Selected Articles

Aus Aller Welt / Sport / Feuilleton / Gesundheit/Umwelt / Reise / Tipps und Trends / Aus Allen Staaten

Aus Aller Welt

Kritik an Prinz Andrew im Missbrauchsskandal nimmt zur

Hat Prinz Andrew wirklich eine Minderjährige mehrmals missbraucht? Sagt er die Wahrheit über seinen vorbestraften und inzwischen verstorbenen Freund Jeffrey Epstein? Ein BBC-Bericht lässt den Prinzen in einem noch schlechteren Licht erscheinen als zuvor.

ARCHIV – 27.08.2019, USA, New York: Virginia Roberts Giuffre spricht im Fall Epstein mit Journalisten vor einem Gericht in Manhattan. Die US-Amerikanerin Giuffre behauptet, sie sei als 17-Jährige (als sie noch Roberts hieß) dreimal zu Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden. Foto: dpa

Von Silvia Kusidlo und Christoph Meyer
London (dpa) – Der Druck auf den britischen Prinzen Andrew (59) nimmt zu. Ein BBC-Interview mit der US-Amerikanerin Virginia Giuffre, die den Royal beschuldigt, sie als Minderjährige missbraucht zu haben, ist auf ein starkes Echo gestoßen. «Es hätte für Andrew nicht schlimmer kommen können», sagte die Royal-Expertin Penny Junor.

Giuffre ist nach eigenen Angaben dreimal zum Sex mit dem Royal gezwungen worden, zweimal davon als 17-Jährige. Die Übergriffe sollen in den Jahren 2001 und 2002 erfolgt sein. Sie forderte die britische Öffentlichkeit auf, sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Das sei keine schmuddelige Geschichte über Sex, es gehe um Missbrauch.

«Virginia Giuffre klingt in diesem Interview sehr plausibel, während hingegen die meisten Ausreden von Andrew in seinem Interview …. lachhaft waren», sagte Junor am Dienstag der Nachrichtenagentur PA. Die US-Amerikanerin habe auch einen viel sympathischeren Eindruck hinterlassen als Andrew. Zugleich warnte Junor, die mehrere Bücher über die Royals geschrieben hat, aber auch vor Vorverurteilungen.

Sogar US-Präsident Donald Trump wurde anlässlich des Nato-Gipfels in London gefragt, was er denn eigentlich von den Vorgängen rund um Prinz Andrew halte. «Ich kenne Prinz Andrew nicht», sagte Trump am Dienstag den Journalisten. «Aber das ist eine heftige Geschichte, es ist eine sehr heftige Geschichte. Ich weiß es nicht.» Alte Bilder zeigen die beiden Männer jedoch bei mehreren Gelegenheiten nebeneinander.

Prinz Andrew hatte sich zuvor in seinem Interview mit der BBC, mit dem er seinen Ruf wiederherstellen wollte, um Kopf und Kragen geredet. Experten sprachen von einer «PR-Katastrophe». Der Druck auf Andrew wurde so groß, dass er schließlich seine Aufgaben als Royal ruhen ließ – zumindest so lange, bis die Vorwürfe geklärt sind. Daher wurde der 59-Jährige auch nicht beim Empfang für die Teilnehmer des Nato-Gipfels am Dienstagabend im Buckingham-Palast erwartet.

Momentan wirft auch in den USA keine Behörde Andrew offiziell Fehlverhalten vor. Ob das auch in Zukunft so bleibt, ist fraglich. Der BBC zufolge muss Andrew bei Reisen in die USA künftig damit rechnen, zur Zeugenaussage vorgeladen zu werden.

Schlüsselfigur in dem Skandal ist Jeffrey Epstein. Er hatte sich Anfang August in einem Gefängnis in Manhattan das Leben genommen, nachdem er erneut wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht gebracht werden sollte. Der bestens vernetzte Geschäftsmann wurde beschuldigt, Dutzende Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Laut Anklageschrift hatte der Multimillionär zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen Missbrauchsring aufgebaut.

Andrew war jahrelang mit Epstein befreundet und mehrfach in verschiedenen Anwesen des US-Amerikaners Übernachtungsgast. Auch nach einem ersten Gefängnisaufenthalt Epsteins hatte Andrew den Kontakt zu ihm nicht aufgegeben, was er inzwischen öffentlich bedauert hat. Angeblich will der Prinz nichts von den Machenschaften seines Freundes mitbekommen haben. Mehrere mutmaßliche Missbrauchsopfer von Epstein widersprachen den Schilderungen des Prinzen bereits.

So mancher ist sauer, dass die Vorwürfe erst so spät ernstgenommen werden. «Die Königin und Charles haben schon acht Jahre lang von diesen Anschuldigungen gewusst und nichts unternommen, bis es zu diesem PR-Desaster kam», sagte Graham Smith von der Organisation Republic, die sich für die Abschaffung der Monarchie einsetzt. Auch das Verhalten der Polizei in London in dem Fall nannte er «skandalös».

Scotland Yard wollte eine Anzeige Giuffres wegen Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung gegen den US-Multimillionär Jeffrey Epstein und dessen langjährige Partnerin Ghislaine Maxwell nicht weiter verfolgen. Die mutmaßlichen Straftaten hätten sich größtenteils außerhalb Großbritanniens ereignet. Daher fehle die Zuständigkeit.

Wochenpost – STICHWÖRTER– TRANSLATION

Missbrauchsskandal – abuse scandal
Minderjährige – minor
vorbestraften – previously convicted
beschuldigt – accused
eigenen Angaben – own statement
Übergriffe – violations
forderte auf – demanding
schmuddelige – grubby
Vorgängen – events
Ruf – reputation
um Kopf und Kragen geredet – instead went riding for a fall
Behörde – government authority
Fehlverhalten – misconduct
Zeugenaussage – testimony
bestens vernetzte – well-connected
Anklageschrift – indictment
Anwesen – properties
bedauert – regretted
angeblich – supposedly
Machenschaften – machinations
mutmaßliche – alleged
Missbrauchsopfer – victims of abuse
Vorwürfe – allegations
Anschuldigungen – accusations
sich für die Abschaffung einsetzt – supports the absolution of
Zuständigkeit – jurisdiction

Trans: Barbara Weidendorf, B.A., M.A.

Top

Sport

Rebensburg-Sieg bei Super-G in Lake Louise: «Nicht schnell angefühlt»

Viktoria Rebensburg ist in bestechender Speed-Form. Die Skirennfahrerin gewinnt den Super-G in Lake Louise und krönt damit die Reise nach Kanada. Dabei hatte sie auf der Strecke kein so überragendes Gefühl.

Lake Louise: Ski alpin: Weltcup, Super G, Damen: Viktoria Rebensburg aus Deutschland in Aktion. Foto: dpa

Von Frank Kastner
Lake Louise (dpa) – Mit einer makellosen Vorstellung hat Viktoria Rebensburg den Super-G von Lake Louise gewonnen und einen perfekten Abschluss des Nordamerika-Trips gefeiert. Die Skirennfahrerin vom Tegernsee setzte sich am Sonntag mit 0,35 Sekunden vor Nicol Delago aus Italien und 0,42 Sekunden vor der drittplatzierten Corinne Suter aus der Schweiz durch. «Es hat sich gar nicht so schnell angefühlt. Es war eine ruhige Fahrt, das ist im Super-G oft nicht so ein gutes Zeichen», sagte die 30-Jährige im ORF nach ihrem 18. Weltcup-Sieg.

Rebensburg war in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom in dem Winter noch nicht in Schwung gekommen – dafür passt die Form in den Speeddisziplinen. Schon bei den beiden Abfahrten in Lake Louise hatte sie am Wochenende als Vierte und Neunte überzeugt. «Ich habe schon ein bisschen gewartet, hier auf dem Podium zu stehen», sagte sie.

Mit ihrem 18. Weltcup-Erfolg fehlen Rebensburg nur noch zwei zu Hilde Gergs 20 Siegen und der deutschen Top 3 im ewigen Ranking: Dieses führt Katja Seizinger (36 Siege) vor Maria Höfl-Riesch und Gerg an. Seizinger war übrigens die bis dato letzte deutsche Rennfahrerin, die 1997 zwei oder mehr Super-G nacheinander gewinnen konnte. Dieses Kunststück gelang nun auch Rebensburg, die auch beim Weltcup-Finale im Frühjahr in Andorra in dieser Disziplin erfolgreich gewesen war.

«Ein perfekter Tag für ein Skirennen», hatte sie vor dem Start in Kanada noch gesagt, nachdem nach zwei windigen und verschneiten Tagen die Sonne schien. Dies nutzte Rebensburg, machte keine Fehler und war nicht zu schlagen. Zum Vergleich: Sowohl Abfahrts-Siegerin Nicole Schmidhofer aus Österreich als auch die Weltcup-Gesamtbeste Mikaela Shiffrin aus den USA waren mehr als eine Sekunde langsamer. Kira Weidle wurde 24. und lag einen Platz vor Michaela Wenig. Katrin Hirtl-Stanggaßinger kam auf Rang 27 und erstmals in ihrer Karriere in die Punkteränge. Veronique Hronek und Patrizia Dorsch schieden aus.

Top

Feuilleton

Vorhalle des Doms in Speyer in neuem Glanz

Die Sandsteinfigur, die Heinrich V. darstellt, wurde gereinigt und die Nische neu vergoldet. Die Vorhalle des Speyerer Doms wurde in den letzten acht Monaten umfassend saniert. Foto: dpa

Speyer (dpa) – Nach mehrmonatiger Sanierung leuchtet der historische Eingangsbereich des Doms in Speyer in neuem Glanz. «Bis auf das Fresko und kleinere Reste sind die Arbeiten in der Vorhalle abgeschlossen», sagte Domdekan Christoph Kohl am Freitag in der pfälzischen Stadt am Rhein. Mit 890 000 Euro seien die Kosten im vorgesehenen Rahmen geblieben.

Der Raum im Westen des Unesco-geschützten Sakralbaus gilt als zeitgenössisches Gesamtkunstwerk mit einem detailreichen Gewölbe sowie Reliefs und Skulpturen. Die Sanierung ist den Organisatoren zufolge die erste Instandsetzung in größerem Maßstab seit der Fertigstellung 1858.

«Sorgenkind» bleibt das Fresko von Johann Baptist Schraudolph (1808-1879) über dem Hauptportal. Dort hat sich unter anderem der Kalkputz, der als Untergrund dient, aufgrund von Umwelteinflüssen in einigen Bereichen zu Gips umgewandelt. «Im nächsten Jahr soll es umfangreiche Voruntersuchungen geben – danach kennen wir den genauen Umfang der Überarbeitung», sagte Domkonservator Wolfgang Franz.

Als eine der weltgrößten romanischen Kirchen zählt der Dom seit 1981 zum Unesco-Weltkulturerbe. Rund 134 Meter lang, bis zu 55 Meter breit und im Innern mehr als 30 Meter hoch: Bis heute nötigen die Ausmaße den Besuchern Respekt ab. Zu seiner Bauzeit im 11. Jahrhundert galt die Kathedrale den Zeitgenossen als Weltwunder.

Top

Gesundheit

WHO: Kreative Tätigkeiten wirken sich positiv auf Gesundheit aus

Vorschulkinder basteln in einer Kindertagesstätte um das Thema „Farben“ zu erforschen. Foto: dpa

Kopenhagen/Helsinki (dpa) – Kreative Beschäftigungen wie Tanzen und Singen können sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken – und zwar über das gesamte Leben hinweg. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt in der finnischen Hauptstadt Helsinki vorstellte. Ausgewertet wurden über 900 Publikationen zum gesundheitlichen Nutzen künstlerischer Aktivitäten. Tätigkeiten wie Basteln und Musikhören können demnach medizinische Therapien sinnvoll ergänzen und vertiefen.

Mehrere Länder befassen sich den Autoren zufolge bereits mit der Möglichkeit einer Verschreibung künstlerischer und geselliger Aktivitäten. Als ein Beispiel für die positive gesundheitliche Wirkung der Künste wird genannt, dass Kinder länger schlafen und sich in der Schule besser konzentrieren können, wenn ihre Eltern ihnen vor dem Einschlafen vorlesen. Singen verbessere unter anderem die Aufmerksamkeit und geistige Fähigkeiten. Bei Demenzkranken könne Musik das Erinnerungsvermögen fördern.

Die Autoren verweisen darauf, dass viele der Beschäftigungen ein geringes Risiko für negative gesundheitliche Folgen haben. Zudem könnten sie kosteneffektiver als übliche Behandlungsmethoden sein. Künstlerische Tätigkeiten könnten daher in der Gesundheitsversorgung eine ergänzende Rolle spielen, etwa bei der Behandlung schwieriger Erkrankungen wie Diabetes.

Im Mittelpunkt des Berichts stehen Künste in fünf Kategorien: darstellende Künste (Musik, Tanz, Singen, Theater, Film), visuelle Künste (Basteln/Handwerken, Design, Malen, Fotografie), Literatur, Kultur (Besuch

Top

Reise

Schlosspark Pillnitz wieder „Christmas Garden“

Aufwändige Lichtinstallationen locken die Besucher in den „Christmas Garden“. Foto: dpa

Dresden (dpa) – Schillernde Hoffräuleins, Edelmänner und Schwäne tummeln sich zwischen angestrahltem Wasser- und Bergpalais von Schloss Pillnitz in Dresden. Auch Sachsens legendärer Barockfürst August der Starke leuchtet in der Dunkelheit.

Jetzt machen eine Million Lichter und über 25 Installationen die 28 Hektar große Anlage aus dem 18. Jahrhundert wieder zum „Christmas Garden“. „Ich bin noch gar nicht weihnachtlich gestimmt“, sagte Sängerin Veronika Fischer (68), die den offiziellen Startschuss für das nun bis Anfang Januar allabendliche Spektakel gab, der Deutschen Presse-Agentur. „Das wird sich hier sicher ändern.“ Der rund zwei Kilometer lange Rundweg führt vom Lustgarten über den chinesischen Teich bis zu der über 230 Jahre alten Kamelie, die ebenfalls im Lichterglanz erstrahlt. Wie bei der Premiere 2018 gibt es einen „Wishing Tree“, an den Besucher ihre persönlichen Wünsche hängen können. Auch ein „See der Sterne“, ein „Glühwürmchengarten“ und „Kronjuwelen“ sollen sie verzaubern. Zu den Novitäten gehören eine Eisbahn, eine „Kathedrale des Lichts“ und Sound-Kompositionen für die illuminierten Bäume, Gewächse und Gebäude. Zeittickets sorgen dafür, dass es nicht zu voll wird.

Sachsens legendärer Kurfürst August der Starke (1670-1733) hatte den einstigen Herrensitz vor den Toren seiner Residenz im 18. Jahrhundert zum sommerlichen Lustschloss erweitert – in chinoisem Stil. Er war Schauplatz opulenter Feste, bei denen Adlige in die Rolle von Bauern und Winzern schlüpfen konnten. Seit 1962 ist das 1876 entstandene Kunstgewerbemuseum dort untergebracht, das Gebäudeensemble im Winter aber geschlossen – mangels Heizung.

Der Berliner Lichtdesigner Andreas Boehlke war vor einem Jahr erstmals in Pillnitz aktiv – knapp 100 000 Besucher kamen. 2014 waren die Royal Botanic Gardens im Londoner Stadtteil Kew als „Christmas Garden“ erleuchtet, 2016 der Botanische Garten Berlin.

Top

••••••••••••••••••••••

Top

Aus Allen Staaten

GBU Saxonia-Rheingold-Chor Herbstkonzert

Vizepräsident Peter Hermann überreichte Präsidentin Edith Kuplent und Eberhard Wasserbaech ihre Ehrenurkunden.

Unser diesjähriges Herbstkonzert war am Sonnabend, 16. November, und wie seit Jahren üblich, fand es nachmittags – nicht abends – in der Carpathia statt. Einige unserer Gäste grinsten, wenn sie den Vorschlag machten, wir hätten es “Winter” oder “Schneekonzert” nennen können. Wir waren nämlich am Ende einer sehr kalten Woche angekommen. Anfang der Woche, am Veterans Day, hatte es den ganzen Tag geschneit und eine dicke Schneedecke ausgebreitet. Und da es kalt blieb, war auch am Tag vom Konzert draussen noch alles weiss. In herbstliche Stimmung kamen aber alle, wenn sie im warmen Saal Platz nahmen. Die Tische waren geschmückt mit Herbstlaub (echt) und kleinen Kürbissen (aus Plastik) – in unterschiedlichsten Formen und Farben. Auch das gedruckte Programm verbreitete herbstliche Stimmung, mit seinen wunderschönen rötlichen Ahornblättern.

Das Thema vom Konzert war “Musikalisches Kaleidoskop”. Unsere Gäste konnten also eine interessante und abwechslungsreiche Mischung von Liedern erwarten. Es dirigierte unser Chorleiter Piotr Szawiela, am Klavier begleitete uns Jacob Wilkins. Klassische Komponisten waren mit Mozart (“Abendruhe”), Brahms (“Ungarischer Tanz”) und Verdi (Chor der Gefangenen aus “Nabucco”) vertreten. Zur leichteren Muse trugen bei: Brettner (“Singen mit Freude”), Anton (“Griechischer Wein”), Reschke (“Chianti Lied”), Ophoven (“Sunrise, Sunset”) und Settelmeyer (“Bringt mir den funkelnden Rebensaft”). Den 2. Teil vom Konzert, nach der Pause, eröffnete unser Pianist Jacob Wilkins mit einem bekannten Impromptu von Chopin. Es folgte Peter Herrmann mit seinen 2 Gedichten. Auf englisch “November Song”, auf deutsch “Herbstgefühle”. Beide lösten beim Publikum Gelächter aus!

Ein weiterer Höhepunkt des Abends: unser Chormitglied Eberhard Wasserbaech ist seit 62 Jahren aktives Mitglied im Chor und erhielt dafür eine Urkunde – und viel Applaus. Und unsere Präsidentin Edith Kuplent ist seit 60 Jahren dabei und erhielt auch die entsprechende Urkunde und viel Applaus. – Das Konzert endete mit dem Lied “Bring mir den funkelnden Rebensaft”.

Da erwartete die Küche schon die hungrigen Gäste und die Bar war auf durstige Gäste vorbereitet. Auf der Bühne baute die “Special Edition” ihre Instrumente auf. Sie spielten – und es wurde getanzt. Chormitglieder machten nochmal die Runde: schon in der Pause hatten sie Tombola-Tickets angeboten – und jetzt nochmal. Der grosse Tisch neben der Bühne war voll, es best-anden also recht gute Aussichten etwas zu gewinnen.

Zum Herbstkonzert gehört aber auch, dass schon mal an die nächste Faschingssaison gedacht wird: wann wird der Chor Karneval feiern? Also: am Sonnabend, dem 22. Februar 2020, wird in der Carpathia der Faschingsball stattfinden und uns wurden Prinz und Prinzessin vorgestellt: Karl Nagel und Catherine McKay werden von dann an, für ein Jahr, das Szepter schwingen.

Wir möchten uns noch einmal bei allen Gästen und Freunden vom Chor bedanken, dass Sie zu unserem Herbstkonzert gekommen sind, und wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen beim 2020 Fasching.
E.H.

Schwäbischer Männerchor pays its respect to German prisoners of war

Memorial wreaths were placed in front of the graves by the German General Consul and members of various clubs.

Last Sunday, the choir along with its entourage, traveled by bus to Battle Creek as it has many times before for a memorial ceremony for deceased German prisoners of war that died when they were interned at Fort Custer’s during World War II. The short story is that on October 31, 1944, a group of prisoners were on a work detail at a farm near Blissfield, Michigan. When crossing the railroad track, the flat bed truck they were riding on was struck by a train. Sixteen prisoners and one American guard perished.

On the bus, arranged by the SMC, included some additional guest singers: Uli Wiedmann, Peter Hermann and Siggi Charow. Supplying beverages, snacks and entertainment were Heidi and Lisa from the Schwaben Ladies. These ladies made the ride enjoyable and a good time was had by all. Upon arrival at Fort Custer National Cemetery, there was a more solemn mood as we approached the entrance adorned with more than 60 American flags. With a few inches of snow on the ground, many volunteers from various clubs jumped into action by setting up chairs and preparing memorial wreaths to place in front of the fallen soldiers. After the announcements, the singers gathered to sing the classic song, “Ich hatt einen Kameraden”. Various speakers commemorated the tragedy that happened 79 years ago. By attending the event, we were reminded of the tragedy and how senseless war is.

On a lighter note, please be reminded of our fabulous Christmas concert coming up on December 21 at the Carpathia Club. There will be a wonderful mix of German and American Christmas music along with wonderful afterglow dancing with “Tommy Schober and the Sorgenbrechers”.
Please contact Richard Gerstner at 313-885-7852 for tickets.
KS

Top