der Siegerehrung auch König Carl Gustaf und Königin Silvia applaudierten.

STEFAN, DER PECHVOGEL: Er kam mit einer Schultermanschette und war ein Geheimtipp für den Riesenslalom. Dann aber stürzte Stefan Luitz und fuhr schon vor dem Ende des ersten Laufs mit einer Bandage um das linke Knie in Richtung Krankenhaus. Innenbandeinriss, Saison vorbei. Er würde den Winter sicher gerne schnell aus der Erinnerung löschen.

WENDY UND DAS DOPPEL-GOLD: Gold in der Kombination, Gold im Team-Event – die überraschende Wendy Holdner war auf dem besten Weg, anstelle von Shiffrin zur Sportlerin der WM zu werden. Dann riskierte sie im Slalom auf dem Weg zum dritten Titel ein wenig zu viel und schied aus. Mit ihr werden die Schweizer aber noch viel Freude haben.

NICOLE UND DIE ENTTÄUSCHTE SKI-NATION: Erstmals seit 37 Jahren blieben die Österreicherinnen bei einer WM ohne Medaille. Vor allem in den Speed-Events enttäuschte die Truppe um die dreimalige Saisonsiegerin und Super-G-Titelverteidigerin Nicole Schmidhofer sowie die im Januar in Cortina zweimal siegreiche Ramona Siebenhofer.

MARCEL, DER GROSSE: Immerhin war in der Alpenrepublik auf Marcel Hirscher Verlass. Der beste Skirennfahrer der Gegenwart gewann nach Platz zwei im Riesenslalom am letzten Tag noch Gold im Slalom und bewahrte Österreich vor einer WM ohne Titel. Mit insgesamt sieben WM-Goldmedaillen holte er den Rekordhalter Toni Sailer ein.

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Feuilleton

«Samurai»-Ausstellung zeigt Pracht des japanischen Rittertums

Der Mythos der Samurai in München.
Foto: Kunsthalle München/dpa

München (dpa) – In die Welt der japanischen Samurai können Besucher ab Freitag in der Kunsthalle München eintauchen. Die Ausstellung «Samurai. Pracht des japanischen Rittertums» zeigt mehr als 100 Exponate der US-amerikanischen Sammler Ann und Gabriel Barbier-Mueller. Darunter sind aufwendig verzierte historische Rüstungen, Helme, Masken und Waffen. Der Mythos der Samurai erzähle von Tapferkeit, Disziplin, Loyalität und Selbstaufopferung, aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt, sagte Kuratorin Nerina Santorius in München. Die Schau läuft bis zum 30. Juni.

Die Exponate zeugen von der großen Kunstfertigkeit, mit der die Samurai ihre Ausrüstung fertigen ließen – aus edlen Metallen, Leder, Holz, Lack und Stoffen, oft verziert mit Symbolen, die dem Schutz oder der Abschreckung dienen sollten. Die Krieger waren ab Ende des 12. Jahrhunderts von großer Bedeutung. In Japan begann damals die Herrschaft der Shogun, oberster militärischer Befehlshaber. In den folgenden Jahrhunderten kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen regionalen Samurai-Fürsten. Erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts begann eine friedliche Phase. Bis zum Ende der Samurai-Zeit 1868 seien Rüstungen deshalb immer mehr zu Statussymbolen geworden, so Santorius.

Die Sammlung ist sonst in einem Museum im US-amerikanischen Dallas zu sehen, der «Samurai Collection». Das Ehepaar hat sie in fast 30 Jahren zusammengetragen, überwiegend erworben von europäischen Sammlern, die sie im 19. Jahrhundert nach dem Ende der Samurai-Zeit in Japan erworben hatten.

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Gesundheit / Umwelt

Wilderer und Klimawandel bedrohen wilde Rentiere im Norden Russlands

Wilderei bedroht nach Einschätzung der 
Tierschutzorganisation WWF den Bestand der Rentiere
 in Russland.
Foto: dpa

Von Friedemann Kohler

Moskau/Berlin (dpa) – Die großen Herden wilder Rentiere im arktischen Norden Russlands schrumpfen durch illegale Jagd und den Klimawandel. Internationale Umweltschützer schlagen deshalb Alarm, aber auch russische Behörden werden aufmerksam. Auf der Taimyr-Halbinsel im Norden Sibiriens habe im Jahr 2000 noch eine Million wilder Rentiere gelebt, teilte die Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) in Berlin mit. Inzwischen sei diese Population auf geschätzt 380 000 Tiere geschrumpft.

«Die Jagd ist der Faktor, der das Schicksal des freilebenden Taimyr-Rentiers entscheiden wird» – das befürchtet auch die regionale Naturschutzverwaltung in der Stadt Norilsk.

Auf der menschenleeren Halbinsel weit nördlich des Polarkreises spielen sich jedes Jahr Szenen ab, die an die Massenwanderung der Gnus in der ostafrikanischen Serengeti erinnern. Im arktischen Frühjahr ziehen die Rentiere mit ihren frisch geborenen Kälbern aus der waldreichen Taiga nach Norden in die baumlose Tundra. Früher überquerten sie zugefrorene Flüsse einfach. Doch durch die Erderwärmung tauen die Flüsse früher, und die Kälber müssen viel durch Eiswasser schwimmen. Viele von ihnen verenden dabei.

An den Flüssen lauern in Booten die Wilderer. Sie erschießen die Rentiere oder sägen den Hirschen bei lebendigem Leib das Geweih ab. «Es gibt wahre Rentier-Massaker. Die Geweihe werden zu Pulver verarbeitet und vor allem in China als Heilmittel verkauft», sagt die WWF-Aktivistin Eva Klebelsberg. Die Rentierzunge sei ein begehrtes Fleischstück.

Tonnenweise würden Geweihe weggeschleppt, beklagt die örtliche Naturschutzverwaltung. Das Umweltministerium in Moskau listet weitere Verstöße auf: Schonzeiten werden nicht eingehalten; die Wilderer dringen auf modernen Motorschlitten in die Rückzugsgebiete der Rentiere vor und zerschneiden die Wanderrouten.

Die Behörden kommen selber zu dem Schluss, dass eine bessere Aufsicht über den Zustand der Herden nötig ist und ein energischer Kampf gegen Wilderer. Das ist indes aufwendig und teuer in einem Gebiet, das mit 1,5 Millionen Quadratkilometern viermal so groß ist wie Deutschland. Auch der WWF fordert eine effektive Bekämpfung der Wilderei, um die Wanderung der Rentiere langfristig zu sichern.

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Reise

Zum Skiurlaub in den Bayerischen Wald

Großes Sportangebot: Am Großen Arber können 
Winterurlauber auch mit Schneeschuhen unterwegs sein.
Foto: dpa
Skiurlaub in Bayern: Da denkt man an die Alpen, an Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Doch man muss gar nicht so hoch hinauf in die Berge, um im Freistaat die Bretter unterzuschnallen.

St. Englmar (dpa) –  23 Euro für einen Tagesskipass und 8,50 Euro für den Schweinebraten in der Hütte: Ein Winterurlaub im Bayerischen Wald ist natürlich auch deshalb günstiger als in den Alpen, weil das Pistennetz nicht so groß und die Berge nicht so hoch sind wie dort.

Doch verstecken müssen sich Pröller, Großer Arber und Hohenbogen nicht: In Höhen von deutlich mehr als 1000 Metern liegen sie alle, das Angebot an Abfahrten ist für Genuss-Skifahrer ausreichend. Punkten kann der „Woid“, wie die Einheimischen ihr Reich nennen, mit Kinder- und Familienfreundlichkeit, relativ schneesicher sind die Berge auch. Und notfalls helfen halt die Schneekanonen. Doch was bieten die Orte im Bayerischen Wald, und wie unterscheiden sie sich?

St. Englmar

Pröller und Predigtstuhl sind die Hausberge der Region, die mit einem Dutzend Schleppliften, gut zwölf Kilometern Piste, einem Rodelhang mit Lift und 105 Kilometern Loipen aufwarten kann. Die Region ist für Langläufer so attraktiv, dass dort ein „nordic aktiv Langlaufzentrum“ des Deutschen Ski Verbands entstanden ist. Die Abfahrtspisten sind überwiegend leicht, aber auch eine schwarz gekennzeichnete Rennstrecke gibt es. Besonders beliebt in St. Englmar ist der Nachtskilauf mit Flutlicht: Von 19.00 bis 22.00 Uhr ist er an den meisten Abenden möglich.

Großer Arber

Mit 1456 Metern ist der Arber bei Bayerisch Eisenstein der König des Bayerischen Waldes. Das Gebiet verfügt über eine Gondelbahn, zwei Sessellifte, diverse Schlepplifte und Kinder-Förderbänder – genug, um 10.000 Skifahrer pro Stunde zu befördern. Die haben 14 Ski- und Snowboardschulen, ein halbes Dutzend Hütten und 15 Kilometer Pisten zur Auswahl. Auch wer nicht Ski laufen mag, kann die Aussicht vom Arber genießen: Nach der Gondel-Auffahrt geht es barrierefrei im Personenaufzug auf die Terrassen der Gipfelhütten.

Mitterdorf

Das Skigebiet bei Mitterfirmiansreut ist klein, aber fein. Es hat eine Doppelsesselbahn und fünf Schlepplifte, die acht Abfahrten erschließen. Es gibt eine Rodel- und Schlittenbahn sowie ein Angebot für die Kleinen: Der Zwergerl-Park liegt sonnig und windgeschützt am Fuße des Almbergs, hat eine eigene Skischule, drei überdachte Zauberteppiche sowie Wärme-, Spiel- und Ruheräume. Ganztagsbetreuung gibt es für Kinder im Alter ab zwei Jahren.

Geißkopf

Familienfreundlich präsentiert sich dieser Skiberg bei Bischofsmais, der mit dem „Geissleinpark“ für die Kleinen, neun autobahnbreiten Alpin-Abfahrten sowie einer zwei Kilometer langen Naturrodelbahn aufwartet. Es gibt zwei Funparks für Snowboarder und Freerider, auch abendlicher Flutlichtskilauf ist möglich. Lustig ist die Bergfahrt mit dem nostalgischen Einer-Sessellift, der die Wintersportler zu Pisten mit weiteren fünf Schleppern bringt.

Hohenbogen

Der 1079 Meter hohe Berg bietet Rundblicke bis zu den Alpen und flotte Abfahrten auf zwölf Pisten. Die werden von einem einzigen Doppelsessellift bedient. Der aber ist mit gut 1300 Metern der längste im Bayerischen Wald. Zwei Ski- und Snowboardschulen gibt es, und von der Mittelstation führt eine über 700 Meter lange Winterrodelbahn auf einer eigenen Trasse ins Tal.

http://www.ostbayern-tourismus.de/

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Melodien für Millionen:

Tipps für Tierfreunde

Hundepfoten sind ständig der Witterung ausgesetzt.
Foto: dpa

München (dpa) – Während Hundehalter in dicken Winterstiefeln unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch stapfen, wird der Winterspaziergang für den Hund mitunter zur Tortur: Schneebrocken verfangen sich im Fell zwischen den Zehen. Spitzer Streusplit schneidet kleine Schlitze in die Ballen. Und zu allem Überfluss dringt in diese Läsionen Streusalz ein, das dann noch fies brennt, zählt die Organisation „Aktion Tier“ die möglichen Gefahren für Vierbeiner auf.

Doch Hundebesitzer können einiges tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen. Zunächst hilft es, die Pfoten vor dem Gassigehen mit Vaseline oder Melkfett einzureiben. Die Fettschicht isoliert die Pfotenunterseite und bildet eine Schutzschicht. Ganz empfindlichen Hunden kann man auch Schühchen anziehen, um besonders sensible Pfötchen vor Schlimmerem zu bewahren. Nach dem Spaziergang empfehlen die Tierexperten, die Hundepfoten kurz unter lauwarmem Wasser abzuspülen und danach abzutrocknen. Dadurch werde Eis, Split und Salz herausgespült und könne keinen weiteren Schaden anrichten.

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Aus Allen Staaten

A True FAMILY AFFAIR

The 2019 Hungarian White Rose Ball

From LEFT to Right: Boys: Tamas Salaman, Alex Lukas, Ian Beister, Weston Krause, Matthew, James, Akos Choinski, and Zalan Salaman _ Girls: Rachel Woods, Saraiah Evans, Annika Burney, Reagan McNamara, Frances Wolkensperg, Carolyn Bourgeois, Jenna Bernath, Kaili Brooks, and Avery McNamara

The 2019 Hungarian Arts Club’s annual White Rose Ball was a true family affair. First, one of the college scholarships winners, Tamas Salaman, just happened to be the eldest son of the Ball’s Honorary Chairpersons, Andrea and Jozsef Salaman. Second, that same scholarship winner, Tamas Salaman and his younger brother, Zalan, were both escorts this year and thirdly, the Wolkensperg Family, hosted an ideal family reunion by having family members come from multiple States and Canada to see their Debutants introduced.

The Hungarian Arts Club held their annual White Rose Ball on Saturday Feb 2nd at the Marriott Dearborn Inn. This formal ball introduces young Hungarian ladies into society, and awards a college scholarship to a student of Hungarian descent studying fine arts.

This year’s Debutants were : Saraiah Evans, from Noblesville, Indiana.  She attends Fishers High School, and enjoys track, working on the yearbook and photography

Annika Burney is from Sterling Hts, MI. where she attends the Great Lakes Cyber Academy, and enjoys skiing, photography, and travel.

Avery McNamara, attends Stoney Creek High School and enjoys competitive cheerleading, and soccer.

Jenna Bernath lives in Riverside California, where she attends Martin Luther King High School. She enjoys track, softball, and baseball.

Frances Wolkensperg, is from Elora, Ontario, Canada. She attends Centre Wellington District High School where she is on the honor roll. She also enjoys hockey, soccer and volleyball.

Carolyn Bourgeois is from Thibodaux, Louisiana.  She attends Thibodaux High, School where she enjoys gymnastics, hunting, and fishing.

The Ball’s escorts this year were: Alek  Lukacs, Tamas Salaman, Zalan Salaman, Weston Krause, Ian Bejster and Akos Choinski

The Ball’s extra dancers were :  Rachel Woods, Kaili Brooks, and Reagan McNamara

The club’s 2019 Scholarship winners were Tamas Salaman and Bryan Szabo. Tamas is a senior at Flat Rock High School, who has been playing the violin since he was 7, and Hungarian Folk dancing since he was 6. Tamas performed a beautiful violin piece at the ball which was very well received and enjoyed by all the attendees.

The other winner, Bryan Szabo, was born in Romania and in 2004 moved to Michigan. He currently attends UofM Dearborn and has been playing the euphonium and trumpet for 8 years. He is working towards dual degrees in electrical engineering and applied music.

This year the club selected Andrea and Jozsef Salaman as their Honorary Chair-persons for their contributions to promoting the Hungarian Culture in our community. The Salaman’s currently reside in Flat Rock, MI and are the founders of Cpsike Ensemble Hungarian Folk Dance group. They are also the Founders of Csipke Tabor, an annual week long, Hungarian Dance and Music Camp. The goal of the camp is to preserve, and promote Hungarian folk music and dance traditions. Csipke Tábor brings musicians and dancers from Hungary or Transylvania to teach and perform music and dances from a specific region each year. The Csipke Tabor is the annual ’mecca’ of Hungarian folk music and dance in North America.  The camp has been very successful and widely recognized. People come from all over North America to participate. The camp had 80 in attendance the first year and has grown to over 300 people. The camp has inspired other Hungarian communities in North America start dance groups, and folk bands. Csipke Tabor has been recognized in many professional journals, articles, and broadcasts in the US as well as in Hungary.

Now for the Wolkensperg’s Family reunion. As a family, they had three Debutants introduced this year; One from Louisiana (Carolyn Bourgeois), one from California (Jenna Bernath), and one from Elora, Ontario, Canada (Frances Wolkensperg). The Wolkensperg family has a long White Rose Ball tradition starting with an escort Wolkensperg in 1959, and the first Wolkensperg debutant in 1961. In the 61 years of White Rose Ball history, over 20 Wolkensperg family members have been either a Debutant or an escort. The Wolkensperg’s want this family tradition to continue no matter where they live, and took this wonderful opportunity to gather family together, to celebrate their cultural, continue a family tradition, and spend quality time with family and friends. We applaud their loyalty and cultural traditions.

We also encourage others to share their Hungarian heritage across state lines and US borders. Whether a debutant, an escort, or a potential scholarship winner, we can all come together at the White Rose Ball to honor and promote the Hungarian culture.

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