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Aus Aller Welt

Wasser ohne klare Grenzen: Wem gehört eigentlich der Bodensee?

Staatsgrenzen sind meist klar definiert. Doch am Bodensee mit seinen Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das komplizierter – die Hoheitsverhältnisse sind nie eindeutig geklärt worden. Wem gehört denn nun der See?

Die neun Meter hohe Statue Imperia, ein Kunstwerk von Bildhauer Peter Lenk, dreht sich an der Hafeneinfahrt von Konstanz am Bodensee neben dem historischen Fährschiff namens Konstanz. Aufnahme mit Drohne. Foto: dpa

Von Kathrin Drinkuth

Konstanz (dpa) – Es ist eigentlich eine kuriose Situation: Der Bodensee ist eine von wenigen Regionen in Europa, in der die Grenzen zwischen den Anliegerstaaten nicht überall eindeutig festgelegt sind. «Nach meinem Eindruck gab es keinen wirklich zwingenden Grund, die Frage zu regeln», sagt Marten Breuer, Professor am Lehrstuhl für Öffentliches Recht mit internationaler Ausrichtung der Universität Konstanz. Zwar sei in der Vergangenheit eine Reihe vom Verträgen geschlossen worden, zum Beispiel zur Bodenseeschifffahrt. Aber die Frage des Grenzverlaufs sei explizit ausgeklammert worden. «Das heißt, man ist bislang offenbar auch ohne Festlegung des Grenzverlaufs ganz gut klar gekommen.»

«Das ist völkerrechtlich niemals wirklich geklärt worden», sagt auch Polizeihauptkommissar Michael Behrendt von der Wasserschutzpolizei. Allerdings gebe es zwei unstrittige Grenzziehungen: So seien der Untersee – also der kleinere der beiden Seen des Bodensees – und der sogenannte Konstanzer Trichter real geteilt. Das bedeutet, die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz verläuft dort genau in der Mitte. Auch im flachen Wasser scheint die Lage übersichtlich: Die Halde, also der Uferbereich bis zu einer Wassertiefe von 25 Metern, gehört laut Behrendt zum jeweiligen Anrainerstaat.

Etwas komplizierter ist die Situation im tiefen Wasser des Obersees – also dem Hohen See. Die Hoheitsverhältnisse sind nie endgültig festgelegt worden, wie Jurist Breuer erklärt. Nach seinem Kenntnisstand gehe die Bundesregierung davon aus, dass die Frage des Grenzverlaufs ungeklärt ist. Von Österreich sei dagegen die Kondominialtheorie vertreten worden, wonach der Hohe See gemeinsames Eigentum der Anrainerstaaten ist. Die Schweiz wiederum sei lange Zeit Anhänger der Realteilungsthese gewesen, hier gebe es aber mittlerweile auch abweichende Positionen.

Aber warum kam es nie zu einer eindeutigen Klärung? «Weil es gut klappt ohne Regelung. Nur in den Bereichen, in denen es einen Nutzungsdruck gab, hat man nach und nach Vereinbarungen getroffen», sagt Harald Hetzenauer, Vorsitzender des Sachverständigenkreises der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB). Die 1959 gegründete Organisation kümmert sich um den ganzheitlichen Zustand des Sees und empfiehlt den Mitgliedsländern Maßnahmen, um das Ökosystem intakt zu halten. «Da die Grenzen am – oder besser im – Bodensee nie exakt festgelegt wurden, ist es für den See besonders wichtig, dass die Anrainerstaaten gut und effektiv zusammenarbeiten», heißt es auf der Homepage der Kommission.

So gibt es etwa Vereinbarungen in der Fischerei. «Jeder Berufsfischer muss ein Patent kaufen», sagt Roland Rösch vom Landwirtschaftsministerium in Stuttgart. Die Patente regeln beispielsweise, ob jemand nur in der Halde oder im gesamten offenen See fischen darf. Eine Quote gebe es dabei nicht: «Solange der Fisch sich in freiem Wasser aufhält, ist er herrenlos», sagt Rösch. «Wer ihn fängt, darf ihn behalten.» Allerdings gebe es Regelungen zu Schonzeiten, ebenso wie zur Anzahl der Netze und zu deren Maschenbreite.

Auch bei der Nutzung des Bodensees als Trinkwasser-Reservoir gibt es klare Regeln: 1966 vereinbarten Deutschland, Österreich und die Schweiz unter anderem, dass sich die Anliegerstaaten abstimmen müssen, wenn mehr als 750 Liter Wasser pro Sekunde entnommen werden und dieses auch außerhalb des Wasser-Einzugsgebietes des Bodensees genutzt wird. Beides ist bei der Bodensee-Wasserversorgung der Fall – der Zweckverband mit Sitz in Stuttgart hat heute ein Entnahmerecht von 670 000 Kubikmetern Wasser pro Tag, das mit den anderen Anrainerstaaten vereinbart wurde.

Die Wasserschutzpolizeien arbeiten auf dem Bodensee eng zusammen. Für die Schifffahrt seien die Vollzugsbereiche klar geregelt, sagt Hauptkommissar Behrendt. «Da ist zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz genau festgelegt, wer welche Kompetenzen hat.» Ein bisschen komplizierter wird es, wenn es um Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten auf Schiffen geht. Eigentlich ist dann das Land zuständig, unter dessen Flagge das Schiff fährt. Aber was, wenn zum Beispiel ein Schweizer eine Straftat auf einem Schiff mit österreichischer Flagge in deutschem Vollzugsbereich begeht? «Dann wird das pragmatisch gelöst», sagt Behrendt. «Deutschland übernimmt die ersten Ermittlungen und gibt dann nach Österreich ab.»

Bei Katastrophen oder Seenotfällen ist wiederum jenes Land federführend, bei dem der Alarm eingeht. «Es wird also niemals der Fall eintreten, dass man nicht weiß, wer zuständig ist», sagt Behrendt. «Der Bodensee ist ein Idealbild für die Zusammenarbeit in Europa.» Da es keine übergreifende Regelung gebe, sei man automatisch gezwungen, intensiver zu kooperieren. «Und das funktioniert hier sehr gut.»

Aber wie ist eigentlich die juristische Lage? Sollten Verbrecher nach ihrer Straftat am besten mit einem Schiff fliehen, um der Verfolgung durch die Polizei zu entgehen? «Besser nicht», sagt Behrendt. Denn dann hat man es gleich mit drei Wasserschutzpolizeien zu tun. «Da gibt es keine Lücke und keinen rechtsfreien Raum.»

Wochenpost Wortschatz

Please refer to the article above – “Wasser ohne…”

Anrainerstaaten = (riparian); (here): lake-bordering countries
Hoheitsverhältnisse = sovereignty relationship
zwingenden Grund = compelling reason
Verträgen = treaties
Grenzverlauf = where the border lies
Ausgeklammert = excluded
offenbar = apparently
Wasserschutzpolizei = water protection police
unstrittige = indisputable
real geteilt = genuinely divided
jeweiligen = respectively
widerum = on the other hand
Anhänger = (hier): supporter
abweichende = dissenting
Nutzungsdruck = utilization pressure
nach und nach = by and by
Vereinbarung = agreement
Vorsitzender = head (of committee, club, etc.)
Sachverständigenkreise = arbitration authority
Ganzheitlichen Zustand = integral status
Halde = offshore terrace
Schonzeit = closed (fishing) season
Maschenbreite = mesh size
Vollzugsbereiche = enforcement area
Ordnungswidrigkeit = adversarial ranking
federführend = in charge
übergreifend = overlapping
entgehen = to evade

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Sport

Das Saison-Zeugnis für die Bundesliga-Clubs

Nürnberg und Hannover haben die Versetzung in die nächste Saison der Fußball-Bundesliga nicht geschafft. Aber auch andere Clubs bekommen für diese Spielzeit keine gute Note. Für Düsseldorf und Frankfurt ist die Zensur hingegen viel besser als zum Start gedacht

Spieler von München jubeln mit der Meisterschale bei der Siegerehrung für die Meisterschaft. Foto: dpa

Berlin (dpa) – Einmal mangelhaft, dreimal ungenügend – im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fällt das Urteil bei vier Vereinen recht deutlich aus. Doch auch beim neuen und alten deutschen Meister aus München lief die Spielzeit nicht perfekt. Die Deutsche Presse-Agentur stellt den 18 Erstligisten ein Saison-Zeugnis aus:

FC Bayern München
Die siebte Meisterschaft am Stück und emotionale Abschiede sorgen für eine große Feier, das Double winkt. Das frühe Königsklassen-Aus beschäftigt die Club-Bosse weiter. Insgesamt zu selten Top-Niveau.
Note: 2

Borussia Dortmund:
Der berauschenden Hinrunde und neun Zählern Vorsprung auf die Bayern folgte die Schwächephase nach der Winterpause. Die Vize-Meisterschaft ist so gesehen ein Erfolg, aber auch eine kleine Enttäuschung.
Note: 2+

RB Leipzig:
Das Gruppen-Aus in der Europa League tat weh, war aber auch Weckruf. In der Liga auf Platz 3 und damit in der kommenden Saison in der Champions League. Der Höhepunkt kommt aber noch mit dem Pokalfinale.
Note: 2+, bei Pokalsieg 1-

Borussia Mönchengladbach:
Nach einer hervorragenden Hinrunde blieb die Borussia in der Rückrunde weit hinter den Erwartungen. Die Europa League wurde zwar erreicht, die Champions League aber verspielt.
Note: 2-

Bayer Leverkusen:
Mit Peter Bosz fand die Werkself zu inspiriertem Offensivfußball zurück. Speziell Kai Havertz und Julian Brandt beflügelten ihre Mitspieler. Das Erreichen der Champions League krönte die Aufholjagd.
Note: 2

Eintracht Frankfurt:
Die Eintracht hat furiose Monate hinter sich, erreichte in der Europa League nach Siegen gegen Donezk, Inter und Benfica überraschend das Halbfinale. Auch in der Liga wurden die Erwartungen übertroffen.
Note: 2

VfL Wolfsburg:
Zweimal rettete sich der VfL in den beiden vergangenen beiden Jahren in der Relegation vor dem Abstieg. Jetzt hat sich Wolfsburg direkt für die Europa League qualifiziert. Mehr Steigerung ist kaum möglich.
Note: 2+

TSG 1899 Hoffenheim:
Da war mehr drin, viel mehr. 13 Mal konnte das Team von Trainer Julian Nagelsmann eine Führung nicht in einen Sieg umwandeln, verballerte immer wieder Chancen en masse.
Note: 4

Werder Bremen:
Die Rückkehr nach Europa war ein mutiges Ziel. Mit Platz acht und 53 Punkten spielten die Hanseaten ihre beste Saison seit neun Jahren. Trotzdem ließ Werder zu viele Punkte gegen kleine Clubs liegen.
Note: 2-

Hertha BSC:
Auf die ordentliche Hinserie folgte der Absturz. Wegen mangelnder Entwicklung endet die Profitrainer-Zeit von Pal Dardai. Gefahr eines Abstiegs bestand nie, Saisonziel einstelliger Platz wurde verpasst.
Note: 4

Fortuna Düsseldorf:
Der vor der Saison als Absteiger Nummer eins gehandelte Aufsteiger ist das Überraschungsteam der Saison. Am Ende holte das Team von Friedhelm Funkel mehr Punkte als die beiden Absteiger zusammen.
Note: 2+

FSV Mainz 05:
Den Klassenerhalt frühzeitig geschafft, nie in den Abstiegskampf verwickelt. Trainer Sandro Schwarz kann zufrieden sein mit seinem Team, dem so ganz ohne Stars aber Glanz und Glamour fehlt.
Note: 2-

SC Freiburg:
Gelingt dem SC Freiburg frühzeitig der Klassenverbleib, ist es eigentlich immer eine gute Saison. In dieser Spielzeit lag das aber vor allem an drei noch schwächeren Teams im Tabellenkeller.
Note: 3+

FC Augsburg:
So viele Schlagzeilen rund um den FCA gab’s noch nie. Rauswürfe von Caiuby und Hinteregger, Lehmann kam und ging, Trainer Baum wurde durch Schmidt ersetzt. Eine dicke Blamage gab es zum Saisonausklang.
Note: 4

FC Schalke 04:
Huub Stevens schaffte mit S04 in der Nachfolge von Domenico Tedesco immerhin den Klassenerhalt. Doch der Absturz des Vizemeisters in die unterste Region ist die Negativ-Überraschung der Saison.
Note: 6

VfB Stuttgart:
«Der VfB Stuttgart wird mit dem Abstieg am Ende nichts zu tun haben – da lehne ich mich aus dem Fenster», sagte Ex-Manager Michael Reschke vor der Saison. Es kam ganz anders. Die Hoffnung heißt Relegation.
Note: 6

Hannover 96:
Der sechste Bundesliga-Abstieg der 96-Geschichte ist selbst verschuldet. Schlechte Transfers, ein Millionen-Minus, das Scheitern von einem Manager und zwei Trainern: Die Saison ist ein Desaster.
Note: 6

Hannover 96:
Der sechste Bundesliga-Abstieg der 96-Geschichte ist selbst verschuldet. Schlechte Transfers, ein Millionen-Minus, das Scheitern von einem Manager und zwei Trainern: Die Saison ist ein Desaster.
Note: 6

  1. FC Nürnberg:
    Bemühen reicht nicht. Dem «Club» fehlte es an Qualität, aber es kam auch Pech wie gegen Schalke und Bayern dazu. Der Trainerwechsel von Köllner zu Schommers brachte keine entscheidende Wende. Letzter.
    Note: 5

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Feuilleton

Pianist und Dirigent Justus Frantz wurde 75

Justus Frantz, Pianist, spielt in seiner Wohnung in Hamburg auf einem Flügel. Foto: dpa

Hamburg (dpa) – Justus Frantz kennen in Deutschland auch viele Menschen, die sich sonst nicht so sehr für Klassik interessieren: Schließlich war der umtriebige Dirigent und Pianist seit 1990 Gastgeber der Klassikfernsehsendung «Achtung, Klassik!» des ZDF, ab 2005 moderierte er zusammen mit Carmen Nebel die ZDF-Sendung «Klassik für alle» – und wurde so einem Millionenpublikum bekannt. Er spielte als Pianist mit Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, hob das Schleswig-Holstein Musikfestival aus der Taufe und gründete die Philharmonie der Nationen. Auch mit 75 Jahren blickt Justus Frantz optimistisch in die Zukunft

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Gesundheit/Umwelt

Wenn Einsamkeit krank macht

Tiefe Beziehungen und ein guter Freundeskreis können Gefühle von Einsamkeit auffangen. Problematisch sei hingegen, sich sozial isoliert zu fühlen. Foto: dpa

Paris (dpa) – Immer mehr Menschen leben allein – auch in Deutschland. Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte könnte sich negativ auf die psychische Gesundheit innerhalb der Bevölkerung auswirken. Diesen Zusammenhang legt eine Studie der Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines nahe.

Wie die Forscher im Fachblatt «PLOS ONE» berichten, haben Alleinlebende 1,5- bis 2,5-mal eher eine der häufigsten psychischen Erkrankungen als andere Menschen. Dazu gehören etwa Depressionen sowie Angst- und Zwangsstörungen. Die Studie zeigt jedoch nicht, ob das Alleinleben Ursache dieser Erkrankungen ist. Einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Alleinleben und Erkrankungen gab es vor allem bei Menschen, die sich einsam fühlten.

Das Team um Louis Jacob nutzte die Daten von 20 500 Menschen aus England die 1993, 2000 und 2007 an einer nationalen Erhebung teilgenommen hatten. In den drei Jahren stieg der Anteil der Einpersonenhaushalte von 8,8 auf 9,8 und schließlich 10,7 Prozent. Zugleich wuchs die Rate an häufigen psychischen Erkrankungen von 14,1 auf 16,3 und 16,4 Prozent. In allen drei Umfragen war ein statistischer Zusammenhang zwischen dem Alleinleben und der Verbreitung psychischer Erkrankungen feststellbar.

Auch Arno Deister, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Klinikums Itzehoe, betont den Unterschied zwischen Alleinleben und Einsamkeit: «Wenn das Alleinsein gewollt ist, kann es für Menschen durchaus positiv sein.» Einsamkeit bezeichne hingegen den ungewollten Verlust von Beziehungen. Die Studie sei zwar sorgfältig aufgebaut. Er warnt jedoch vor vorschnellen Schlüssen: Wenn Alleinsein dazu führe, dass Beziehungen fehlten, dann könne das bestimmte Erkrankungen zwar einerseits begünstigen. «Andererseits ist es etwa ein Symptom von Depressionen, dass sich Menschen zurückziehen.»

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Reise

Traumstrand aus “The Beach” bleibt bis 2021 geschlossen

Die thailändische Regierung hatte im Juni vergangenen Jahres wegen der Umweltschäden ein Besuchsverbot verhängt, das eigentlich nur ein paar Monate dauern sollte. Foto: dpa

Bangkok (dpa) – Der Traumstrand aus dem Hollywood-Film “The Beach” auf einer thailändischen Insel soll noch mindestens zwei Jahre geschlossen bleiben. Dies kündigte der Meeresbiologe Thon Thamrongnawasawat, der sich um die Sanierung des Strandes kümmert, nach einer Sitzung der Behörden in Bangkok an. Die thailändische Regierung hatte im Juni vergangenen Jahres wegen der Umweltschäden ein Besuchsverbot verhängt, das eigentlich nur ein paar Monate dauern sollte.

Zuletzt waren am Strand Maya Bay auf der Insel Ko Phi Phi Leh täglich bis zu 7000 Besucher unterwegs. Die meisten kamen für eine Tagestour mit Booten vom Festland. Die längere Schließung soll der Natur – insbesondere den Korallen – helfen, sich vom Ansturm der vergangenen Jahre zu erholen. Der Biologe sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Die Sanierung braucht Zeit. Sie ist besonders schwierig, wenn die Korallen tot sind.” Inzwischen seien aber schon mehr als 20.000 neue Korallen angesiedelt worden.

Danny Boyle brachte das Drama “The Beach” mit Leonardo DiCaprio im Jahr 2000 in die Kinos. Das Original mit weißem Sand, türkisblauem Wasser und Palmen wurde dann nach und nach regelrecht belagert. Viele Touristen stellten sich ins Wasser, um vor der Traumkulisse Selfies zu machen und brachen auch Korallen ab. Plastikmüll schwamm herum. Zeitweise ankerten in der Bucht von Maya Bay Dutzende Boote. Durch die Schließung entgehen den Behörden nach Schätzungen Einnahmen in Millionenhöhe. Zudem sind die Besitzer der Ausflugsboote erbost, die mit den Touristen seit vielen Jahren gutes Geld verdienten. Insgesamt kamen vergangenes Jahr mehr als 38 Millionen Urlauber nach Thailand.

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So stellt man den Rollator richtig ein

Mit Rollator unterwegs: Alle Hindernisse aus dem Weg räumen. Foto: dpa

Berlin (dpa) – Nach einem Schlaganfall oder einer Hüftoperation sind ältere Menschen mitunter wackelig auf den Beinen. Ein Rollator kann ihnen dann Halt geben.

Bevor das Hilfsmittel jedoch das erste Mal zu Hause zum Einsatz kommt, sollten Angehörige die Wohnung entsprechend umrüsten, rät das Zentrum für Qualität in der Pflege.Das bedeutet vor allem: Alle Hindernisse aus dem Weg räumen. Damit die Wege breit genug sind und der Rollator überall gut durchpasst, müssen Angehörige also unter Umständen Möbel umstellen oder ganz entfernen. Sollte es in der Wohnung Schwellen geben, können kleine Rampen sie ausgleichen. Stolperfallen wie dicke Teppiche sollte man entfernen. Bei dünneren Teppichen lassen sich die Kanten festkleben. Im engen Bad können Haltegriffe den Rollator ersetzen.

Aber nicht nur die Umgebung sollten Angehörige anpassen, sondern auch den Rollator selbst: Die Griffe sollten sich – bei herabhängenden Armen – etwa auf Höhe der Handgelenke befinden. Der Ellbogen sollte beim Schieben leicht gebeugt sein. Die Bremsen werden so eingestellt, dass sie leicht benutzbar sind.
http://www.zqp.de/

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Aus Allen Staaten

2019 Landesverband der Donauschwaben

By Timothy Landenberger, Carpathia Jugendgruppe

Over the weekend of April 26th-28th I attended the Landesverband meeting with a handful of others from the club. We all met at the club on Friday night for some dinner. On Saturday, we headed for our day long meeting at the club. I was invited to tag along to the early morning meeting amongst the Jugendleiter, talking about some updates to labor day competition rules. Once we finished the first meeting of the day we went and had our lunch. At that point we were ready to start the main meeting. It went as everyone expected, slow and full of information but dreadfully boring. Our saving grace was the breakout meetings. Once again, I joined the Jugendleiter at the table for their official meeting. This time the room was full of current and former Jugend from a plethora of clubs as well as all of the leaders that were not present at the previous meeting. The meeting went quick and efficient. We all had our updates and covered the new competition guidelines changes and got a temporary list together of who was interested in competing in 2020.

We are currently looking for suggestions for fundraisers to assist the Jugend on saving for our 2021 Germany trip. In 2020 Detroit will be holding the Jugendlager (maybe this time I won’t destroy a car) and we are also looking for fun ideas to entertain as many Jugend as possible. Previously, groups might go on a city tour or partake in activities that require the renting of buses, causing them to put a cap of the participant limit. Paul’s idea was to try and not have to impose those restrictions to allow as many Jugend to join us on this memorable weekend. We are open to suggestions for either and any of said suggestions and can be directed to Paul Schwalbe @ 3schwalbe@gmail.com.

I am very grateful for the opportunities that Carpathia has given me to travel, meet new people and friends, and see how important everything we do is to so many people. I was very sad to hear about some clubs dissolving and/or shutting down groups, but we need to remember times are changing and we need to put more effort into recruiting members for our clubs and groups.

Frau Musica hatte zum Frühlingskonzert eingeladen

Der GBU Saxonia/Rheingold Gemischter Chor und die die Sänger des Schwäbischen Männerchores gaben ein Frühlingskonzert.

Sterling Heights, MI – Passend zu einem prächtigen Frühlingstag waren alle Tische im Saal mit echten Blumen geschmückt. Die Schwaben Ladies, unter der Leitung von Präsidentin, Heidi Jarmolinski, besorgten die Blumenpflanzen für die einzelnen Tische und kümmerten sich um die Kuchentheke mit einem scheinbar unendlichen Sortiment an leckeren Kuchen und Torten. Die Schwaben Ladies sorgten für die bunte Frühlingsatmosphäre im Saal und ferner auch für die süßen Leckerbissen, die jedem Zuhörer noch eine größere Freude bereitete. Man konnte schon sehen wie die Gäste leicht schmunzelten, als sie in den Saal kamen und die Frühlingsatmosphäre sahen.

Der GBU Saxonia/Rheingold Gemischter Chor hatte sich entschlossen, die Sänger des Schwäbischen Männerchores einzuladen, das diesjährige Frühlingskonzert zur Feier des jährlichen Muttertags miteinenader zu gestalten. Die in Frühlings-Garderobe gekleideten Sänger und Sängerinnen des GBU Chores, mit Solisten Annette Koerner und Wilfried Mozer, präsentierten eine Sammlung von Liedern aus dem Liederbuch des künftigen Sängerfestes des Nordamerikanischen Sängerbundes (NASB) zusammen mit auserwählten bekannten Frühlingsliedern. Dazu präsentierten die Sänger des Schwäbischen Männerchores, mit Solist Jim Pletcher, ebenfalls eine Sammlung von Liedern aus dem (NASB) Liederbuch zusammen mit einem Sortiment bekannter Männerchorlieder. Beide Chöre sorgten mit ihren musikalischen Darbietungen dafür, den Müttern bei diesem Konzert einen sehr bunten und munteren Blumenstrauß zu bereiten. Dieses Konzert gab den Sängern der beiden Chöre auch die Gelegenheit, die Lieder, die beim 63. Nationalen Sängerfest des (NASB) in Peoria, Illinois, gesungen werden, dem Detroiter Publikum zu präsentieren.

Selbstverständlich gehört auch Poesie zu einem prächtigen Frühlingskonzert. Peter Herrmann, erster Vicepräsident des GBU-Saxonia Chores, hatte dazu zwei Gedichte, aus eigener Fantasie, dem Publikum geboten. Peter hat die Gedichte sehr ausdrucksvoll vorgelesen: „Frühlingsgedanken“ und „For Mother’s Day“.

Die GBU Frauen sorgten für etwas Spannung, nachdem beide Chöre ihre musikalischen Vorträge lieferten, indem sie Lose für die Tombola verkauften. Auch im Frühling macht die Aufregung einer Verlosung Spaß, und jeder nimmt gern einen grossen Preis im Tausch für ein kleines Los mit nach Hause.

Alles lief wie am Schnürchen bei den einzelnen musikalischen Vorträgen der beiden Chöre. Alle Sänger der beiden Chöre hatten die Gelegenheit, folgende Lieder zu singen:
„Am wunderschönen Rhein“, „Brüder,weihet Herz und Hand“ und „America the Beautiful“.

Danach wurden mit allen Gästen im Saal in Freundschaft das traditionelle und sehr beliebte Lied „GOD BLESS AMERICA“ mit großer Begeisterung und hellen Stimmen gesungen.

Nach dem Konzert, dass bei unseren Sängern und Gästen sehr gut ankam, spielte Herbert Gruber zum Tanz, wovon viele tanzlustigen Gäste und Sänger energischen Gebrauch machten.

Vielen Dank allen Helfern, die diesem Abend zum Erfolg verhalfen. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren treuen Gästen, und wir hoffen, dass wir Sie alle zum Herbstkonzert im November wieder begrüssen dürfen.
A.R. + W.M.

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