28. September 2019 Selected Articles

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Aus Aller Welt

Brezel geht weg wie warme Semmeln – Ditsch erweitert Produktion

Zum Bier beim Volksfest, zum Kaffee am Bahnhof – Brezel geht irgendwie immer. Die Kauffreude der Deutschen beschert einem der großen Produzenten passend zum 100. Geburtstag volle Auftragsbücher.

Geformter Brezelteig läuft über eine Produktionslinie im Werk der Großbäckerei Ditsch in Oranienbaum-Wörlitz. Das Unternehmen liefert im großen Stil Backwaren an Großkunden und den Einzelhandel. Foto: dpa

Von Franziska Höhnl
Oranienbaum-Wörlitz (dpa) – Sie liegt inzwischen fast überall: Pur am Kinotresen, beim Bäcker oder im Supermarkt; mit Butter am Bahnhofsimbiss oder mit Käse überbacken an der Tankstelle: die Brezel. Für nicht wenige Besucher des anstehenden Oktoberfests in München – oder einem seiner zahlreichen Ableger in der ganzen Republik – gehört sie zu einer Maß Bier einfach dazu.

Die Brezel hat Hochkonjunktur, sagt zumindest einer, der davon Millionen im Jahr herstellt – Tendenz steigend. Dieser Jemand ist der Branchenriese Ditsch, der die Brezel auch im Logo führt. Der Traditionsbäcker mit Sitz in Mainz feiert dieses Jahr nicht nur 100. Firmenjubiläum, sondern freut sich auch über volle Auftragsbücher. Vergangenes Jahr produzierte er 635 Millionen Stück Backwaren, das waren 65 Millionen Stück mehr als ein Jahr zuvor. Mit 44 Prozent entfällt fast die Hälfte der Produktion auf Brezeln.

Passend zum Jubiläum sind die Auftragsbücher so gefüllt, dass der Mainzer Traditionsbäcker am größten Standort im sachsen-anhaltischen Oranienbaum-Wörlitz eine neue Werkshalle baute. An diesem Montag ging eine Linie im neuen Werk regulär in Betrieb. Sie soll pro Stunde 20 000 Brezeln liefern. Eine weitere Linie soll nächstes Jahr folgen. Statt 500 sollen dann 550 Menschen in dem Werk arbeiten. In Mainz sind nach Firmenangaben rund 230 Beschäftigte tätig.

Ditsch ist vielen durch Verkaufsfilialen in Innenstädten und an Bahnhöfen bekannt. Das Unternehmen liefert aber auch im großen Stil Backwaren an Großkunden, inklusive Einzelhandel. «Unser Ziel ist es, die Laugen-Champions in Deutschland zu bleiben; in Europa und den USA weiter zu wachsen», kündigte Geschäftsführer Sebastian Gooding an.

Veränderte Ernährungsgewohnheiten spielen Ditsch in die Karten, sowohl im Großkunden-Geschäft als auch für Imbiss-Filialen. Viele Deutsche essen gern etwas Schnelles «auf die Hand», zum Mitnehmen, für unterwegs, vom Frühstück über das Mittagessen bis zum Snack.

Das Geschäft mit Tiefkühlbackwaren, die in Back-Shops, Supermärkten oder Imbissen frisch aufgebacken werden, ist seit Jahren der Wachstumstreiber der gesamten Tiefkühlindustrie. Das geht aus Zahlen des Branchenverbands hervor, der sich Deutsches Tiefkühlinstitut nennt. Zwischen 2007 und 2018 stieg der Absatz für klassische Backwaren um 57 Prozent. Bei Snacks lag das Plus bei 41 Prozent.

Pro Kopf isst jeder Deutsche rechnerisch 11 Kilo Tiefkühl-Backwaren im Jahr. Das sind 3,6 Kilo mehr als vor zehn Jahren und das Neunfache des Pro-Kopf-Verbrauchs von 1990. Welchen Anteil daran Laugengebäck und Aufback-Brezel haben, lässt sich laut Verband nicht ermitteln.

Die Familie Ditsch und ihr gleichnamiges Unternehmen setzten früh auf den Trend zum Unterwegs-Essen. In der Jubiläumschronik ist zu lesen, dass die Familie ihre klassische Bäckerei in den 1960er Jahren spezialisierte. Die Laugenbrezeln und Salzsticks verkauften sie damals nicht nur an die Gastronomie, sondern auch auf Volksfesten. Auch der Preis ist überliefert: Zehn Pfennige kostete eine Brezel.

In den 1980ern sicherten sich die Ditschs auf einer Fachmesse einen kleinen Backautomaten. Von da an konnten die Brezeln auf den Volksfesten frisch aufgebacken und noch warm verkauft werden. «Der Erfolg war grandios», erinnert sich Peter Ditsch, der das Geschäft in den 1970ern von seinem Vater übernahm und 2012 als weiterhin eigenständigen Betrieb an den Schweizer Konzern Valora verkaufte.

Den Reiz frischer Brezeln nennt Ditsch «Marketing by Duft». Er erinnert sich, dass der Betrieb mit den vor Ort frisch aufgebackenen Brezeln schnell über die Mainzer Stadtgrenzen expandierte.

Und woher kommt die echte Brezel, oder Breze, wie der Süddeutsche sagt? «Hier werden sich die Geister scheiden», sagt Heinz Hoffmann, Obermeister der Bäcker-Innung München. Schließlich beanspruche auch Baden-Württemberg den Titel für sich. Aber Hoffmann ist Diplomat: «Wichtig ist, dass sie dem Kunden schmeckt. Und aus was und von wem sie ist, das ist dann fast egal.»

Auch wenn er wie seine klassischen Bäckerkollegen den Laugenteig frisch mache, direkt backe und auch frisch verkaufe, spreche nichts gegen die industrielle Aufback-Variante. Der Kunde entscheide letztlich, was er wolle. «Das Schöne an der Brezen ist: Wenn sie frisch und warm ist, schmeckt fast alles, was Breze heißt.»

Laugengebäck läuft über eine Produktionslinie im Werk der Großbäckerei Ditsch in Oranienbaum-Wörlitz. Foto: dpa

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

sich verkaufen wie warme Semmeln – (idiom) to sell like hotcakes
erweitert – expands
beschert – gifting
passend – appropriately enough
Auftragsbücher – order books
pur – plain
Kinotresen – movie counters
anstehenden – (they’re) expected at
Ableger – offshoots
Hochkonjunktur – (sales) are booming
Branchenriese – trade giant
Firmenjubiläum – company anniversary
Backwaren – baked goods
Betrieb – production
liefern – to deliver
Firmenangaben – according to the company
Beschäftigte – workers
Verkaufsfilialen – sales outlets
Großkunden – wholesale
Einzelhandel – retailers
ankündigte – announced
veränderte – changed
Ernährungsgewohnheiten – eating habits
Tiefkühlbackwaren – frozen baked goods
frisch aufgebacken – freshly baked
Wachstumstreiber – driving growth
Branchenverbands – trade association
Absatz – sales
Neunfache – nine times
lässt sich nicht ermitteln – can’t be determined
Laugenbrezeln – soft pretzels
Salzsticks – hard pretzels
sicherten auf – here: tested
Fachmesse – trade show
Backautomaten – vending machines that bake frozen goods
Reiz – appeal
Duft – smell
echte – genuine
Laugenteig – soft pretzel dough

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

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Sport

Vettel erlöst: Triumph in der Glücksnacht von Singapur

Mit etwas Glück und alter Klasse holt Sebastian Vettel nach mehr als einem Jahr wieder einen Formel-1-Sieg. Ungetrübt aber ist die Freude bei Ferrari nicht, weil Teamkollege Charles Leclerc sich verschaukelt fühlt

Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Scuderia Ferrari steht auf dem Podium und küsst die Trophäe nach seinem ersten Saisonsieg. Foto: dpa

Von Christian Hollmann und Jens Marx
Singapur (dpa) – Erlöst von seiner Leidenszeit saugte Sebastian Vettel in seiner Glücksnacht von Singapur jeden Moment auf dem Siegerpodium auf. 392 Tage hatte der Ferrari-Star warten müssen, ehe er sich am Sonntag endlich wieder als Gewinner eines Formel-1-Rennens fühlen durfte. «Ich habe nicht an mir gezweifelt», beteuerte der 32-Jährige, als er mit einer fehlerlosen Fahrt auf dem funkelnden Marina Bay Street Circuit alle Kritiker zum Schweigen gebracht hatte. Dass Vettel dabei auch seinem aufmüpfigen Stallrivalen Charles Leclerc den Sieg-Hattrick verdorben hatte, dürfte dem Hessen insgeheim erst recht Genugtuung verschafft haben.

Bei seinem fünften Singapur-Erfolg half Vettel indes eine Fehlkalkulation der Ferrari-Strategen. Beim einzigen Reifenwechsel durfte Vettel als Erster an die Box – und blieb dann unerwartet vor Leclerc, als dieser eine Runde später stoppte. Schon im Rennen beklagte der Monegasse dies als «unfair», im Ziel ging er zunächst grußlos an Vettel vorbei. «Es ist schwierig, einen Sieg auf diese Art zu verlieren», betonte Leclerc, der von der Pole Position gestartet war. Nach seinen jüngsten Siegen in Spa und Monza fühlte sich Platz zwei beim Flutlichtspektakel für ihn wie ein Schlag ins Gesicht an.

Auch WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton war schwer verstimmt. Die Mercedes-Taktiker hatten seinen Boxenstopp viel zu lange herausgezögert, so dass der Brite nur als Vierter hinter dem Niederländer Max Verstappen ins Ziel kam. «Das schmerzt. Wir hätten heute leicht gewinnen können», sagte der Titelverteidiger. Seine WM-Führung baute der 34-Jährige jedoch weiter aus, da Teamkollege Valtteri Bottas nur Fünfter wurde und nun als Gesamtzweiter sechs Rennen vor Saisonschluss schon 65 Punkte zurückliegt.

Für Vettel ist der ersehnte Titel mit Ferrari bei nun 102 Zählern Rückstand auf Hamilton zwar längst wieder abgehakt, doch an diesem Abend war das nur Nebensache. Auf dem Cockpit seines Ferrari stehend streckte der Heppenheimer endlich wieder den Siegerfinger gen Himmel, das krachende Feuerwerk untermalte den roten Jubel. «Ich bin sehr glücklich, es war ein großartiges Rennen», sagte Vettel.

Nach seinem peinlichen Dreher nebst Zeitstrafe in Monza vor zwei Wochen waren dem viermaligen Weltmeister seine Fehler in den wechselhaften Ferrari-Jahren immer wieder vorgehalten worden. Mit dem raschen Aufstieg seines jungen Teamkollegen Leclerc wurde Vettel schon wie ein Auslaufmodell behandelt, dessen Zeit abgelaufen schien. «Ich musste da nicht das erste Mal durch, und es wird auch nicht das letzte Mal sein», sagte Vettel.

Briefe und Botschaften von Fans, die in der schweren Zeit mit ihm fühlten, hätten ihm Energie verliehen, erzählte er. «Wenn man diese Zeilen liest, dann berührt mich das. Das hat mir die Stärke und den Glauben gegeben. Heute habe ich das alles ins Auto gepackt», fügte Vettel hinzu.

Bei seinem Triumph in Singapur zeigte der Routinier seine ganze Klasse. Er schlug zu, als sich nach 20 Runden die Gelegenheit bot und behielt auch in den drei Safety-Car-Phasen am Ende des Rennens die Nerven. «Ich wusste, dass die Dinge sich auch für mich wieder bessern würden. Ich bin froh, dass es eher früher als später war», sagte Vettel nach seinem ersten Sieg seit dem 26. August 2018, dem insgesamt 53. seiner Karriere.

Es war das erste Mal, dass ein Team an der Marina Bay einen Doppelerfolg feiern konnte. Seit August 2017 hatte die Scuderia auf so ein Ergebnis warten müssen. Das Resultat war umso überraschender, nachdem zuvor alle mit einem Duell zwischen Mercedes und Red Bull gerechnet hatten, weil Ferrari bislang auf kurvenreichen und eher langsamen Strecken wie in Singapur große Schwächen gezeigt hatte.

Und doch war die Freude im roten Lager nicht ungetrübt. Der schwer beleidigte Leclerc meldete schon während des Rennens Redebedarf zur Strategie an und rang auch lange danach sichtlich um Fassung. Teamchef Mattia Binotto indes machte sich keine Sorgen um einen Knall in der Teamsitzung. ««Das wird ganz einfach, er wird schon verstehen, was dahinter stand», sagte der Italiener. Schon nächste Woche in Sotschi wird sich zeigen, wie nachtragend Leclerc wirklich ist.

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Feuilleton

30 Jahre nach Mauerfall: Düsseldorf zeigt DDR-Kunst

Das Bild „Seltsamer Zwischenfall“ des Künstlers Wolfgang Mattheuer ist in der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“ hinter seiner Bronzefigur „Gesichtzeigen“ in Düsseldorf zu sehen. Foto: dpa

Düsseldorf (dpa) – Der Kunstpalast in Düsseldorf zeigt 30 Jahre nach dem Fall der Mauer in einer eigenen Überblicksschau in der DDR entstandene Kunst. «Wir möchten einen neuen und offenen Blick auf das Kunstschaffen in der DDR vermitteln», sagte Museumschef Felix Krämer am Mittwoch. Gezeigt werden mehr als 130 Bilder und einige Skulpturen von 13 Künstlern. Unter ihnen sind der zu DDR-Zeiten auch außerhalb des Landes bekannte Bernhard Heisig oder der 1980 ausgebürgerte A.R. Penck, der dann im Westen Erfolg hatte. Andere waren auf beiden Seiten der Grenze nur Insidern vertraut.

Die Schau mit dem Titel «Utopie und Untergang. Kunst in der DDR» dauert vom 5. September bis zum 5. Januar 2020. Das Museum möchte damit erklärtermaßen das gemeinsame deutsch-deutsche Gedächtnis erweitern. Es gehe auch darum, «kritisch und selbstkritisch zu sehen, wie diese Kunst in der Bundesrepublik angesehen und rezipiert worden ist», schrieb Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Vorwort zum Katalog. Auch unter den ungleich schwereren Bedingungen in der DDR seien herausragende Kunstwerke entstanden.

In einem WhatsApp-Guide wird in der Ausstellung auch über Organisation und Vorgaben des damaligen Kunstbetriebs informiert.

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Gesundheit

WHO: Gesündere Nahrung kann weltweit Millionen Menschen retten

Eine Etagere mit frischem Obst steht während der Mittagspause in der Mensa der Schulküche einer Schule. Mit gezielten Investitionen in gesündere Ernährung könnten nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen Menschenleben gerettet werden. Foto: dpa

Genf (dpa) – Mit gezielten Investitionen in gesündere Ernährung könnten nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen Menschenleben gerettet werden. «Die Ernährung sollte ein Eckpfeiler unverzichtbarer Gesundheitsversorgung sein», sagte die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Naoko Yamamoto.

Dazu gehöre etwa die Versorgung werdender Mütter mit Eisen- und Folsäure-Präparaten und die Förderung des Stillens. Außerdem solle es für Kinder und Erwachsende Aufklärung geben, damit sie Zucker- und Salzkonsum reduzieren, um das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu mindern. Die Salzmenge pro Person und Tag auf unter fünf Gramm zu reduzieren könne im Jahr 1,7 Millionen Menschenleben retten, so die WHO.

Die Organisation lobt Fortschritte. So gebe es weniger Kinder, die wegen mangelnder oder schlechter Ernährung für ihr Alter zu klein seien. 1990 seien es bei den unter Fünfjährigen noch 252,2 Millionen oder 39,2 Prozent der Kinder weltweit gewesen, 2018 nur noch 149 Millionen oder 21,9 Prozent.

Auf der anderen Seite nehme aber die Fettleibigkeit zu. Während etwa 20 Millionen der unter Fünfjährigen schwer unterernährt sind, seien 40 Millionen übergewichtig. Bei den Erwachsenen hätten 2014 weltweit 1,9 Milliarden Erwachsene Übergewicht gehabt, davon 600 Millionen so stark, dass sie als fettleibig galten. Der Anteil der Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung habe sich seit 1980 verdoppelt, so die WHO.

Fettleibig sind nach WHO-Definition Personen mit einem Body-Mass-Index von mehr als 30. Im Body-Mass-Index wird das Verhältnis von Größe und Gewicht bemessen.

Fettleibige hätten ein erhöhtes Risiko, etwa an Diabetes, Herzleiden oder Krebsarten wie Brust-, Eierstock-, Prostata-, Leber- Gallenblasen-, Nieren- oder Darmkrebs zu erkranken, warnt die WHO.

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Reise

Reederei Star Clippers stellt neue Segel-Kreuzfahrten

Die Segelschiffe der Reederei Star Clippers kreuzen bis zum Frühjahr 2021 auf 159 Routen über die Meere. Die “Royal Clipper” etwa ist unter anderem im Mittelmeer unterwegs. Foto: dpa

Hamburg (dpa) – Die Segelschiffe der Reederei Star Clippers kreuzen bis zum Frühjahr 2021 auf 159 Routen durch die Karibik, das Mittelmeer und die tropischen Gewässer Südostasiens. Der Viermaster „Star Clipper“ kreuzt vor Kambodscha, Borneo und Koh Samui. An den Weihnachtsfeiertagen werden die Segel mit Kurs auf Singapur gesetzt. Im Mittelmeer werfen die „Star Flyer“ und die „Royal Clipper“ vor kleineren Häfen und Inseln den Anker, zum Beispiel in den Gewässern Kroatiens, vor den Pontinischen Inseln Italiens oder entlang der Côte d`Azur und der griechischen Inselwelt.

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Aus Allen Staaten

Another successful Deutscher Tag

The Deutsch-Amerikanischer Schützenverein (DASV) leading the presentation of the 13 associated clubs of the German American Cultural Center at the 69th annual Deutsche Tag. Foto: Curt Kitter
The Eintracht Singing Society of Dayton, Ohio performed a very lively song selection Foto: Curt Kitter

Macomb Twp. – Again this year the weather gods were certainly with the German American Cultural Center for the 69th annual Deutsche Tag.

The GACC takes pride in hosting this event in the beautiful Austrian Park. The Austrian Society members and friends have put in many hours to keep this beautiful park in great shape for all to enjoy. First timers to the park remark how much it makes them feel like they are back in Germany and Austria. The 13 member clubs of the GACC all came together again to host a great day of Gemütlichkeit. Many members of the GACC Tischtennis club, and friends, started to get the park ready and put the finishing touches on early Sunday morning for all to enjoy. The Siasswasser Tanzlmusi and Tommy Schober and the Sorgenbrecher Band provided great entertainment for dancing and singing. During the breaks, the Carpathia dance groups and the GTEV Edelweiss Volkstanzgruppe performed some of their heritage dances for all to enjoy. Our German community can be truly proud and thankful that these young, and a bit older, generation takes the time to practice new dances and continues to uphold the traditions of our forefathers. To see these beautiful Trachts and to realize how much money and time is put into keeping these is appreciated. Our groups get many requests to perform at various outside functions.

Once the food started getting served the aroma enticed others to get in line. This year, once again, the DeutschTroit, food truck offered up some of their specialties for all to enjoy. The Wurstbar area, serving up Weisswurst, Knackwurst and hot dogs, as well as Sauerkraut and Kartoffelsalat, was manned by members of the Austrian Society. Torte, baked by the Carpathia Choir ladies, along with other tasty German-style desserts, were available for the sweet-toothed attendees. Pop bar, wine and beer bars, as well as the gate and ticket sellers, were all staffed by members of our 13 clubs. This event provides a service opportunity for all of our affiliated club members.

The flag presentation of colors of our country, Germany, Austria and Switzerland, by the color guard of the Deutsch-Amerikanischer Schützenverein, along with our club flags is always very well received. The Michigan Sängerbezirk, Carpathia Choir, GBU Saxonia/Rheingold Choir, Schwäbische Männerchor and the Eintracht Choir of Dayton, Ohio led in the singing of the national anthems of the United States, Germany, Austria, and Switzerland. The local choirs entertained the guests with several fine examples of German song. The Eintracht Choir of Dayton then took the stage and performed a very lively song selection where many of our guests could sing along with.

The Interim President of the GACC, Ingrid H. Stein, welcomed all attending. She thanked her co-chairman, Erwin Rauschendorfer, for his many hours of input to keep this event going, and wished everyone a enjoyable afternoon. It was a pleasure to acknowledge the German-American of the Year for 2018 Marianne Krenzer, and to introduce the newest recipient of the award, Lisa Gerstheimer. Lisa will receive the award at the October 5th German-American Day celebration and all were invited to attend this event This was followed by the Kinderparade. This year the children took to the dance floor first doing the Chicken Dance followed by the Fliegerlied (Flying song). The audience gave the youngsters a great round of applause, and then it was time to march and get their gifts on the back hill. The guest were then left to enjoy their dance time.

Late in the evening, the music playing came to an end, and the park lights turned off. Monday morning it was time to get back to the park for clean-up. Again many hands made for a fairly quick clean-up. Many thanks to all who showed up to leave the park in the way we found it.

To our guests, old and new, many thanks for coming out to the Deutsche Tag and supporting our German Heritage . We hope you had an enjoyable, afternoon of Gemütlichkeit. See you next year on the second Sunday in August.

Mit freundlichen Grüßen
Ingrid H. Stein

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